Freitag, 16. April 2021
Schmerzen und so
14.04.2021
Fürchterliche Nacht. Mein Nacken wird immer schlimmer, manchmal weiß ich nicht wohin mit mir. Jammern kann man auch nicht wirklich in einem Haushalt mit einem chronischen Schmerzpatienten...
Trotzdem morgens alles geschafft, Kinder müssen in die Kita, die großen Jungs werden eingeschworen Ruhe zu halten, ich haben eine Konferenz mit den ökumenischen Kolleg:innen. Klappt auch ganz gut. K2 hat ViKo, diesmal ist es etwas ruhiger als gestern, als spontan sein Freund vorbeikam, der technische Probleme hatte.
Ich arbeite und konferenziere, manchmal auch beides gleichzeitig, bis zur Abholzeit.
Kinder abholen, dann Mittagessen. Mir tut mein NAcken so weh, dass ich mich hinlegen muss, allerdings ist es danach fast noch schlimmer. Ich bespreche mit K2, dass ich ihn nicht mit dem Fahrrad zum Cello begleiten kann, wir entscheiden uns für's Auto. Der Cellounterricht findet bei einer befreundeten Familie statt - er ist Physiotherapeut mit eigener Praxis. Ich überwinde meine Abneigung dagegen um HIlfe zu bitten und frage ihn, was ich machen soll mit meinem Nacken, er gibt mir einen Termin für Freitag. Ich bin so erleichtert.
Apropos - meine Eltern haben den Impftermin angenommen, so ein Glück.
Eine Fahrt noch, ich bringe Unterlagen des Mannes weg, die Hoffnung auf Hilfe in diesem Thema verstärkt sich. Zurück nach Hause, Abendessen, dann Bibelstunde. Um halb zehn bin ich fertig und total gerädert.

Gegessen:
Joghurt, Apfel, Papaya (jaha, ich kann auch Variation)
Kartoffelgratin mit Stielmus
Salat



halber Alltag
12.04.2021
Ach, diese Tage mag ich nicht. Das ist nichts halbes und nichts ganzes und so fühlt es sich am Ende auch an - irgendwie noch letzter Urlaubstag, irgendwie schon wieder Alltag.
Der Wecker um 4.30 Uhr fühlte sich wirklich früh an. Keine Kunst, nachdem ich mich eine Woche ans Ausschlafen gewöhnt hatte. Aber was soll es, ich stand auf, wird ja vom Jammern auch nicht besser.
Der Mann hat sich angewöhnt, wenn er abends nicht schlafen kann schonmal den Frühstückstisch zu decken und das bringt mir fünf Minuten Zeitgewinn. Viel wichtiger ist aber das Gefühl, dass ich nicht für alles verantwortlich bin.
Die Kinder kommen natürlich auch nicht gut aus dem Bett. Die großen Jungs waren abends zu lange aufgeblieben, die kleinen Jungs hatten sich umgewöhnt - es war alles ziemlich zäh. Aber schließlich saßen wir alle auf dem Fahrrad, mit Decke war es auch erträglich und wir waren immerhin vor acht in der Kita, das ist das Minimalziel.
Zurück zu Hause dann einiges an Haushalt, schon ein erster Blick in die Arbeitsemails, nebenbei immer Begleitung von K2, der braucht ein bisschen, um sich in die Distanzbeschulung einzufinden, zumal er auch kein richtiges Material hat, sondern sich an den Wochenplan halten soll, der eigentlich für den Wechselunterricht vorgesehen war...
Als ich mittags die Kinder abhole, fühlt es sich so an, als hätte ich nichts geschafft, aber meinen freien Tag verpasst. Puh. Das Wetter ist so winterlich, sowas erfreut mich ja auch nicht. Ich will Sommer.
Der NAchmittag plätschert auch so dahin. Ich begleite K1 zur Logo, kaufe währenddessen ein. Beim zweiten Laden eine maximal unangenehme Begegnung mit einer Frau, die sich, als eine zweite Kasse öffnet, von hinten durchdrängelt, ihre Waren auf das Band wirft. Ich habe keine Lust auf Diskussion, lasse aber, als ich eine weiter Frau vorlasse, die vor mir angestanden hätte, dass ich das nicht machen würde, mich einfach so vorzudrängeln. Diese antwortet, dass andere (vielsagender Blick auf die Dränglerin) da ja kein Problem mit hätten. Das nimmt die dann zum Anlass zu erzählen, warum sie ja zum Drängeln berechtigt wäre, denn sie hätte es ja so schwer. Es entsteht fast ein Wettbewerb, wer von beiden es ja schwerer hätte und ich frage mich, wo ich hier eigentlich bin. Dass ich kurz vorher mitbekommen hatte, wie ein Mann in Handschellen aus dem Büro abgeführt wurde, tut sein übriges dazu -ich frage mich ernsthaft, ob ich hier noch einkaufen will. Schon klar, seltsame Leute gibt es überall, aber in diesem Laden haben sie erfahrungsgemäß eine besonders hohe Dichte... Immerhin gab es Erdbeeren.
K1 und ich laufen nach Hause, Zuhause Auspacken, ein bisschen Aufräumen, was halt so anfällt. Ich verziehe mich ins Nähzimmer, K4 braucht neue Jeans und da sind die selbst genähten besonders beliebt, weil sie oben Gummizug haben. Die Nähmaschine muss mal gewartet werden, alles nicht mehr gut eingestellt, ich breche ständig Nadeln ab.
Schließlich ist alles geschafft, ich komme nur einen Moment zu spät zum Joggen. Joggingrunde im Hellen, leider mehr Spaziergang als Joggen, danach ist mein ohnehin schon steifer Nacken ziemlich in Mitleidenschaft gezogen, es ist aber auch kalt...
Abends Wer Wird Millionär, früh ins Bett, es wird ja auch nicht später morgen.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Garnelen Curry
Salat



