Montag, 12. April 2021
verregneter Sonntag, langsame Rückkehr in den Alltag
11.04.2021
DIe nächste Arbeits - und Schulwoche steht vor der Tür, wir nutzen den Sonntag nochmal zum Ausschlafen und Lesen und Kaffeetrinken im Bett.
Dann gibt es Frühstück, die Kinder sind hibbelig, sie hätten so langsam auch gern wieder nur schnelles Müsli und nicht langwieriges am-Tisch-sitzen-und-Essen. Nun, ich kann es verstehen, ich erinnere mich, wie sehr es mich nervte, dass meine Eltern immer so lange am Tisch saßen. Ich bin auch grundsätzlich offen dafür, dass die Kinder nach einer gewissen Zeit aufstehen und gehen, aber diese Option ist in ihren Köpfen irgendwie nicht vorhanden. Sie wollen aufstehen und wahlweise wild durch das Wohn/Esszimmer laufen, oder aufstehen und uns Eltern nerven, damit wir mit ihnen spielen. Oder, im Fall von K4, aufstehen und sämtliche Kartenspiele aus dem Schrank räumen und über den Boden verteilen. Tja.
Ansonsten nutze ich den Vormittag zum Bestellen verschiedener Dinge: Es ging los mit einer Rutsche. Ich habe eine Weile gerätselt, wie wir den Kinderwunsch "Eine Rutsche in die Pool rein" umsetzen sollten. Dann wurde mir klar, dass das Klettersystem, was wir haben, eigentlich die Grundlage sein kann. Da kann man nämlich eine Rutsche anbauen, die man auf eine gewisse Höhe aufbauen kann. Das ist nämlich meine Bedingung: Die Rutsche muss über dem Pool enden, nicht in den Pool hineingehen, eben so wie im Schwimmbad. Bei einer Rutsche, die im Pool drinsteht halte ich das Verletzungsrisiko für zu hoch, auch für den Pool an sich. Dabei soll die Rutsche natürlich nicht auf dem Rand aufliegen, das hält der beste Pool nicht aus - also muss sie hoch aufgebaut werden.
Seit einigen Wochen gucke ich bei Ebay KA, aber da wurde ich nicht fündig - entweder wollte man ein ganzes Gerüst verkaufen, das brauche ich aber nicht und ist mir dann zu teuer, oder der Standort der Rutsche war so weit weg, dass sich die Anfahrt nicht lohnte. Nun also neu, angesichts der vielen nicht lieferbaren Artikel auf der Website sind wir nicht die einzigen, die in Erwartung eines weiteren Sommers mit Kontaktbeschränkungen den Garten aufrüsten... Ich bin froh, bestellt zu haben, bis zu K3s Geburtstag sind es nur noch vier Wochen.
Dann ging es weiter mit Sandalen für K1, anscheinend hat er keine in seiner Größe (ich verliere den Überblick und verlasse mich auf seine Beteuerung und meine Liste), ging aber gut, Ebay KA sei gedankt. Mir gefallen sie auch, das ist ja wichtig, denn ich werde sie ggf. erben :)
Dritte Bestellung waren Stoffe für Geburtstagsshirt für K3 und K2, ein paar Ünis kamen auch noch dazu, ich kann ja nicht nur Musterstoffe vernähen.
Und dann kam als letztes noch ein Wassersprudler auf die Liste. Ich trinke außer ab und an mal eine Cola Light keine kohlensäurehaltigen Getränke, das bekommt mir nicht. Ich habe allerdings immer wieder angefragt, ob die Kinder nicht lieber kohlensäurehaltiges Wasser trinken wollen - bisher wollten sie nicht. Bei meiner Schwester war aber nun ein Wassersprudler, plötzlich tranken alle gesprudeltes Wasser, der Nutzen des Dings kam wieder ins Gespräch und just nächste Woche haben mehrere Läden so ein Ding im Angebot - im Endeffekt bestellte ich es dann doch günstiger online, aber das war der Auslöser. Ich bin gespannt.
Jetzt ist das Konto leerer, aber es gibt ja bald Kindergeld.
Dann schnitt ich Hosen zu, jetzt sind alle alten Jeans verbraucht, die kleinen Jungs haben aber immer noch keine neuen Hosen, weil man ja nicht nur zuschneiden, sondern auch nähen muss... Morgen vielleicht, allerdings geht's vormittags nicht, weil dann mein Nähzimmer Klassenzimmer für einen Distanzlerner ist.
Nachmittags versuchen wir nochmal raus zu gehen, scheitert aber an Wetter, Laune, Streit - meine Laune ist auch nicht auf dem Höhepunkt, ich bin gereizt, weil ich nicht weiß, ob ich gut genug erholt bin, weil K1 an meinem Fingernagel rumgerissen hat und der jetzt abgerissen ist, weil ich mich nicht ausreichend gesehen fühle, naja, sowas. Nerven. Geht dann auch wieder.
