Montag, 10. Mai 2021
Wochenendspurt
08.05.2021
Letztes frühes Aufstehen - wenn ich sehe, wie sehr mir das immer wieder auffällt, dann weiß ich, dass mir das frühe Aufstehen doch schwerer fällt, als im Smalltalk immer so behauptet. Das erklärt auch, warum es mich nervt, wenn Leute mir sagen: Ist ja gut, dass dir das leichtfällt, ich könnte das ja nicht. Das stimmt wahrscheinlich auch: Es gibt viele, die nicht so regelmäßig früh aufstehen könnten wie ich. Aber trotzdem ich tendenziell leicht aufstehe, kostet es mich viel Überwindung und manchmal schaffe ich es nur aus dem Bett, indem ich mir selbst verspreche, mich bei erster Gelegenheit wieder hinzulegen.
Aber nun gut, genug gejammert, es ist der einzige Weg, den ich im Moment sehe.
Jedenfalls stand ich früh auf und bereitete alles vor, K1s Freund kam auch etwas früher als sonst, weil seine Eltern einen Termin hatten und von daher kriegten alle einen guten Start hin.
Ich schaffte, bis die kleinen Jungs wach waren, einen guten Teil der Predigt, das war auch schonmal gut.
Dann kümmerte ich mich um die Jungs, erledigte die hirnlosen Aufgaben nebenbei (Anmeldungsportal öffnen, Lieder eintragen usw)
Gab dann auch schon bald Mittagessen, das war sehr nett und unterhaltungsreich, ein Kind mehr am Tisch bringt ja auch immer neue Perspektiven. Besagte Kinder wollten nach dem Essen Computer spielen, ich wollte mich ein bisschen Ausruhen, beides wurde genehmigt.
Der Nachmittag verlief dann eher ruhig, ich musste noch einkaufen, K3 wollte mit seinem Laufrad mitfahren, als wir uns fertig machten war K4 am Boden zerstört, dass er nicht mit durfte, also nahm ich das Lastenrad und nahm ihn mit.
Ich habe viele Spitze Bemerkungen dazu gehört, dass Eltern ihre Kinder mit zum Einkaufen nähmen und habe auch immer ein schlechtes Gewissen. Aber: Es ist hier zu Hause eine wirkliche Entlastung, wohingegen es eine Belastung ist, wenn nur ich weg bin. Wir können es uns auch nicht leisten, einfach nur einen Wocheneinkauf in einem großen Laden zu machen, ich muss schon ein bisschen nach Angeboten sortieren. Und es ist tatsächlich so: Für die Kinder ist dieser Einkauf ein Highlight. Also nehme ich sie mit, sie sitzen im Wagen, fassen nur unsere Einkäufe an - und hoffe das Beste. Ansteckend sind sie höchstwahrscheinlich nicht, sie waren ja schon wieder seit Wochen nicht in der Kita.
Jedenfalls waren sie sehr glücklich nach dem Einkauf, K3 war mit seinem Laufrad super unterwegs, hörte perfekt, das kann man wieder machen. Allerdings muss ich es jetzt dringend hochstellen, was ich dann auch tat, als wir zurück waren.
Abends hatten der Mann und ich einen kurzen Termin, die Kinder saßen währenddessen vor dem Fernseher, das ging ganz gut. Vorher musste auch noch einiges vorbereitet werden, sodass ich nicht mehr zu meinem Spaziergang kam und mal wieder mein Schrittziel nicht erfüllte, aber auch da werde ich gelassener. Immerhin für Sport reichte es noch, das ist doch auch schon etwas.
Abends dann "Party", allerdings ist ein Kabel an der Wii kaputt, wir mussten also auf Schwertmarathon verzichten. Aber auch das kann mittels Internetbestellung gelöst werden...