Dienstag, 6. April 2021
keine Aprilscherze, Gründonnerstag war natürlich trotzdem
01.04.2021
Das mit dem Aprilscherz Business hatte ich auch schon besser im Blick - da habe ich jedenfalls mal nach Aprilscherzen gesucht, oder mir was für die Kinder ausgedacht, aber ich bin so müde, das Thema ist komplett an mir vorbeigegangen. Oder ich werde alt. Auch nicht unwahrscheinlich, habe neulich Bilder gesehen, von uns, mit K1 und K2, können als keine acht Jahre alt gewesen sein, aber wenn ich den Mann und mich ansehe frage ich mich: Warum hat man diesen Kindern schon erlaubt Kinder zu bekommen? Wie jung ich mit 24 oder 25 noch aussah?! Und was ist bloß in den letzten Jahren passiert? Naja.
On a lighter note:
Letzter Kitatag für K3 und K4, mit gemeinsamen Frühstück, die beiden saßen also blitzschnell auf dem Fahrrad. Auf dem Rückweg noch eine schnelle Einkaufsrunde, jetzt reicht es aber wirklich, alles gekauft. Zuhause schlief noch alles und das ist schon irgendwie nett, besser komme ich nicht zum arbeiten als um diese Zeit. Das ist auch bitter nötig, weil die Andacht am Abend und der Gottesdienst am Karfreitag vorbereitet werden müssen. Zwischendurch ein Anruf meiner Pianistin: Ein Krankheitsschub, sie wird nicht spielen können. Sie ist so traurig, hofft aber sehr auf Freitag, mal schauen. Ich plane K1 ein zum singen und suche entsprechende Lieder aus - er bestätigt mir das auch, als er aufsteht. Schön, dass sowas geht.
Dann ist auch schon Mittag, da wartet noch Arbeit am Nachmittag auf mich... Ich hole K3, wir kaufen gemeinsam Milch, alles wie freitags, fühlt sich auch so an. Als ich an unserem gepachteten Gärtchen vorbeikomme, ist da Betrieb, ein Tor wird eingebaut. Ich freue mich sehr darauf, ab Mai so semiprofessionell zu gärtnern und zu verwerten und ich finde es sehr beruhigend, dass das bestimmt nicht ausfallen wird, aufgrundderakutellensituation. Vielleicht gibt es kein Auftaktevent, aber das ist mir egal. Zeitversetztes Gärtnern nimmt mir keine Pandemie weg. Ist übrigens ausgebucht, scheint vielen so zu gehen wie uns. Und wir haben ja sogar einen Garten...
Mittagessen, dann die nächste Runde Arbeit, aber irgendwann geht alles in den Druck, puh. Für Sport keine Zeit mehr, nur eine Spazierrunde mit einem Teil der Jungs, Eis holen geht immer. Dann laufe ich mit K1 in die Gemeinde, wir proben nochmal, dann geht es mit der Andacht weiter, diesmal mit Abendmahl. Während ich die Einsetzungsworte spreche, wundere ich mich, dass K1 kein Brot nimmt, was man so alles mitkriegt, nebenbei. Als er mir hinterher sein Brot anbietet fällt bei mir der Groschen: Ist ja glutenhaltig. Ich bin echt nicht auf der Höhe, dass ich das nicht bedacht habe - sonst hätte ich ihm was mitgenommen. Ihm ist es egal, aber ich merke, dass ich einfach zu viel im Kopf habe, wenn mir sowas nicht mehr auffällt.
Auf dem Rückweg kriege ich schon eine Nachricht: Die Pianistin will es morgen versuchen, das ist eine Erleichterung für mich.
Zuhause bekommen wir noch Abendessen, dann bleibt nur noch fernsehen, selbst für Spielen reicht meine Energie im Moment nicht mehr...