Abendessen stimmt alle friedlich außer K2 - ich hatte nämlich vorher sehr genau den letzten Rest (koffeinfreie) Cola aufgeteilt, K4 trank seins aus und verschüttete das von K2. Drama. Ich versprach nach dem Essen noch zur Tankstelle zu gehen, da gibt es zwar keine koffeinfreie Cola aber andere Softdrinks. K1-K3 gingen mit, bzw. rollerten und fuhren Laufrad, da musste ich ganz schön rennen.
Zuhause schlief K4 schon, K3 trank noch was und ging dann ins Bett, K1 und K2 guckten mit uns Ninja Warrior - leider viel zu lang, das wird morgen früh ein Spaß...

Gegessen:
Brötchen, Brezel
Kartoffelbrei, Fischstäbchen, Salat
Eis (eine Fastenzeit abwarten macht loses Eis nicht besser...)



Sonntag, 11. April 2021
nach Hause
10.04.2021
So, letzter Urlaubstag. Trotzdem asgeschlafen, gemütlich gefrühstückt, dann packten wir unsere Siebensachen zusammen und machten uns auf den Weg nach Hause.
Vorher noch eine Fotosession im Garten, man muss die Gelegenheiten ja nutzen und da ich dieses Jahr mit einem Fotokalender angefangen hatte, wurden dahingehend für nächstes Jahr Erwartungen geweckt...
Dann fuhren wir über die Landstraßen nach Hause, kauften unterwegs noch Kartoffeln und Eier ein, denn bis zum Ende des Marktes würden wir nicht wieder Zuhause sein.
K4 machte seinen Mittagsschlaf auf der Fahrt, das ist gut, so kommt er wieder in einen besseren Rhythmus. Wobei ohnehin noch zur Debatte steht, ob die Kinder Montag in die Kita gehen, Inzidenz bei 140.
Zuhause dann allgemeines Ausräumen, Wäsche abnehmen, in die Maschine schmeißen, erste Runde aufhängen - leider kein Wetter zum Draußen aufhängen, also wird es sich noch ein paar Tage ziehen, bis alles fertig ist. An solchen Tagen hätte ich gerne einen Trockner, ich kann nicht gut mit Wäschebergen.
Dann fuhr ich einkaufen, endliche wieder Lastenrad. Die großen Jungs gingen auf den Bolzplatz.
Einkäufe ausräumen, dann nochmal zu Fuß los, den Joghurt für K3 kriege ich nur in einem bestimmten Laden. Dafür aber auch Ostersüßigkeiten zum halben Preis, es sind die kleinen Dinge.
Zuhause hatte dann mal wieder keiner Lust Essen vorzubereiten, also gab es Brötchen und Ofenkäse vor dem Fernseher, aber das ist ja auch ein angemessener Urlaubsabschluss :)
Nächste Woche dann wieder im normalen Rhythmus mit gesunder Ernährung zu passenden Zeiten.

Gegessen:
Brötchen, Ei
Laugenbrötchen und Ofenkäse



wird doch, das Wetter
09.04.2021
Das Wetter wird wärmer, es sieht draußen nicht nur schön aus, sondern fühlt sich auch schön an. Als ich heute mit K4 zum Bäcker ging, hatte ich sogar Lust auf einen kleinen Umweg und versuchte nicht nur so schnell wie möglich wieder ins Haus zu kommen.
Nach dem Frühstück machten wir uns deshalb auch zu einem Spaziergang auf. Aber irgendwie hatten K3 und K4 beschlossen, dass sie die letzten Tage schon genug gelaufen waren und kamen kaum voran. Das war anstrengend, denn zumindest K4 will auch nicht getragen werden, sondern runter - aber eben nicht laufen. So zockelten wir eine Zeitlang dahin, trennten uns schließlich und die Großen liefen mit meiner Schwester noch zum Wasser, ich bummelte mit den Kleinen schon vorweg nach Hause, sie holten uns dann nach einer Weile wieder ein. Das war für alle entspannter.
Zuhause musste ich dann doch noch ein bisschen arbeiten - ein Gottesdienstbesucherin war positiv getestet worden. Auch wenn der Gottesdienstbesuch schon knapp zwei Wochen zurück lag, informierte ich die Betroffenen. Ich bin diesbezüglich entspannt, der Gottesdienst war minimal besucht, alle trugen Masken, es gab keine Kontakte, die ich bemerkt hätte. Außerdem ist nicht davon auszugehen, dass die betroffene Person zu dem Zeitpunkt schon ansteckend war. Trotzdem musste ich natürlich handeln.
Den Rest es Nachmittags vergammelten, verspielten wir.
Abendessen bestellten wir nochmal, Kochen muss ich im Urlaub auch nicht öfter als nötig...