Gegessen:
Joghurt, Apfel, Erdbeeren
Lachs auf Spitzkohl
Süßigkeiten



Donnerstag, 6. Mai 2021
WmdedgT 05/2021
Es ist mal wieder der fünfte, kurz überlegt welcher Monat. Tatsächlich der 5.5. Jedenfalls fragt Frau Brüllen wie jeden Monat, was wir den ganzen Tag machen und darauf versuche ich zu antworten.
Der Wecker klingelt um halb fünf, wahrscheinlich rauscht er nur, weil es ein Radiowecker ist und die Kinder bei ihrem neuen Lieblingsspiel "von der Fensterbank auf's Bett hüpfen" mal wieder an der Antenne rumgerissen haben. Ist aber auch egal, ich war schon im Halb-Stunden-Takt wach, K4 bekommt Eckzähne und beim vierten Kind sind die anscheinend genauso schmerzhaft, wie es mir bei den anderen drei prophezeit wurde aber nie eintrat, jedenfalls hilft nur Stillen.
Egal, ich stehe auf und mache mich fertig. Mein leicht neurotisches Ritual: Erst ein Glas Wasser, dann eine Tasse Tee, erst dann gönne ich mir einen Kaffee. Ich weiß auch nicht, warum ich das noch so mache, ist eine entfernte Idee von: Dann trinke ich mehr Vernünftiges, aber irgendwie bleibe ich dabei...
Frühstückstisch, Spülmaschine, Mittagessen vorbereiten, Aufräumen und Wäsche läuft nebenbei, eine erste Runde arbeiten, huch, es ist ja schon kurz vor sieben.
Es regnet, also gehe ich zu Fuß zum Markt (noch so eine Logik. Wenn es regnete gehe ich lieber zu Fuß, weil ich dann nicht so nass werde wie auf dem Fahrrad...). Dort ist noch nicht mal alles ausgepackt (wird natürlich sofort für mich ausgepackt) aber man hat den Eindruck, hier hat auch keiner so recht Lust bei dem Wetter.
Schnell zurück, Kinder wecken, K1 hat zur zweiten, deshalb ist es nicht so knapp.
Wir frühstücken, dann stehen die Kleinen von sich aus auf, K3 wie immer selbstständig, ich darf nur nicht gucken, wie er sich anzieht, denn er will mich überraschen. Gerne! K4 kommt inzwischen auch selbstständig runter. Während ich ihn anziehe ein Anruf, K2 geht ran und bringt mir das Telefon an den Wickeltisch: Hallo. Waren wir nicht vor fünf Minuten zum Telefonieren verabredet? Ähm, nein, ich habe morgen im Kalender stehen (Schweißperlen bei mir) - oh, heute ist ja Mittwoch. Mein Fehler. Dann bis morgen. Puh.
Die kleinen Jungs frühstücken, ich schaffe ein Stück Arbeit währenddessen, einiges geht telefonisch, da müssen die eben mit Kindergeschrei im Hintergrund leben, es geht nicht anders.
Der Mann steht auf, es geht ihm viel besser als gestern, sehr erfreulich. Er arbeitet dann auch, ich mache K2 eine Lesung der Stadtbibliothek an, die seine Lehrerin empfohlen hatte (perfekte technische Umsetzung ohne Theater, sehr erfreulich!) Im Anschluss skypt er mit meiner Mutter zum Vorlesen.
K1 hat Konferenz, dann komme ich und helfe ein bisschen bei der Strukturierung der Aufgaben der letzten Woche, das ist ihm etwas entglitten. Lässt sich aber auffangen.
Mittagessen. K1 muss noch zum Hornunterricht, ist also schnell, der fällt dann aber mal wieder aus. Die Hälfte der Zeit fällt der aus, so richtig glaube ich nicht mehr daran, dass der Lehrer topmotiviert ist. Aber was weiß ich schon.
Mittagspause, mehr Kaffee, ein 10-Minuten-Schläfchen, mehr Arbeit.
Pakete kommen an, unsere Obstkistenregale, die ich gegen das Chaos in den Bastelkartons bestellt habe. Wunderschön, tolle Ordnung und das Holz riecht so gut. Ich bin ganz begeistert.
K2 hat Cello, ich will die Zeit für einen Großeinkauf beim Drogeriemarkt nutzen. Das Wetter ist wechselhaft, wir fahren mit dem Auto, der Mann kommt mit, juhu!
Ich gebe K2 ab und mache den Einkauf, er spaziert mit K4 ein bisschen herum, als es hagelt können sie sich glücklicherweise unterstellen. Beim Drogeriemarkt erstmals eine digitale Überwachung zur Beschränkung der Kundenzahl gesehen, mit Kundenzähler und Anzeige. Trotzdem noch ein Securitymann im Einsatz, sonst hätte ich den Bildschirm tatsächlich auch übersehen.
Dann holen wir K2 und es gibt Eis für alle - das Wetter ist allerdings so scheußlich, dass es ein Eis im Auto wird. Auch gut.
Zuhause dann auspacken, zwei Rückrufe (ein Artikel von mir gefiel und soll weiterverteilt werden, erlaube ich natürlich gern) und normale Arbeit. Benachrichtigung, dass K1s neuer Laptop nicht abgegeben werden konnte und in einem kleinen Ladengeschäft liegt. Ich rufe da an, ob ich ihn heute noch holen kann, die Inhaberin ruft zurück, ja, kann ich. Also nochmal los, diesmal zu Fuß und trocken.
K1 kommt von einem Freund nach Hause und freut sich sehr über den Laptop, der Mann verspricht ihn am Abend einzurichten.
Abendessensvorbereitungen, Abendessen, dann geht der Mann an den Schreibtisch, ich bringe die Kinder ins Bett. K4 schläft sofort, K3 kann nicht einschlafen, ich schlafe etliche male vor ihm ein, aber schließlich hat er es geschafft. Der braucht morgen mehr Bewegung.
21.30 Uhr: Der Mann ist mit seiner Videokonferenz fertig, jetzt noch Laptop einrichten und dann schlafen.