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Heringsfilet mir Bratkartoffeln
Salat



Mittwoch, 31. März 2021
Sommer!
30.03.2021
Wundervollstes Wetter, auch wenn mir bei der Fahrt in die Kita die Finger ziemlich froren, morgens war es doch noch sehr kalt. Aber nur die Harten...
Ansonsten lief es alles ganz wunderbar, die Kinder kamen gut aus dem Bett, waren früh in der Kita. Ich ging gleich im Anschluss ans Wegbringen Einkaufen, dann war das auch schonmal erledigt. Ein bisschen was brauche ich morgen trotzdem noch, aber das meiste ist eingekauft.
Zuhause dann ordentlich Arbeit, ich muss gut was wegschaffen, der Zeitdruck mit einer Andacht an jedem Abend ist relativ deutlich. Aber es passt alles.
Mittags mit K4 eine schnelle Tour in die Gärtnerei. Ich suchte nach Beerensträuchern, denn bei den Discountern hatte ich nichts bekommen - außerdem war da die Erfahrung der letzten Jahre nicht so gut. Eine schwarze Johannisbeere wächst und gedeiht, der Rest ist früher oder später eingegangen. Also diesmal as der Gärtnerei - die hatte allerdings gar nichts dergleichen, wir fuhren als unverrichteter Dinge weiter und holten K3 ab.
Zuhause dann Mittagessen, danach saßen wir alle ein paar Minuten in der Sonne. K2 ging zu einem Freund. Ich musste noch arbeiten und K1 war hochmotiviert mit K3 und K4 das Waterplay aufzubauen. Damit spielten sie dann sehr schön, natürlich musste ich immer mal wieder helfen, aber im Wesentlichen ging das sehr gut.
Am späten Nachmittag machte ich mich mit K3 nochmal auf zu einer anderen Gärtnerei - das war ein Augenöffner. Ich wohne hier jetzt seit 7 Jahren und war noch nie bei dieser Gärtnerei, die nur 10 Minuten von uns entfernt ist. Die ist aber wirklich großartig! Und es gab Kiwi und Heidelbeere, Salat nahm ich auch noch mit - kostete keine 30?. Hochzufrieden fuhren wir wieder zurück, K3 mit einer Blume, die er sich ausgesucht hatte auf dem Schoß.
Das wurde alles Zuhause noch eingepflanzt, dann musste ich mit K1 in die Gemeinde. Kurze Musikprobe, dann Andacht. Lief alles gut, K1 macht das immer besser.
Der Rückweg zu zweit durch die laue Luft war toll.
Zuhause dann leider noch Highlive, K3 und K4 kicherten im Bett. Getrennt schliefen sie dann aber schnell ein.
Ein bisschen Fernsehen, ich ging als erste der Verbliebenen im Bett - sonst komme ich morgen nicht aus dem Bett.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Spinat, Kartoffeln, Ei
Brot im Garten, Salat



