der große Quarantäneschreck
09.07.2021
Der Tag begann maximal unerfreulich: Ich wollte bloggen, guckte in die Emails und sah: Ein Kind aus der Ferienspielgruppe von K1 und K2 hatte einen positiven Schnelltest. Kontakt am Dienstag, Montag hatten alle ein negatives Testergebnis vorgelegt, lange konnte noch nichts gewesen sein, aber trotzdem.
Als ich den Mann weckte, war ich mittelmäßig aufgewühlt, wir kennen ja die Geschichte mit der Quarantäne schon. Was wäre wenn - wie soll das gehen mit dem Urlaub?
Die Kinder wurden geweckt, waren ausgerechnet mit dem betreffenden Kind auch noch in einer Gruppe Minigolfspielen und mussten auch noch Schläger teilen (was soll das? Gibt ja wohl genug Schläger auf dem Platz?). Aber imerhin draußen, noch glaube ich nicht an eine Ansteckung. Nun ja, wir testeten, alle negativ. Mal schauen, was kommt.
Vormittags Probe für mich, Physio für den Mann, dann viel Arbeit.
K1 kommt zwischendurch mit Kopfschmerzen nach Hause, war aber auch gefallen und nach dem Essen ist alles wieder gut. Seltsame Zeiten, man hört immer nur in sich und andere hinein.
Beim Abholen von K2 schonmal die Nachricht: Sollte der PCR Test auch positiv sein, gibt es trotzdem wahrscheinlich keine Quarantäne für den Rest, sondern nur eine tägliche Testauflage. Das ist kein Problem, ich atme durch.
Mittagessen, danach muss ich einen Augenblick schlafen.
Ach ja, vormittags wurde die neue Waschmaschine geliefert, die alte hatte immer wieder die FI rausgehauen und nach 11 Jahren machen wir da keinen Aufstand mehr mit Reparatur. Gab also eine Neue. Glücklicherweise mit schneller Lieferung und Mitnahme des Altgerätes, das hatte ich mir viel komplizierter vorgestellt.
Der Mann übernahm das Anschließen und sparte somit 30 Euro. Lief auch erstmal alles, als ich, kurz bevor wir losmussten zum Abendtermin, in die Waschküche kam, lag die Maschine auf dem Bauch, vom Sockel gefallen.
Hast du die nicht ausgerichtet?
Nee, muss man das?
Auf jeden Fall.
Zum Glück nichts kaputt, der Mann macht sich ans Ausrichten, ich gehe mit den Kindern schonmal vor.
Abendprogramm in der Gemeinde, wir Spielen, der Mann schreibt: Ich glaub, ich krieg es jetzt hin. Ich ahne Böses...
Mit einer Stunde Verspätung kommt er entnervt nach: Das geht nicht. Ich lasse es ruhen, bin selbst nicht sicher, ob ich es besser könnte und hätte gern 30 Euro gezahlt, um ihm das zu ersparen. Ach ja.
Der Abend ist trotzdem schön, die Kinder Zuhause rechtschaffend müde.
Als die im Bett sind machen wir uns nochmal an die Waschmaschine, ich versuche mein Glück und bin auch erfolgreich. Allerdings klappert es noch ein bisschen und ich bitte den Mann den hinteren Fuß an den ich nicht rankomme noch eine halbe Umdrehung rauszudrehen, weil ich da nicht rankomme. Macht er auch. Allerdings verschiebt er dabei die gesamte Maschine auf eine Boden mit Fugen - das war's dann. Ich gebe entnervt auf, morgen ist auch noch ein Tag und ich weiß schon, wen ich um Hilfe bitten kann...
Aber: Wir haben eine Waschmaschine, sie ist wunderbar leise wenn sie nicht gerade klappert und Energieeffizient wie nix. Waschen kann ich damit nicht, aber man muss ja die positiven Seiten sehen...