Gegessen:
Joghurt, Apfel, Heidelbeeren
Spitzkohlpizza
Eis (Erdbeer, langweilig, aber ich war nicht sicher, ob K3 sein dunkles Schokoladeneis wirklich mag, zu dem ich ihm geraten hatte, weil es vegan ist und so hätte ich notfalls tauschen können. War aber nicht nötig.)
Bohnensalat



Mittwoch, 5. Mai 2021
Eis im Sturm
04.05.2021
Eiliges Arbeiten am Morgen. Ich wollte noch einkaufen, bevor die Jungs aufwachten. Irgendwie ist es aber im Moment komisch: Ich werde nie so rechtzeitig fertig, wie ich will. Früher habe ich Mittagessen- und Frühstücksvorbereitungen immer so geschafft, dass ich um halb sieben wecken konnte. Das klappt im Moment selten, ich bin immer erst um sieben fertig. Das macht im Grunde nichts, weil die Kinder mangels Schulweg etwas länger schlafen können, bzw. im Fall der Kitakinder sogar sollen, aber es wundert mich. Bin ich langsamer geworden? Habe ich mir soviel zusätzliches mit vorgenommen, dass es einfach mehr Arbeit ist? Ich werde das beobachten müssen, denn irgendwann werden die Kinder ja wieder in Kita und Schule gehen (wann, steht hier in den Sternen, unsere Inzidenz sinkt nicht unter 200) und dann muss ich ja früher wecken. Früher Aufstehen für mich ist keine Option, ich bin so schon am Limit.
Jedenfalls war ich erst um kurz nach sieben am Laden, dann aber schnell und vor halb acht wieder zurück.
Kinder wecken, K3 kommt auch bald dazu.
Alle gehen an die Arbeit, ich schaue nach dem Mann - er hat solche Schmerzen, das heute gar nichts geht. Es ist aber auch kalt geworden. Ich liefere Tabletten an und schaffe nebenbei das Minimum an Arbeit, das absolut notwendig ist.
Die Kinder sind in wechselnden Konferenzen, K1 löst aus Versehen ein Update an seinem PC aus, das dauert dann Stunden und er muss sich meinen Laptop leihen, um an Englisch teilzunehmen. Egal, ich wäre ohnehin nicht zum Arbeiten gekommen, bzw. mache am Handy das, was geht.
Ich regele ein paar Sachen über Ebay KA, K1 braucht Short und ich treffe eine Vorauswahl - es müssen mindestens zwei beim einer Anbieterin sein, sonst lohnt sich mir der Aufwand nicht.
Dann steht der Mann auf, es gibt Mittagessen und ich atme in der Mittagspause einmal durch. Ein bisschen Arbeit schaffe ich noch, ein Kreuzworträtsel aus einem uralten Zeitmagazin fange ich jedenfalls an. Ich bin kopfmüde, der Tag ist zäh, die Sorgen erdrückend.
Sport! Hilft fast immer, K4 macht mit mir zusammen ein Workout, er ist so niedlich dabei.
Dann bereite ich Brotboxen und Gesichterteller für's Abendessen vor - ich habe Probe, will dem Mann aber so wenig Arbeit wie möglich machen.
Dann gehe ich mit den großen Kindern los, wir sind früh genug um ihnen das Tor rauszuholen, das hinten im Heizungskeller steht, Seligkeit bei ihnen.
Wir proben, hinterher noch ein Gespräch, das war wichtig, aber es ist nach acht als wir fertig sind. Die Kinder sind gut drauf, der Mann auf Nachfrage auch halbwegs beieinander, wir gehen also noch ein Eis essen. Der Eisladen hat zu, kein Wunder, zwischendurch hat es gegossen und gehagelt, wer will dann um halb neun noch ein Eis? Also Eis aus dem Supermarkt, ich schicke die Kinder allein rein - was soll ich den Laden noch verstopfen. So, wie sie hinterher darüber erzählen, war es das Erlebnis des Monats: Die Auswahl, sich einigen, die Hilfe von einem "jungen Mann", weil sie nicht drankommen, das Angebot von jemandem, ihr Eis zu bezahlen, die Kassiererin, die noch lernte - Highlights im Lockdown, oder so ähnlich.
Es ist eiskalt, aber es ist egal, die Kinder freuen sich über ihre "Verrücktheit" und wir schaffen es noch bequem vor Ausgangssperre nach Hause.
Zuhause schlafen alle, das ist auch schön und dem Mann geht es so gut, dass wir noch ein bisschen auf dem Sofa quatschen können. Da hat der Tag besser geendet, als er am Anfang aussah.

Gegessen:
Joghurt, Apfel, Pfirsich, Erdbeere
Möhreneintopf
Eis (nordische Beeren oder so), Salat