Dienstag, 30. März 2021
Montagsfreuden
29.03.2021
So, jetzt geht's los, heute ist angeblich frei, aber das ist in der Karwoche einfach nicht machbar.
Also früher Start, immerhin nicht kochen, denn es gibt genug Reste um daraus das Mittagessen zu bestreiten und der Kühlschrank muss auch leer werden, ich fülle ihn langsam, damit ich rund um Ostern nicht einkaufen muss.
K3 kommt schlecht aus dem Bett, aber das Versprechen, den Vollmond anzugucken und die Tatsache, dass wir nur zu dritt frühstücken ist attraktiv genug, dass er zumindest aufsteht. Als ich ihm berichte, dass das Schiff im Suezkanal mithilfe des Mondes wieder frei wurde, betrachtet er ihn mit gesonderter Ehrfurcht.
Auch K4 ist müde, die beiden merken die Zeitumstellung wohl doch.
Wir frühstücken tatsächlich sehr gemütlich zu dritt und kommen dann schnell los. Ausnahmsweise einen anderen Weg, weil ich keinen habe, der mir mit dem Lastenrad über eine Schwelle hilft, das freut K3 besonders.
Ich kaufe auf dem Rückweg gleich ein bisschen ein, Zuhause ist noch alles ruhig als ich zurückkomme. Ich nutze den Vormittag um einiges aufzuarbeiten, Haushalt irgendwann kommen Mann und Kinder dazu. Einkaufsliste schreiben, ein paar dienstliche Sachen klären.
Dann ist schon Abholzeit, als wir zurück sind gibt es großes Restebuffet.
Anschließend bringe ich K2 zu seinem Freund und verabrede, dass er allein mit dem Fahrrad zurückkommt. K1 begleite ich dann zur Logo, unterwegs stellen wir fest, dass er seine Maske vergessen hat. Ich gebe ihm meine und laufe zu einer Freundin, die mir aufhilft. Ich kaufe zwischendurch ein und bringe K1 dann zu einem anderen Freund. Auch von da kommt er allein.
Als ich Zuhause bin habe ich eine halbe Stunde mit den Kleinen, bis K2 schon wieder auftaucht. Ich schaffe immerhin noch eine Sporteinheit, wenn auch mit schlechten Gewissen.
Der Mann geht in die Gemeinde, erste Karandacht, ich mache Häppchen für die Kinder, es ist bestes Gartenwetter. Endlich einen Nutzen für die ollen personalisierten Holzbrettchen gefunden, im Garten machen die sich echt gut. Leider stellt K3 fest, dass es keins mit seinem Namen gibt. Ja. Stimmt dafür je 3 mit den Namen der Großen, eins hässlicher als das andere. Naja.
Die kleinen Jungs gehen wunderbar ins Bett, ich schaffe es zur Tagesschau und dann skypen wir mit meiner Familie.
Der Mann kommt spät, aber der erste Tag ist geschafft.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Süßkartoffelauflauf, Linsensuppe
Brot und Salat



Samstag, 27. März 2021
Joggingrunde mit Krötenrettung
25.03.2021
So, weiter geht's. Wenn ich aufstehe ist es zwar noch dunkel, aber ein, zwei Vogelarten singen schon. Das Morgenprogramm ist stressig, ich will Maultaschen machen, habe dafür letzte Woche extra eine neue Matrize bestellt, die den Teig etwas dicker rauslässt, aber ahne schon, dass das nicht auf Anhieb klappt. Genau so kommt es auch, ich wurschtel bis viertel vor sieben rum, aber dann sind die Maultaschen nahezu perfekt.
Als ich K3 wecke erkläre ich ihm, dass ich spät dran bin und bitte ihn um Hilfe - macht er anstandslos, wir sind letztlich nur knapp zehn Minuten später unterwegs als sonst.
Ich gebe die Kinder ab und fahre direkt einkaufen. Zuhause dann viel Arbeit, aber es klappt alles ganz gut, als ich die kleinen Kinder abholen muss, bin ich recht entspannt. Die Großen sind heute beide Zuhause.
Beim Mittagessen ist die Begeisterung groß, die Arbeit lohnt sich wirklich, weil die Kinder so gern Maultaschen essen... Kurze Mittagspause, dann noch eine Runde Arbeit. Am frühen Abend radel ich mit K1 zum Klavierunterricht, das geht wohl gut mit Maske und online kommt im Moment an ein Limit, seine Lehrerin muss ihm mal ein paar Sachen zeigen.
Während K1 spielt fahre ich weiter zu meiner Freundin, die mir einen Nagel repariert, der war ein Stück eingerissen und ich will ihn nicht unbedingt abreißen lassen. Das bot sich also an.
Dann fuhren wir gemeinsam zurück, kauften noch ein, um die letzten Punkte für den letzten Minion zu bekommen und waren dann so spät zu Hause, dass ich es kaum rechtzeitig zum Joggen schaffte. Das war dann aber etwas frustig, weil meine Laufpartnerin gern Kröten über die Straße tragen wollte, wir daraufhin die normale Strecke verließen letztlich nur 7km liefen... Aber war auch besser, der Mann hatte noch einen Termin und ich kam immerhin früh ins Bett.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Maultaschen, gebackener Rotkohl
Salat