Gegessen:
Brötchen, Heidelbeermarmelade
gebackener Apfelkuchen
Käsepizza



Vogelpark
08.04.2021
Wieder ausgeschlafen, zumindest ein bisschen. Dann hatte ich die Wahl wieder zu stillen, oder mit K4 aufzustehen. Das ist im Moment der Deal: wenn ich noch ein bisschen liegen und schlafen will, dann muss ich vorher stillen. Das mache ich meist so von 4-6 Uhr danach reichts mir dann und ich stehe auf.
Ich ging mit K4 zum Bäcker, dann waren genug andere wach. Es gab Frühstück und dann fuhren wir zum Vogelpark. Der war ganz wunderbar leer, kein Problem mit Abstand, selbst auf dem Spielplatz war nichts los. Wir wanderten den ganzen Rundweg ab, auch wenn es zum Ende hin sehr kalt wurde. Ein Teil der Häuser war mit Maske begehbar, ein anderer Teil nicht, aber der begehbare Teil half beim Aufwärmen.
Trotzdem war ich nach vier Stunden mal wieder total durchfroren und brauchte Zuhause erstmal Zeit um wieder aufzutauen. Vorher kauften wir noch ein bisschen ein, die Kuchenvorräte für die Allergiegeplagten Kinder gingen zur Neige und der Kaffeevorrat näherte sich auch bedenklich dem Ende.
Zuhause dann Kaffee, Abendessen, Spielen, den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Gegessen:
Brötchen, Ei
Kuchen
Spaghetti mit Pesto



Freitag, 9. April 2021
gut durchgefroren beim Spaziergang
07.04.2021
Nochmal ausschlafen, zumindest so lange, wie K4 mich lässt. Dann gehen wir gemeinsam zu Bäcker. Gemütliches F>rühstück, allerdings stellt der Mann fest: Kein Spaziergang für ihn heute, das klappt einfach nicht.
Wir fahren also mit dem Rest ein paar Dörfer weiter, große Teiche laden zum Spazieren und Wasservögel beobachten ein. Auf dem Parkplatz treffen wir meine Eltern und die andere Schwester. Zumindest ein Draußentreffen, immerhin.
Das Wetter lädt allerdings nicht unbedingt dazu ein. Egal, wir spazieren drei Stunden durch Kälte und Wind. Die Teiche sind wirklich schön, die Gänse sind beeindruckend. Vor allem laut. K3 läuft ziemlich gut, K4 läuft erstaunlich schnell und gut. Zum Abschluss holen wir uns Kuchen vom Bäcker und haben noch eine Art Kaffeestunde - wäre auch spaßiger bei besserem Wetter, aber wir nehmen, was so geht.
Zuhause brauche ich trotzdem eine Stunde bis ich wieder aufgetaut bin. Aber gut, alle gesehen zu haben, die ergänzenden Schnelltests geben zumindest ein bisschen Sicherheit.
Kochen, Abendessen, große Spielerunde am Abend.

Gegessen:
Brötchen, Ei
Kaffekranz
Spaghetti mit Pesto



goldene Äpfel im Aprilwetter
06.09.2021
Urlaubstag! Ausgeschlafen, ausgeruht. So schön, dieses Ausruhen. Vor dem Frühstück eine Einkaufstour mit den kleinen Kindern, der Rest schlief aus. Dann gemütliches Frühstück, faulenzen, bis wir dann loskommen zu einem Spaziergang ist es Nachmittag. Meine Schwester hat noch einen Termin, wir kämpfen uns durch Schneegestöber zum Storchennest durch, gucken über die Kamera nach dem brütenden Storch. Dann wandern wir weiter in einnen nahe gelegenen Park, wo man goldene Äpfel suchen kann. Wenn man die dazugehörigen Fragen beantwortet bekommt man ein Lösungswort raus. Die Kinder rennen, meckern noch nciht mal großartig, als uns ein Hagelschauer erwischt - wir brauchen dennoch hinterher eine Weile, bis wir wieder richtig aufgetaut sind.
Wir gehen zum Bäcker um Kuchen zu holen, ich wandere staunend durch das Dorf und erwäge das Für und Wider hier zu wohnen, ist ja alles nur Gedankenspielerei, zum Glück.
Noch eine Spielrunde, gemeinsames Kochen, gemeinsames Essen, gemeinsames Fernsehen. Die Ruhe tut gut.

Gegessen:
Brötchenfrühstück, hartgekochtes Osterei
Quiche Lorraine, Quiche mit Spinat und Lachs



Dienstag, 8. September 2020
Urlaubsrückblick 3: Ein paar Tage im Odenwald
Ich muss hier ja mal fertig werden mit Urlaubsrückblicken, so weit ist es gar nicht mehr bis zu den Herbstferien... Also der Vollständigkeit halber die letzte Urlaubswoche:
Letzter Urlaubsteil war dann ein Besuch im Odenwald. Ich lese so gern in diesem Blog und hatte außerdem die Vermutung, dass es im Odenwald nicht so voll sein sollte, daher hatte ich da nach einem Campingplatz geguckt.