Sonntag, 2. Mai 2021
Vor-Feiertags-Freitag
30.04.2021
Irgendwie hatte ich den Feiertag nicht so richtig auf dem Schirm, weil er ja auf den Samstag fällt. Ich muss ohnehin arbeiten und ich kaufe tatsächlich außer auf dem Markt nur selten am Samstag ein. Ein Hoch auf flexible Arbeitszeiten.
Jedenfalls erwischte mich schon mein Gemüsehändler am Mittwoch auf dem falschen Fuß, als er mir mitteilte: Freitag sind wir nicht da - Freitag ist ja kein Markt, warum sollte er da sein? Naja, Freitag war also "Vorgezogener", weil am Samstag eben kein Markt war.
So weit, so gut, bei uns war erstmal normaler Freitag, ich konnte eben zusätzlich auch auf den Markt. Das machte ich auch, allerdings erst nachdem K1 und sein Freund in der ersten Videokonferenz saßen und K2 mit Aufgaben versorgt war. AUch wenn der Markt um sieben öffnet, ist dann häufig noch nicht alles so richtig fertig, weil eben um sieben auch nur wenig Leute da sind. Deswegen versuche ich erste gegen halb acht zu gehen, aber dann muss ich eben gerade Kinder verpflegen und so wurde es halb neun - meine Güte, war das voll. Also, im Grunde nicht voll, aber da deutlich weniger Händler:innen da waren, wurde die Schlange am Gemüsestand doch recht lang. Ich hatte die kleinen Jungs mit und die fanden das alles sehr spannend und cool. K3 war sehr lässig, als ihm die Händlerin eine Möhre anbot - nee, mag ich nicht. Fand sie nicht schlimm und fragte was er gern mag, Apfel, oder Banane? Das würde er beides mögen, aber Banane wäre super, teilte er dann freundlich mit - und bekam eine Banane (und K4 natürlich auch) Perfekte Kundenbindung, K3 wird jetzt immer hier hin wollen :)
Am Geflügelstand wo ich die Eier holte, erzählte mir der Verkäufer, der sonst woanders steht (sonst kommt sein Vater), dass er schon 1,5 Stunden fertig war, bevor der erste Kunde kam - ich hätte also doch um sieben schon da sein können... Egal, so war es nett, die Kinder waren auch beschäftigt und die Erdbeeren für das Frühstück des Mannes waren auch noch rechtzeitig Zuhause, perfekt.
Der Vormittag verging mit Haushalt und Aufräumen, es ist unglaublich, wie schnell man wieder alles aufräumen muss, es ist quasi ein permanentes Aufräumen. Ich brauche keinen Saugroboter, sondern einen Aufräumroboter.
Zwischendurch Kuchenpause mit krümeligem Bananenbrot, das hatte ich wohl doch zu lange drin gelassen. 45 Minuten reichen völlig, auch wenn es eine Kastenform ist.
Mittagessen zu siebt, dann durfte Computer gespielt werden und ich zog mich zurück um zu arbeiten.
DIe Jungs wechselten irgendwann nach draußen zum Fußballspielen, K3 durfte mit unter der Auflage, dass sie ihn zurück begleiten würden, wenn er keine Lust mehr hätte. Ich ging einkaufen, bzw. unternahm den Versuch - schon 100 Meter vor dem Laden sah ich die lange Schlange. Ich checkte meinen Einkaufszettel und drehte um. So sehr wollte ich nicht einkaufen. Auf dem Rückweg traf ich gerade den Freund von K1 mit K3 und konnte den Kleinen mit nach Hause nehmen.
Die Jungs hatten nachmittags noch Chorschule, ich bestellte online neue Regalkisten aus Holz, das Pappzeug von IKEA ist irgendwann durch und ich sehe nicht, dass ich da in den nächsten Wochen hinfahre um Ersatz zu beschaffen. Also gibt es jetzt aufgemotzte Obstkisten. Sehr schön. Für K1 gibt es jetzt tatsächlich einen neuen Laptop, seiner hakt immer, war auch nur ein Tablet mit Tastatur und er arbeitet daran so viel - jetzt gibt's was besseres, was auch ein paar Jahre hält. Das Tablet wird K3 bei der Elefanten App erfreuen. Danke, Steuerrückzahlung!
Die Kinder machen noch Chor (diesmal in getrennten Zimmern, wegen Streit) und dann ist es auch schon fast Abend. Wir haben noch einen kurzen Termin, in der Zeit sperren wir die Kinder in den Spielekeller, geben eine Packung Chips mit. Die ist natürlich leer, als wir fertig sind. Ich laufe schnell noch zum Einkaufen, um halb neun ist es da leer genug und ich kann zumindest einen Teil meiner Liste noch abarbeiten.
Als ich nach Hause komme, hat K4 auf's Sofa gekotzt, ist aber quietschfidel - klarer Fall von überfressen. Naja, kommt wohl auch mal vor.
Der Abend wird entspannt, die Kleinen gehen ins Bett, Aussicht auf Ausschlafen am nächsten Tag führt dazu, dass alle etwas länger wach sind - auch okay.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Süßkartoffel-Lauch-Pfanne
Salatreste, Süßigkeiten