Noch neun Monate bis Weihnachten
24.3.2021
Ein schöner, warmer Tag. Die Decke, die ich den Kindern für die Fahrradfahrt gegeben hatte, wäre gar nicht nötig gewesen. Wir waren so früh unterwegs, dass ich noch auf dem Markt einkaufen konnte, bevor ich wieder Zuhause sein musste, um K1 zur Schule zu begleiten. Präsenzunterricht mit Hornunterricht.
Auch ansonsten ein erfolgreicher Vormittag, ich arbeitete gut etwas weg und hatte den Eindruck, dass ich am Ende der Woche nicht komplett schwimme. Ist eine arbeitsreiche Zeit, im Moment. Aber nach Ostern habe ich eine Woche Urlaub.
Als ich K3 abholte merkte ich zum Glück noch rechtzeitig, dass ich besser jetzt nicht weiterfahren sollte, um Kroketten zu kaufen, weil ich mein Portemonnaie nicht dabei hatte. Also nur eine Runde zu den Hirschen, dann K3 abholen.
Dann gab es Mittagessen, K1 rief an, ich solle ihn früher abholen, Horn fällt aus. Ich will mich ja nicht aufregen, es kann immer mal wer spontan krank werden, ist ja klar, aber gerade dieser Instrumentalunterricht fällt so oft aus und ist für ich eben immer mit Hinbringen und Abholen verbunden und das nervt schon ein bisschen...
Nachmittags machten K2 und ich uns dann auf den Weg zu seiner Cellostunde, ausnahmsweise mal in Präsenz. Wer weiß, wie lange es noch geht, aber im Moment ist die Musikschule wieder offen und Cello geht wirklich gut mit Abstand.
Wir hatte viel Zeitpuffer, aber wie es dann so ist: Kaum fuhren wir los, stellte K2 fest, dass sein lenker wackelt. Das war mir zu haarig, wir fuhren zurück, zogen eine Schraube nach und waren dann knapp dran. Als K2 dann noch fast vor ein Auto vor war ich ziemlich fertig mit den Nerven. Aber wir kamen pünktlich und K3, K4 und ich kauften während des Unterrichts beim Drogeriemarkt ein. Wundervolles Lastenrad, alles passte rein.
K2 abholen, dann weiter zur Eisdiele. Alles wie immer, wir sind so Pandemieroutiniert: Eis aussuchen, K3 übernimmt freundlicherweise das Eis von K2, 200m weiterfahren, zum Spielplatz wo man die Masken abmachen kann, dann gibt es das Eis. Eine Runde gespielt wird auch noch. Aber es wurde mir mal wieder sehr deutlich, wie normal es für uns geworden ist, dass man sein Eis eben nicht direkt am Laden essen darf, sondern erst aus der Zone mit Maskenpflicht wegfahren muss...
Auf dem Rückweg kurze Pause am Flugplatz, K3 begeistert sich für die startenden und landenden Flugzeuge, K4 nimmt sie erstmals überhaupt richtig wahr. Großer Spaß.
Zuhause ist der Mann dann in einer ViKo, wir machen Abendbrot und essen dann alle gemeinsam. Danach habe ich noch einen Termin, bis halb zehn bin ich online beschäftigt und gehe dann ziemlich direkt ins Bett.
Gegessen:
Joghurt, Apfel
Fischauflauf mit Chicoree und Kartoffelspalten
Salat