Da ich ohnehin keine Ahnung hatte, wo es schön wäre, habe ich einfach den Campingplatz mit Naturschwimmbad gewählt, der sich anbot. K3 darf diesen Sommer nicht in gechlortes Wasser, daher passte sich das ganz gut.
Da wir diesmal keine großen Distanzen fahren mussten, waren wir wieder recht früh da und konnten noch vorher einkaufen. Der Campingplatz erschlug uns erstmal ein bisschen: Ziemlich voll (na klar, Schwimmbad, das auch für nicht-Camper offensteht, zieht), kleine Plätze, viel Sonne. Aber es sortierte sich alles ganz gut, wir fanden die richtigen Toiletten, die nicht so voll waren, unsere Nachbarn waren nett, und wir konnten uns mit dem Aufbau gut arrangieren.
Ankommen ist für mich immer mit ein bisschen Unruhe versetzt, ich brauche ein bisschen um mich akklimatisieren. Die Kinder nicht, wenn die einen Spielplatz finden, sind sie angekommen. K3 zuckt immer noch kurz, wenn er dann das aufgebaute Zelt findet, so im Sinne von: Oh, ja, du bist auch wieder da. Dann ist ja gut. Aber ansonsten sind die Kinder immer schnell angekommen und ich werde auch gelassener.
Spätestens als der Aufbau fertig war und ich uns eine Weinschorle am Kiosk organisiert hatte, war alles super. Wir gingen dann auch noch eine Runde schwimmen, das Schwimmbad war dann nicht mehr voll und wir waren abends dann sehr zufrieden.
Da der Campingplatz mit dem Schwimmbad so viel hergab, waren wir im Endeffekt nicht so viel unterwegs. Es war auch wirklich heiß. Das war vielleicht der einzige Nachteil an dem Campingplatz: Bei den Zeltplätzen war nicht viel Schatten und die Plätze waren so klein, dass wir auch keinen Raum hatten, das Tarp aufzustellen. Aber auf dem Spielplatz fand sich immer ein schattiges Plätzchen und im Wasser geht es ja sowieso.
Oberhalb des Campingplatzes gab es eine Burg, die man auch besichtigen konnte, mit einem Wehrturm, um den man zumindest herumgehen konnte. Da sind wir am ersten Tag natürlich gleich hinauf gestiefelt. Als wir halb um den Turm herum waren fanden wir in zwei Meter Höhe eine Schöne breite Schießscharte, die sich geradezu für ein Familienfoto anbot. Also kletterten alle hinein bzw. ließen sich hineinheben, ich positionierte die Kamera mit Selbstauslöser und nach drei Versuchen kriegten wir auch ein ganz nettes Foto hin. Im Anschluss gingen wir weiter um den Turm herum und stellten fest – solche Schießscharten gab es auch in deutlich bequemerer 1m Höhe… Naja, Klettern geübt.
Die Burg an sich wird als Museum genutzt, aber das erschien uns nicht kindgerecht, also war es das dann auch mit der Besichtigung unserer Hausburg.
Am nächsten Tag waren wir am Felsenmeer, das ist schon ein Klassiker der Gegend: Eiszeitlich bedingt gibt es eine riesige Schneise im Wald, die von großen Felsblöcken übersät ist. Wunderbar zum Klettern, war leider auch entsprechend voll. Aber mit Ruhe und Geduld ging das alles gut und k3 kletterte wie ein Weltmeister. In solchen Situationen merke ich, dass ich beim Training der Kinder beim Vorschulturnen schon einiges gelernt habe, ich weiß viel besser, wie ich ihn halten muss, damit er selbst klettert und sich nicht in falscher Sicherheit wiegt, dass ich ihn schon halten werden. Das ist auch anstrengend, gerade mental, aber zu sehen, wie er immer sicherer wurde, ist es absolut wert.
Das Runterwandern war dann entspannter und insgesamt waren wir uns einig, dass das ein toller Ausflug war.