Donnerstag, 22. April 2021
von vollen Spielplätzen...
21.04.2021
Ach ja, nichts Spannendes passiert hier. Mir geht es besser, seit ich akzeptiert habe, dass ich, wenn die Kleinen Zuhause und wach sind, nicht werde arbeiten können und gar nicht mehr den halbherzigen Versuch unternehme. Es kommt eh nicht viel dabei rum und ich bin hinterher maximal frustriert. Also folgender Plan: Ich arbeite morgens vor dem Frühstück, frühstücke mit de großen Jungs und arbeite dann so lange es geht, bzw. bis die Kleinen aufgestanden sind.
Dann hat teilen wir uns auf: Derjenige, der akuter etwas tun muss, arbeitet, der andere passt auf die Kinder auf.
Wenn die Kinder dann abends schlafen wird der Rest nachgearbeitet, bzw. wir haben eh Termine und der Rest bleibt liegen. Ist nicht ideal, sichert aber die Grundversorgung.
Mal schauen, wie das dann im Verlauf klappt.
Heute jedenfalls fröhliches Wegarbeiten von Haushalt und Arbeit bevor die Kinder geweckt wurden. Das war schonmal gut. Ein schneller Einkauf, wenn man um sieben vor der Tür warten muss trifft man auch einen ganzen Bus voll Polizisten, die da zwar reinschreiten, als ob es ein SEK Einsatz wäre, aber doch nur vor der Brötchenauswahl stehenbleiben. Skurril.
Kinder wecken, Frühstück, noch ein bisschen Arbeit, dann werden die Kleinen wach. Während die frühstücken bringe ich das Nötigste zu Ende und räume dann mit ihnen zusammen das Feld - der Mann muss Bibelstunde vorbereiten, wir gehen zum Markt. Da ist es noch nicht so voll - der Spielplatz, auf den wir im Anschluss gehen wollen, ist allerdings von zwei Kitagruppen bevölkert. Das ist irgendwie suboptimal. Ich verstehe, dass die Kitas gern einen Ausflug irgendwohin machen. Die eine Gruppe war auch klein, sechs Kinder, zwei Erzieherinnen. Die anderen kamen allerdings gleich mit 20 Kindern - dann war der Spielplatz voll. K3 wollte rutschen, dass wollte ich dann nicht mehr - dann waren natürlich alle anderen Spielgeräte uninteressant. Wir fuhren also weiter zum nächsten Spielplatz.
Da gibt es auch eine tolle Rutsche. Allerdings kam nach ein paar Minuten ein Renterehepaar mit Enkelin. Meine Toleranzschwelle ist eh nicht so hoch dieser Tage, als ich sie schon lange hörte, bevor sie ankamen, weil sie so laut sprachen hatte ich schon keine Lust mehr. Dann musste gefilmt werden, Kind, rutsch doch endlich, los, hast du sie gut im Bild, los, rutsch... Kind rutschte nicht, Oma klettert hinterher, an meinem K4 vorbei, K4 brüllt.
Hat es Angst? fragt sie ganz erstaunt.
Ja, sage ich.
Hat es echt Angst?
Ja!

Sie dreht sich um und rutscht mit ihrer Enkelin, ich pflücke K4 von der Rutsche, auf die er jetzt nicht mehr will und gehe mit beiden Kindern weiter zur nächsten Rutsche. Bin ich zu empfindlich? Bestimmt. Waren die anderen rücksichtslos? Bestimmt auch. Es ist von allem ein bisschen, meine Kinder sind fremde Menschen nicht mehr gewöhnt und man kann natürlich auch etwas vorsichtiger sein. Ich wollte keine Konfrontation und ging. Anstrengend.
Kurz danach kam eine Schulklasse bzw. Notbetreuungsgruppe und überflutete den Spielplatz und ich gönne es allen Kindern zu spielen, aber danach war ich froh meinen umzäunten Garten zu haben. Morgen eine neuer Versuch, vielleicht.

Im Garten pflanzte ich endlich die lange vergessenen Sträucher ein, mal schauen, was daraus noch wird.
Dann Mittagessen, ich lege mich eine halbe Stunde auf's Ohr, sonst wird das nichts mit dem restlichen Programm.
Dann steigen K2 und ich auf die Fahrräder, er hat Cello, ich mach den Einkauf.
Im Anschluss noch ein Eis, leider keine Flugzeuge zum gucken, aber dafür sind wir schnell wieder Zuhause. Der Mann hat schon Abendessen vorbereitet.
Abendessen, Kinder ins Bett bringen, ich schlafe natürlich wieder fast dabei ein. Nacharbeiten, der Mann hat Konferenz, dann schnell ins Bett, der Tag morgen beginnt früh.

Gegessen:
Joghurt, Himbeeren, Erdbeeren, Apfel
Gnocchi Spitzkohl Pfanne
Eis (Joghurt)
Salat, Brotreste von K3