Freitag, 26. März 2021
Und weiter geht's
23.03.2021
Hey, K1 ist 10 1/4. Weiter Highlights gibt's hier allerdings nicht :) Heute ging K2 zur Schule, damit ist er dann mit Präsenzunterricht auch durch. Er stellte schon fest, dass er seine Klassenkameraden jetzt wieder für 2,5 Wochen nicht sieht - ich habe mir den Hinweis erspart, dass er die Hälfte seiner Klasse seit mehr als drei Monaten nicht gesehen hat und in absehbarer Zeit auch nicht sehen wird. Hilft ja nichts.
Radio am morgen brachte mir ein paar Beschlüsse der Konferenz, viel wusste man allerdings auch nicht. Einfach weitermachen.
Gutes Wegarbeiten Zuhause, K1 beschäftigte sich mit seinen Aufgaben, das ging alles sehr gut. Die Aussicht, dass er, wenn er fertig ist, einfach lesen kann, beflügelte ihn. Das ist das nette daran, wenn nur ein Schulkind im Haus ist: Sie schielen nicht die ganze Zeit darauf, wieviel der andere noch arbeiten muss...
Nachmittags hatte ich dann einen Friseurtermin und ich sag's mal so: Hätte ich besser gelassen. Man kann mir die Haare eigentlich nicht zu kurz schneiden, ich bin da sehr entspannt, aber 2cm Pony wären schon gut gewesen. Puh. Dafür hat er nicht s viel geredet und ich bin nur fast eingeschlafen. Aber jetzt ist es entschieden, ich brauchen einen neuen Friseur, besser noch eine Friseurin. Allerdings nicht in den nächsten drei Monaten, sparsam ist das ja schon so.
Abends Dienstagsrunde, Probe, gemütlicher Nachhauseweg mit den Jungs. Es ist abends deutlich milder und das lieb ich sehr.

Gegessen:
Joghurt, Apfel. Ja. Immer noch. Ich kanns auch nicht mehr sehen.
Pfannkuchen
Salat, Brotreste



Freitag, 19. März 2021
von Schokocroissants und Matchboxautos
18.03.2021
Ein Schulkind, zwei Kitakinder, K2 macht Distanzunterricht. Es ist noch kälter als gestern, die Kinder bekommen eine Decke mit in Lastenrad und ich überlege kurz, ob nicht auch das Auto denkbar wäre, aber ich rufe mich zur Ordnung: Es regnet nicht, also Fahrrad.
Auch heute wieder schnelles, konzentriertes Arbeiten, denn ich will auch mit K2 eine Frühstückpause im Gehen machen. Ich schätze ihn richtig ein: Für ihn ist es ein Highlight, dass wir zusammen zum Bäcker gehen und er sich ein Schokocroissant aussuchen darf und einen Kakao To Go bekommt. Für ihn ist solcher "Luxus" enorm wichtig, ich ignoriere mein schlechtes Gewissen bzgl. der Einwegbecher. Er ist überglücklich, redet ohne Ende, schwärmt von dem Croissant. Man könnte sagen: Liebe geht durch den Magen. Aber eigentlich ist es so: Wenn ich ihm sagen will: Ich hab dich lieb!, versteht er das über solche Gesten: DU darfst dir etwas besonderes aussuchen, was es sonst vielleicht nicht gibt. Ich habe eine Weile gebraucht, das zu verstehen, K1 ist da ganz anders, und es nicht als konsumorientiert zu werten, jetzt habe ich es ganz gut raus. Es wurde eine tolle halbe Stunde.
Dann Kinder abholen, ich fahre mit K4 zu den Rehen, die sind aber nicht da, aber in der Nähe gibt es Pferde, die sind mindestens genauso gut. Während er guckt bestelle ich das Hochzeitstaggeschenk für den Mann, click und collect ist super, wenn's nach mir geht, könnte ich das für 80% der Käufe im Baumarkt beibehalten.
Dann nach Hause, Mittagessen, diesmal nur kurzes Ausruhen auf dem Sofa, es ist noch viel zu tun. Arbeit, Haushalt, K2 fragt, ob er in den Euroshop darf. So richtig viel spricht für mich nicht dagegen, wir besprechen, dass wir nur kurz bleiben, aber ich wil ihm auch nicht alles verbieten, wir wagen es also. K3 kommt auch mit. Der Laden ist so gut wie leer, die Korbzahl verrät, das wieder deutlich weniger Leute reindürfen als früher noch. Wir sind schnell durch, es gibt Luftballons und Autos für K3, Dinos für K2, alle sind glücklich und wir laufen wieder nach Hause.
Dort brechen K1 und ich sofort zu Klavier auf, diesmal wieder in Präsenz, aber mit Maske. Ich kaufe in der Zeit ein, Osterschokolade ist damit definitiv genug im Haus.
Rückfahrt, ich schreibe dem Mann schonmal, dass der mit den kleinen Jungs anfangen soll Abendbrot zu essen. Wir haben nämlich abends noch eine Sitzung, bei der wir beide sein sollten.
Als K1 und ich zuhause sind, sind die anderen fertig, wir essen schnell nach, dann gehen alle ins Bett und ich komme gar nicht so sehr zu spät zu meiner Sitzung. Ende ist um zehn, gute Zeit für's Bett...