Eines Abends haben wir dann aber den infrastrukturellen Nachteil des Odenwalds kennengelernt: Wir wollten abends noch auf dem Campingplatz essen, hatten also nichts anderes eingekauft. Allerdings gab es ab 19.30 Uhr nur noch Pizza, keine Pommes Frites oder andre Sachen mehr, die unsere Kinder dürfen. Das hatten wir vorher nicht verstanden und wurden ein bisschen kalt erwischt. Aber wir hatten keine Sorgen: Setzen wir uns halt ins Auto, suchen die nächste Dönerbude, da werden wir schon klarkommen. Tja. Ich weiß nicht, wie viele Kilometer wir gefahren sind, zwischendurch hatte ich immer wieder kein Internet, mehrere Läden waren zu, einer war ausverkauft – ich sah uns schon fast bis nach Frankfurt fahren, aber dann fanden wir schließlich doch noch einen Laden. Um 22 Uhr saßen wir im Dunkeln vor einer Kirche (hey, das ist Heimrecht für uns) und aßen Döner bzw. Burger und Pommes. Leider waren die Portionen so klein, dass K2 immer noch hungrig war, auf dem Rückweg mussten wir also noch eine Tankstelle suchen, bei der er noch eine Brezel bekam. Die Tankstelle, die noch offen hatte, zu finden, war übrigens auch nicht so einfach…
Einen Ausflug zum Klettersteig hatte ich noch rausgesucht, das war sehr schön. Da gab es einen ganzen Stationsweg für Familien, mit Hüttenbauen, Seilbrücke, Barfußpfad und eben einem Klettersteig in einem alten Steinbruch. Das macht mir echt viel Spaß, ich muss das doch mal verfolgen. Ich habe sogar noch einen Gutschein für eine Boulderhalle, der ist durch die Schwangerschaft ein bisschen in Vergessenheit geraten, aber den muss ich jetzt unbedingt mal nutzen… Aber jedenfalls im Urlaub mal ein bisschen klettern ist toll und wir genossen auch die anderen Stationen. Die gebauten Hütten waren so toll und motivierten uns, das auch mal wieder zu machen.
Letztlich konnten wir im Odenwald gar nicht alles machen, was wir gern gewollt hätten und wir waren uns alle einig: Da müssen wir nochmal hin. Der Campingplatz eignet sich gut, auch für einen kürzeren Aufenthalt und hat durch die Schwimmmöglichkeit auch schon so viel zu bieten, dass alle zufrieden sind. Vielleicht klappt es nächstes Jahr zu einem verlängerten Wochenende.
Jedenfalls waren wir alle traurig, dass der Urlaub zu Ende war. Aber das Abbauen klappte schnell und gut und die Rückfahrt ging so flüssig, dass ich in einem Rutsch durchfahren konnte. Da mussten wir dann jedenfalls auf dem Rückweg nicht allzu viel Nerven lassen, das war schön.
Insgesamt: Toller Urlaub. Deutschland ist super, auch wenn ich das exotische von mir unbekannten Ländern noch reizvoller finde. Kurze Distanzen zwischen den Plätzen waren super, gerade mit den beiden Kleinen. Und coronamäßig war Camping total okay.



Dienstag, 18. August 2020
Urlaubsrückblick 2: Eine Woche an der Nahe
Die zweite Woche war räumlich ein bisschen davon beeinflusst, dass wir meine Eltern und Schwestern treffen können, die in der Nähe Urlaub machen. Außerdem haben wir eine spezielle namentliche Verbindung zur Nahe, da lag es -ach was- nahe, sie mal in echt anzugucken. Ich freute mich auf einen etwas kleineren Fluss, der sich zum Planschen für die kleinen Kinder besser eignet und wurde nicht enttäuscht.
Den Campingplatz hatte ich ausgesucht, weil er einen eigenen Zugang zur Nahe hatte und ansonsten Familienfreundlich erschien. Es gab Spielplatze und Fußballfeld, eine Tischtennisplatte – was will man mehr. Ein Restaurant auf dem Platz und Brötchenservice rundeten das Angebot ab.
Wir standen auf einer großen Zeltwiese mit viel Sonne und waren glücklich, dass wir unser Tarp als Schattenspender hatten. Das geht dann schon ganz gut. Den ersten Tag verbrachten wir komplett an der Nahe, das war nämlich ein wirklich tolles Gelände. Weil hier früher eine Mühle war, gab es einen Staudamm. Dahinter konnte man richtig schwimmen, davor war das Wasser ideal zum Planschen. Alles war von Bäumen umgeben und daher schön schattig. Mit Clogs war auch das steinige Flussbett kein Problem und es war so weitläufig, dass jeder Platz fand. Da konnten wir viel Zeit verbringen, das Wasser war überhaupt nicht kalt und K1 und 2 den ganzen Tag mit Steine sammeln, Staudamm bauen und Baden beschäftigt.
Trotzdem machten wir, gerade in den Tagen bevor meine Eltern kamen, ein paar Ausflüge: Einen Höhlenbesuch haben wir gemacht, der vom Führer so kurzweilig gestaltet wurde, dass die großen Kinder sich nicht einmal gelangweilt haben. Ich habe schon so viele Höhlen besichtigt und das kann ja sehr unterschiedlich spannend sein, aber hier war das so gut umgesetzt, dass die Stunde wie im Flug verging. Einerseits hat der Führer sehr lebendig gesprochen, andrerseits waren zur Erklärung überall Puppen aufgestellt, die die verschiedenen Berufe im Berg visualisierten.