Mittwoch, 21. April 2021
neue Nägel, neues Glück
20.04.2021
Die Aussicht auf zwei Stunden Nageldesign nur für mich spornte mich heute morgen echt an. Jaja, oberflächlich ;) Dafür gab's dann nicht nur eine große Ladung Wäsche, die fertig wurde, sondern auch noch aufwendiges Mittagessen und Kuchen - man muss die Energie nutzen, wenn sie da ist.
Ich weckte die Kinder etwas später, muss ja auch was bringen, das Homeschooling, bzw. wollte ich die Kleinen einfach so lange wie möglich schlafen lassen, damit mehr Arbeitszeit für mich übrig bleibt.
Klappte nur so mittelmäßig, die kleinen Kinder waren bald wach, der Mann musste sich nochmal hinlegen, aber als ich um neuen mit Videokonferenz beginnen musste, war er fit genug die Kleinen zu übernehmen. Nach 1,5 Stunden dann Tausch.
K1 kam und gestand, dass er gestern eine Lektüre aus der Schule hätte holen müssen, aber da er nicht wusste, was das ist, hätte er sich nicht gekümmert (was auch immer das dann soll???) Da er aber ansonsten fertig war, fuhr ich mit ihm und K3 und K4 zur Schule. Erst holten wir die Lektüre, dann kauften wir (bzw. K3 alleine) im Weltladen Mangos ein und dann blieben wir gleich noch eine Runde auf dem großen Spielplatz, der am Vormittag immer so schön leer ist. Das war sehr nett. Ich bin ja Team "Wenn du's alleine nicht schaffst, musst du eben noch wachsen", hebe als K4 nicht auf die Rutsche, auch wenn er gern rauf möchte. Die ist nämlich nebenbei auch echt steil (Rutschenturm mit Tunnelrutsche etc.) und wenn man die Leiter nicht schafft, sollte man die eben nicht rutschen. Das nahm K4 zum Anlass, die Leiter doch zu schaffen - meine Güte, war der schnell oben. Dann musste ich doch mit, denn ich wollte ihn wirklich ungern allein rutschen lassen... Nach dreimal rutschen musste ich ihn dann mit nach Hause nehmen, ich hatte Sorgen, dann er irgendwann einfach loslässt, weil die Euphorie über "ich schaffe die Leiter" größer ist als das Gefühl dafür, das Muskeln auch Grenzen haben...
Zuhause dann Mittagessen, Schnelltest für mich, dann musste ich los - Nägel machen. In der letzten Woche hatte ich da echt Pech, vie Nägel abgebrochen, die waren einfach zu lang für meinen Alltag (und sie waren nicht sehr lang...). Also jetzt kürzen, retten was zu retten ist, und neuer Lack. Ich habe da echt Spaß dran und freue mich, eine Freundin zu haben die mir das machen kann. Meine kleine Coronafreude...
Also gab es neue Farbe (Pink mit Punkten, Thermolack, wenn meine Finger warm werden, wird er rosa. So ein Spaß!)
Im Anschluss musste ich mich beeilen pünktlich zur Probe zu kommen, wieder mit besagter Freundin, das passte sich gut.
Im Anschluss ging ich mit den Kindern noch ein Eis holen, der Eisvorrat in der Gemeinde war alle - aber meine Kopfschmerzen knockten mich etwas aus. Zuhause stillte ich K4 und konnte dann nur noch sehr still auf dem Sofa liegen.
Früh ins Bett, morgen wird es besser. Aber ich hab schöne Nägel ;)

Gegessen:
Joghurt, Apfel, Erdbeeren
Enchiladas de Queso
Zitronenkuchen
Eis (Rocher), Salat



Freitag, 16. April 2021
Schmerzen und so
14.04.2021
Fürchterliche Nacht. Mein Nacken wird immer schlimmer, manchmal weiß ich nicht wohin mit mir. Jammern kann man auch nicht wirklich in einem Haushalt mit einem chronischen Schmerzpatienten...
Trotzdem morgens alles geschafft, Kinder müssen in die Kita, die großen Jungs werden eingeschworen Ruhe zu halten, ich haben eine Konferenz mit den ökumenischen Kolleg:innen. Klappt auch ganz gut. K2 hat ViKo, diesmal ist es etwas ruhiger als gestern, als spontan sein Freund vorbeikam, der technische Probleme hatte.
Ich arbeite und konferenziere, manchmal auch beides gleichzeitig, bis zur Abholzeit.
Kinder abholen, dann Mittagessen. Mir tut mein NAcken so weh, dass ich mich hinlegen muss, allerdings ist es danach fast noch schlimmer. Ich bespreche mit K2, dass ich ihn nicht mit dem Fahrrad zum Cello begleiten kann, wir entscheiden uns für's Auto. Der Cellounterricht findet bei einer befreundeten Familie statt - er ist Physiotherapeut mit eigener Praxis. Ich überwinde meine Abneigung dagegen um HIlfe zu bitten und frage ihn, was ich machen soll mit meinem Nacken, er gibt mir einen Termin für Freitag. Ich bin so erleichtert.
Apropos - meine Eltern haben den Impftermin angenommen, so ein Glück.
Eine Fahrt noch, ich bringe Unterlagen des Mannes weg, die Hoffnung auf Hilfe in diesem Thema verstärkt sich. Zurück nach Hause, Abendessen, dann Bibelstunde. Um halb zehn bin ich fertig und total gerädert.