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Eier in Senfsauce, Kartoffelbrei, gebackener Blumenkohl
Gemüse, frisches Brot (die Brotbackmischungen bewähren sich bei uns und ich habe auch nur ein minimal schlechtes Gewissen, dass ich den Teig nicht selbst anmische...)



Immer noch nicht Freitag?
17.03.2021
Es zieht sich witzigerweise durch so einige Blogs durch, die ich lese und auch bei mir herrscht dieses Gefühl vor: Kann es denn ernsthaft erst Mittwoch sein? Es fühlt sich so sehr nach Freitag an. Auch K3 fragt die ganze Zeit: Wie oft noch schlafen? Dabei passiert hier am Freitag nichts großes, aber in diesen Zeiten ist gemeinsames Frühstück in der Kita schon ein Highlight.
Naja, aufgestanden, es ist neblig, nachzählen, wie viele Brotdosen gemacht werden müssen (3) und ob die Anzahl der Wäschestücke in der Wann es plausibel machen, dass die großen Kinder gestern ihre Wäsche runtergebracht haben (nein). Also noch schnell Wäsche runterholen, Maschine an, Frühstück, Brotdosen und Mittagessen vorbereiten.
Dann K3 wecken, diesmal will er sich selbst anziehen, K4 hinterher holen, gemeinsam wecken wir dann die Großen.
Frühstück, ab auf's Fahrrad. Die Großen sind so hilfreich, ziehen Schuhe an, machen Zahnputzsachen fertig, schieben mit mir zusammen das Fahrrad über die hohe Schwelle - so habe ich mir Großfamilie immer vorgestellt.
Kinder in die Kita, ich kaufe schnell beim Drogeriemarkt ein und arbeite mich dann durch eine große Menge an Kleinigkeiten. Dann schlage ich K1 vor, dass wir, statt einer Pause um 10, einen Spaziergang mit Kaffee bzw. Kakao to Go machen und dabei die Vogelstimmen suchen, die er für sein Musikprojekt braucht. Das klappt sehr schön und macht Spaß (1:1 rockt), leider fehlt mir dadurch Arbeitszeit aber einen Tod muss man sterben und ich kann auch noch abends arbeiten.
Kinder abholen, ich fahre mit K4 eine kurze RUnde zur Gärtnerei, ich brauche mehr Frühblüher. Auf dem Markt war es mir morgens zu primellastig gewesen, ach, ich weiß es auch nicht. Wann ich das einpflanzen soll, weiß ich auch nicht, aber ich freue mich erstmal, sie da zu haben.
Mittagessen, danach wieder kurz hinlegen. Ich weiß schon, dass das eine doofe Idee ist, weil mir nachher Zeit fehlen wird, aber ich bin so müde...
Ich komme über den Nachmittag nur schlecht in Gang, aber zumindest ein bisschen Aufräumen und Putzen ist drin. Irgendwann waren wir nochmal draußen, ich weiß schon gar nicht mehr warum und wohin, wahrscheinlich gab es Eis, aber es verschwimmt alles. K2 hat Cellounterricht, ab nächster Woche in Präsenz? Wir werden sehen.

Frühes Abendessen, der Mann macht Bibelstunde, ich bringe die Kinder ins Bett, arbeite noch und dann schauen wir tatsächlich noch ein bisschen fern.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Überbackenes Mangold-Linsengericht
Feldsalat, vom Marktmann geschenkt, weil er ein bisschen verlesen werden musste.