Wir waren in Idar-Oberstein und haben uns ein paar Edelsteine angeguckt (K2 hat ein Faible dafür). Das Edelsteinmuseum an sich wollten wir den Kindern nicht antun, aber es gab eine Firma, die natürlich in erster Linie ihre Produkte verkaufen wollte, unten aber eine nett gemachte Edelstein-Erlebniswelt hatte, in der man ein bisschen rumwandern und Steine (und Drachen und Einhörner und Wunschbrunnen) angucken konnte und das war für die Kinder genau richtig.
Eine Barfußpfad sind wir gemeinsam gegangen, das war sehr nett, allerdings ziemlich voll. Insgesamt waren die Tage etwas geruhsamer als an der Mosel, es war auch noch deutlich wärmer und der Fußballplatz lockte die Kinder sehr. Ich bin ja doch immer etwas irritiert darüber, dass man während einer Wanderung total kaputt sein kann, keinen Fuß mehr vor den anderen setzen kann und es sowieso und generell viel zu heiß ist, im Anschluss aber noch stundenlang auf dem Platz kicken kann – aber wahrscheinlich bin ich einfach zu alt, um das zu verstehen. Ich war jedenfalls froh, dass die Jungs so viel Spaß hatten.
Nach ein paar Tagen kamen meine Eltern und Schwestern mit dem Wohnmobil dazu und das war ein Highlight für alle. Die Kinder waren begeistert davon, mehr Ansprechpartner zu haben (und speziell die großen Jungs waren froh, mit anderen Erwachsenen reden zu können als nur mit uns) und uns tat es gut, ab und an ein bisschen Verantwortung abgeben zu können. Am ersten Abend schickten wir dann prompt auch die Männer mit den kleineren Kindern Einkaufen und wir Frauen setzten uns ins Campingplatzrestaurant und tranken eine Weißweinschorle. K2 wollte lieber Fußballspielen, aber K1 war dabei und fand in meiner jüngeren Schwester eine geduldige Partnerin, um über Harry Potter zu fachsimpeln.
Die Weißweinschorle erbrachte den Beweis: Die Kombination aus Kohlensäure und Alkohol geht mir sofort in den Kopf, ist bei Sekt genauso. So viel Spaß für so wenig Geld…
Ansonsten machten wir gemeinsam eine größere Wanderung durch die Weinberge, das war sehr sonnig, aber sehr nett. Höhenwege haben ja den Vorteil, dass man zwar erstmal rauf muss, aber dann ist es sehr bequem. Unterwegs fanden wir noch einen Winzerhof zum Probieren von Wein und Traubensaft und glücklicherweise kamen wir dann auch heile wieder runter.
Ein Teil von uns besuchte auch noch ein Freilichtmuseum, ich liebe sowas ja sehr und bei einer großen Gruppe findet sich immer jemand, der mitgeht, das ist so praktisch.
Am letzte Abend gingen wir gemeinsam Essen und dann teilten wir uns wieder auf – wir wollten noch weiter in den Odenwald, meine Eltern und Schwestern in die Eifel, um weiter zu wandern. Eigentlich ist mir der Familienurlaub nur mit meiner Familie heilig, aber so ein paar Tage zwischendurch waren schön, das können wir mal wieder machen.



Freitag, 7. August 2020
Urlaubsrückblick 1: Eine Woche an der Mosel
In diesem Jahr war unser Urlaub relativ spontan und auch ein bisschen anders als sonst. Normalerweise haben wir einen groben Plan, wo wir hinwollen (diesmal wollten wir eigentlich nach Bosnien), was wir vielleicht gern sehen würden. Vor zwei Jahren zum Beispiel war der Reiseplan: Slowakei, klettern und unterwegs ein paar Tage Prag.
Dass es Bosnien nicht werden würde, war dann relativ schnell klar. Erst wussten wir nicht, ob wir überhaupt fahren wollten, aber zuhause bleiben war auch keine echte Option. Dann haben wir entschieden, dass wir in Deutschland bleiben wollten, möglichst in einer abgelegenen Ecke, also auf keinen Fall am Meer, aber Wasser wäre schon schön. Dann kam dazu, dass meine Eltern gern in der Eifel wandern wollten und wir uns ja für ein paar Tage treffen könnten. Ich wollte gern in den Odenwald, weil ich ihn noch nicht kannte und für unbekannt genug hielt, dass es da nicht zu voll werden würde. K4 hat sich während der letzten Wochen das Autofahren ziemlich abgewöhnt, wir mussten ja nirgends hin, und ist daher nicht der entspannteste Mitfahrer, also wollten wir nicht zu lange fahren und auch beim Verlegen nicht lange im Auto sitzen, aber auch nicht drei Wochen an einem Ort verbringen. Und so entwickelte sich langsam der Plan: Eine Woche Mosel, eine Woche Nahe, mit Familientreffen, eine Woche Odenwald.