Gegessen:
Joghurt, Apfel, Papaya (jaha, ich kann auch Variation)
Kartoffelgratin mit Stielmus
Salat



halber Alltag
12.04.2021
Ach, diese Tage mag ich nicht. Das ist nichts halbes und nichts ganzes und so fühlt es sich am Ende auch an - irgendwie noch letzter Urlaubstag, irgendwie schon wieder Alltag.
Der Wecker um 4.30 Uhr fühlte sich wirklich früh an. Keine Kunst, nachdem ich mich eine Woche ans Ausschlafen gewöhnt hatte. Aber was soll es, ich stand auf, wird ja vom Jammern auch nicht besser.
Der Mann hat sich angewöhnt, wenn er abends nicht schlafen kann schonmal den Frühstückstisch zu decken und das bringt mir fünf Minuten Zeitgewinn. Viel wichtiger ist aber das Gefühl, dass ich nicht für alles verantwortlich bin.
Die Kinder kommen natürlich auch nicht gut aus dem Bett. Die großen Jungs waren abends zu lange aufgeblieben, die kleinen Jungs hatten sich umgewöhnt - es war alles ziemlich zäh. Aber schließlich saßen wir alle auf dem Fahrrad, mit Decke war es auch erträglich und wir waren immerhin vor acht in der Kita, das ist das Minimalziel.
Zurück zu Hause dann einiges an Haushalt, schon ein erster Blick in die Arbeitsemails, nebenbei immer Begleitung von K2, der braucht ein bisschen, um sich in die Distanzbeschulung einzufinden, zumal er auch kein richtiges Material hat, sondern sich an den Wochenplan halten soll, der eigentlich für den Wechselunterricht vorgesehen war...
Als ich mittags die Kinder abhole, fühlt es sich so an, als hätte ich nichts geschafft, aber meinen freien Tag verpasst. Puh. Das Wetter ist so winterlich, sowas erfreut mich ja auch nicht. Ich will Sommer.
Der NAchmittag plätschert auch so dahin. Ich begleite K1 zur Logo, kaufe währenddessen ein. Beim zweiten Laden eine maximal unangenehme Begegnung mit einer Frau, die sich, als eine zweite Kasse öffnet, von hinten durchdrängelt, ihre Waren auf das Band wirft. Ich habe keine Lust auf Diskussion, lasse aber, als ich eine weiter Frau vorlasse, die vor mir angestanden hätte, dass ich das nicht machen würde, mich einfach so vorzudrängeln. Diese antwortet, dass andere (vielsagender Blick auf die Dränglerin) da ja kein Problem mit hätten. Das nimmt die dann zum Anlass zu erzählen, warum sie ja zum Drängeln berechtigt wäre, denn sie hätte es ja so schwer. Es entsteht fast ein Wettbewerb, wer von beiden es ja schwerer hätte und ich frage mich, wo ich hier eigentlich bin. Dass ich kurz vorher mitbekommen hatte, wie ein Mann in Handschellen aus dem Büro abgeführt wurde, tut sein übriges dazu -ich frage mich ernsthaft, ob ich hier noch einkaufen will. Schon klar, seltsame Leute gibt es überall, aber in diesem Laden haben sie erfahrungsgemäß eine besonders hohe Dichte... Immerhin gab es Erdbeeren.
K1 und ich laufen nach Hause, Zuhause Auspacken, ein bisschen Aufräumen, was halt so anfällt. Ich verziehe mich ins Nähzimmer, K4 braucht neue Jeans und da sind die selbst genähten besonders beliebt, weil sie oben Gummizug haben. Die Nähmaschine muss mal gewartet werden, alles nicht mehr gut eingestellt, ich breche ständig Nadeln ab.
Schließlich ist alles geschafft, ich komme nur einen Moment zu spät zum Joggen. Joggingrunde im Hellen, leider mehr Spaziergang als Joggen, danach ist mein ohnehin schon steifer Nacken ziemlich in Mitleidenschaft gezogen, es ist aber auch kalt...
Abends Wer Wird Millionär, früh ins Bett, es wird ja auch nicht später morgen.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Garnelen Curry
Salat