Normalerweise buchen wir keine Campingplätze. Ich bin doch nicht verrückt: Da hat man die flexibelste Art zu reisen überhaupt und legt sich vorher fest? Aber da ich die touristische Lage überhaupt nicht einschätzen konnte, hielt ich es für geraten, diesmal vorzubuchen. Hätte vielleicht auch so geklappt, aber entspannt ist anders.
Nun habe ich viel Erfahrung im Campen und behaupte auch nach einer Website ganz gut beurteilen zu können, ob der Platz zu uns passt, oder nicht. Trotzdem war ich etwas nervös, als wir am ersten Abend auf den anvisierten Campingplatz rollten. Wir hatten schon Sonntag gepackt (bzw. der Mann hat gepackt, noch nie habe ich so wenig zum Packen beigetragen, wie in diesem Jahr). Montag sollte es also vor allem ein gemütliches Frühstück geben und dann ein entspanntes Losfahren. War dann so entspannt, dass es etwas spät wurde… Aber um halb sechs waren wir am Campingplatz.
Da gab es dann die erste Überraschung: Die Rezeption war zu. Ich hatte im Internet schon von etwas seltsamen Öffnungszeiten gelesen, aber mir keine weiteren Gedanken gemacht. Hätte ich mal machen könne. Die Rezeption schließt nämlich um 17.30 Uhr. Macht allerdings um 18.30 Uhr wieder auf. Um 20.00 Uhr ist dann endgültig Schluss. Was das so sollte habe ich bis zum Schluss nicht verstanden, sie werden wohl einen Grund dafür gehabt haben (Abendessen? Aber so früh?). In den nächsten Tagen war es für mich ein guter Zeitmesser, weil wir das Ladegerät für meine Uhr vergessen hatten und ich bis zur Lieferung des Ersatzladegeräts dann zeitlos war, aber in diesem Moment war es erstmal etwas ernüchternd.
Wir mussten ja noch Aufbauen und Einkaufen, denn Lebensmittel hatten beim besten Willen nicht mehr ins Auto gepasst und das wurden dann zeitlich schon etwas herausfordernd. Aber zum Glück wurde um 18 Uhr schon wieder geöffnet und wir konnten unseren Platz beziehen. Der Campingplatz ist geschickt angelegt: Es gibt einen Teil für Dauercamper und mit Stellplätzen für Wohnwagen und Wohnmobile, wobei sicherlich viele der Wohnmobilreisenden schon auf dem vorgelagerten Wohnmobilstellplatz bleiben, gerade wenn sie nur eine Nacht bleiben wollen.
Dann gibt es Zeltplätze direkt am Wasser auf einer leicht abfallenden Wiese. Darüber hinaus -und da waren wir- gibt es im hinteren Teil des Platzes eine große Zeltwiese. Ich hatte den Eindruck, dass diese Wiese bei Bedarf erweitert werden kann, indem man Teile der angrenzenden Wiese mäht. Der Nachteil an diesem Teil des Platzes ist eindeutig, dass man es recht weit zu den Sanitäranlagen und auch zum Eingang des Platzes hat. Für uns überwog aber der Vorteil: So schön ein Platz am Wasser ist, so gefährlich ist es eben auch mit Kindern, die nicht schwimmen können. So standen wir etwas vom Wasser entfernt, konnten aber entspannt bleiben, wenn K3 und 4 sich etwas weiter entfernten.
Als wir uns eine schöne Ecke ausgesucht hatten, fuhr der Mann mit K3+4 los, um Essen einzukaufen und wir anderen machten uns daran die Zelte aufzubauen und einzurichten. Das klappte ganz gut und so waren wir um 9 Uhr alle satt, hatten einen Schlafplatz und konnten das wunderbare Panorama drum herum richtig genießen.
Die nächsten Tag relativ ähnlich, eigentlich der ganze Urlaub: Ausschlafen (heißt beim Zelten bis maximal halb neun. Dann wird es im Zelt zu warm oder es wird laut oder einer ist unruhig und macht mangels Rückzugsmöglichkeiten die anderen wach. Macht aber nix, wir gehen recht früh schlafen, für unsere Verhältnisse, gerade wenn es abends doch mal kalt wird.) Dann Brötchen holen, allgemeine Körperpflege, ausgiebiges Frühstück, Aktivität in irgendeiner Form, Eis, Schwimmen, Abendessen kochen und essen, Spielen, Schlafen. Ungefähr in dieser Form verlaufen unsere Urlaubstage immer und das ist für alle gut. Ab und an versuchen wir keine Aktivität einzuschieben, aber spätestens am Nachmittag wird mir das zu langweilig und ich breche zumindest mal zu einem Spaziergang auf.
An der Mosel war natürlich alle Aktivität vom Wein und vom Weinbau geprägt. Also, wir haben nicht nur Wein getrunken (aber auch). Aber die Wienberge locken einfach sehr als exotische Wanderziele. Das kennen wir so nicht. Und wir waren (mehr oder weniger zufällig, ich hatte das nicht vorgeplant), im steilsten Weinbaugebiet Europas. Der Calmont, keine 5km von uns entfernt ist der steilste Weinberg und auch die berge drum herum verlangen einem wenn man draufsteigt doch so einiges ab.
In den Calmont hat man einen Klettersteig hineingebaut, den wollten wir natürlich begehen. Der war wirklich wunderbar, kein reiner Klettersteig, sondern ein Wanderweg mit schönen Kletterelementen: Krampen, Seile, Leitern, was man so braucht um 8 und 9-jährige zu begeistern. Zumindest unsere lieben das und K3 war dieses Jahr auch schon sehr aktiv dabei. K4 war im Ergo auf meinem Rücken und für K3 gab es auch eine Kraxe, aber gerade, wenn geklettert wurde, war er voll dabei und wenn man sich genug Zeit nahm, kam er auch prima zurecht. Der Blick auf die Mosel war wunderschön, die Hauptkonzentration lag diesmal allerding auf dem Weg – es war ein eher sportliches Vergnügen, weshalb wir zwei Tage später nochmal am gleichen Berg, diesmal aber den Panorama-Höhenweg gegangen sind. Bis zum „Vier-Seen-Blick“ war schon anstrengend, zumal wir auf dem Hinweg ein bisschen falsch gegangen waren, aber ich bin sehr froh, dass wir das noch gemacht haben, denn es lohnte sich sehr. Ich habe wieder mal gemerkt: Ich bin schon eher Berg- als Seemensch – aber diese Kombination aus Wasser und Berg ist für mich perfekt.
Einen etwas kühleren Tag verbrachten wir im Mosel Museum, dass sich auf vier Etagen mit Weinbau an der Mose beschäftigte: Sehr klar, sehr fokussiert, aber gerade darum auch sehr spannend und in 1,5 Stunden gut machbar. Die ganzen Traktoren für den Weinbau rissen mich jetzt nicht vom Hocker, aber die alten Arbeitsgeräte, die Vorstellung, wie viel Handarbeit im Weinbau auch heute noch steckt und die durch eingerichtete Arbeitsstuben veranschaulichten Handgriffe haben mich ziemlich begeistert. Einen Film gab’s auch noch, das freute das Jungvolk.
Ein Besuch in Cochem führte uns erstmal in ein Eiscafé, als Rettung vor einem der wenigen Regenschauer im ganzen Urlaub. K3 war fassungslos, anscheinend waren wir mit ihm noch nie „so richtig“ Eis essen, immer nur Kugeln in der Waffel. Er sollte sich drei Kugeln aussuchen und sagte immer nur: „Erdbeere“ (das nimmt er immer). Dass er wirklich drei Kugeln aussuchen durfte und die dann auch noch alle essen konnte, hat ihn leicht überfordert. Dann wanderten wir noch ein bisschen durch Cochem, klein aber fein, und spazierten natürlich auch hinauf zur Burg, wieder mit feinem Ausblick. Zum Abschluss blieben wir noch in der Senfmanufaktur Cochem, deren Schwestermanufaktur wir vor einigen Jahren schon in Köln besucht hatten und die uns da schon sehr gefallen hatte. Da haben wir erstmal ordentlich eingekauft.
Ansonsten waren wir viel am Campingplatz, badeten abwechselnd in der Mosel und im Pool und schlenderten immer mal wieder durch das Dörfchen, zu dem der Campingplatz gehörte. Eine Tour auf den Hausberg wollte ich mir nicht nehmen lassen, da ging ich dann an einem Vormittag mit den großen Jungs drauf, einen historischen Stadtrundgang machte ich mit dem Mann und den kleinen Jungs. Alles sehr geruhsam. An den meisten Abenden holten wir uns aus einem der Winzerläden vor Ort eine Flasche Wein: Die kennen ihre Camper und verkaufen den Weißwein direkt gekühlt. Wie schön, in Zeiten des Internets nur Flyer der Winzer mitnehmen zu müssen und sich nicht den Wagen mit Weinflaschen vollladen zu müssen… So probierten wir uns durch verschiedenen Weine und ich weiß jetzt ziemlich genau, was ich will. Die Bereitschaft 8,50€ für einen Wein zu zahlen steigt übrigens eklatant, wenn man vorher durch den entsprechenden Weinberg gewandert ist und immer nur dachte: Und das alles 8 Stunden am Stück mit einem Erntekorb auf dem Rücken?
Insgesamt war das ein super Einstieg in den Urlaub. Viel zu sehen, genug Bewegung (joggen war ich nur einmal, aber immerhin einmal ein paar Flusskilometer runtergelaufen), reichlich Fläche um austoben, nette Leute drum herum, Wein, natürlich. Alles ganz prima. Es war nicht überlaufen, auch nicht völlig ruhig, aber gut auszuhalten (zur Weinlese sieht das sicherlich anders aus) und ich kann mir gut vorstellen mal wiederzukommen, um den Moselsteig zu wandern.