Dienstag, 6. April 2021
keine Aprilscherze, Gründonnerstag war natürlich trotzdem
01.04.2021
Das mit dem Aprilscherz Business hatte ich auch schon besser im Blick - da habe ich jedenfalls mal nach Aprilscherzen gesucht, oder mir was für die Kinder ausgedacht, aber ich bin so müde, das Thema ist komplett an mir vorbeigegangen. Oder ich werde alt. Auch nicht unwahrscheinlich, habe neulich Bilder gesehen, von uns, mit K1 und K2, können als keine acht Jahre alt gewesen sein, aber wenn ich den Mann und mich ansehe frage ich mich: Warum hat man diesen Kindern schon erlaubt Kinder zu bekommen? Wie jung ich mit 24 oder 25 noch aussah?! Und was ist bloß in den letzten Jahren passiert? Naja.
On a lighter note:
Letzter Kitatag für K3 und K4, mit gemeinsamen Frühstück, die beiden saßen also blitzschnell auf dem Fahrrad. Auf dem Rückweg noch eine schnelle Einkaufsrunde, jetzt reicht es aber wirklich, alles gekauft. Zuhause schlief noch alles und das ist schon irgendwie nett, besser komme ich nicht zum arbeiten als um diese Zeit. Das ist auch bitter nötig, weil die Andacht am Abend und der Gottesdienst am Karfreitag vorbereitet werden müssen. Zwischendurch ein Anruf meiner Pianistin: Ein Krankheitsschub, sie wird nicht spielen können. Sie ist so traurig, hofft aber sehr auf Freitag, mal schauen. Ich plane K1 ein zum singen und suche entsprechende Lieder aus - er bestätigt mir das auch, als er aufsteht. Schön, dass sowas geht.
Dann ist auch schon Mittag, da wartet noch Arbeit am Nachmittag auf mich... Ich hole K3, wir kaufen gemeinsam Milch, alles wie freitags, fühlt sich auch so an. Als ich an unserem gepachteten Gärtchen vorbeikomme, ist da Betrieb, ein Tor wird eingebaut. Ich freue mich sehr darauf, ab Mai so semiprofessionell zu gärtnern und zu verwerten und ich finde es sehr beruhigend, dass das bestimmt nicht ausfallen wird, aufgrundderakutellensituation. Vielleicht gibt es kein Auftaktevent, aber das ist mir egal. Zeitversetztes Gärtnern nimmt mir keine Pandemie weg. Ist übrigens ausgebucht, scheint vielen so zu gehen wie uns. Und wir haben ja sogar einen Garten...
Mittagessen, dann die nächste Runde Arbeit, aber irgendwann geht alles in den Druck, puh. Für Sport keine Zeit mehr, nur eine Spazierrunde mit einem Teil der Jungs, Eis holen geht immer. Dann laufe ich mit K1 in die Gemeinde, wir proben nochmal, dann geht es mit der Andacht weiter, diesmal mit Abendmahl. Während ich die Einsetzungsworte spreche, wundere ich mich, dass K1 kein Brot nimmt, was man so alles mitkriegt, nebenbei. Als er mir hinterher sein Brot anbietet fällt bei mir der Groschen: Ist ja glutenhaltig. Ich bin echt nicht auf der Höhe, dass ich das nicht bedacht habe - sonst hätte ich ihm was mitgenommen. Ihm ist es egal, aber ich merke, dass ich einfach zu viel im Kopf habe, wenn mir sowas nicht mehr auffällt.
Auf dem Rückweg kriege ich schon eine Nachricht: Die Pianistin will es morgen versuchen, das ist eine Erleichterung für mich.
Zuhause bekommen wir noch Abendessen, dann bleibt nur noch fernsehen, selbst für Spielen reicht meine Energie im Moment nicht mehr...

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Heringsfilet mir Bratkartoffeln
Salat



Mittwoch, 31. März 2021
Sommer!
30.03.2021
Wundervollstes Wetter, auch wenn mir bei der Fahrt in die Kita die Finger ziemlich froren, morgens war es doch noch sehr kalt. Aber nur die Harten...
Ansonsten lief es alles ganz wunderbar, die Kinder kamen gut aus dem Bett, waren früh in der Kita. Ich ging gleich im Anschluss ans Wegbringen Einkaufen, dann war das auch schonmal erledigt. Ein bisschen was brauche ich morgen trotzdem noch, aber das meiste ist eingekauft.
Zuhause dann ordentlich Arbeit, ich muss gut was wegschaffen, der Zeitdruck mit einer Andacht an jedem Abend ist relativ deutlich. Aber es passt alles.
Mittags mit K4 eine schnelle Tour in die Gärtnerei. Ich suchte nach Beerensträuchern, denn bei den Discountern hatte ich nichts bekommen - außerdem war da die Erfahrung der letzten Jahre nicht so gut. Eine schwarze Johannisbeere wächst und gedeiht, der Rest ist früher oder später eingegangen. Also diesmal as der Gärtnerei - die hatte allerdings gar nichts dergleichen, wir fuhren als unverrichteter Dinge weiter und holten K3 ab.
Zuhause dann Mittagessen, danach saßen wir alle ein paar Minuten in der Sonne. K2 ging zu einem Freund. Ich musste noch arbeiten und K1 war hochmotiviert mit K3 und K4 das Waterplay aufzubauen. Damit spielten sie dann sehr schön, natürlich musste ich immer mal wieder helfen, aber im Wesentlichen ging das sehr gut.
Am späten Nachmittag machte ich mich mit K3 nochmal auf zu einer anderen Gärtnerei - das war ein Augenöffner. Ich wohne hier jetzt seit 7 Jahren und war noch nie bei dieser Gärtnerei, die nur 10 Minuten von uns entfernt ist. Die ist aber wirklich großartig! Und es gab Kiwi und Heidelbeere, Salat nahm ich auch noch mit - kostete keine 30?. Hochzufrieden fuhren wir wieder zurück, K3 mit einer Blume, die er sich ausgesucht hatte auf dem Schoß.
Das wurde alles Zuhause noch eingepflanzt, dann musste ich mit K1 in die Gemeinde. Kurze Musikprobe, dann Andacht. Lief alles gut, K1 macht das immer besser.
Der Rückweg zu zweit durch die laue Luft war toll.
Zuhause dann leider noch Highlive, K3 und K4 kicherten im Bett. Getrennt schliefen sie dann aber schnell ein.
Ein bisschen Fernsehen, ich ging als erste der Verbliebenen im Bett - sonst komme ich morgen nicht aus dem Bett.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Spinat, Kartoffeln, Ei
Brot im Garten, Salat