Schon besser
09.03.2021
Kein freier Tag, aber davon ab lief alles deutlich besser. Aufstehen fällt nicht mehr schwer und die Jungs haben sich an den Ablauf gut gewöhnt. Sie wissen inzwischen durchaus zu schätzen, dass sie schon morgens eruieren können, was es zum Mittagessen gibt - dass auch die Gerichte, die sie nicht so sehr lieben Arbeit bedeutet haben, wissen sie nur in der Theorie. In der Praxis wird doch viel zu oft gejammert, oder zumindest werden Grimassen geschnitten. Das ist ja mein Endgegner, Gemecker über Essen und ich muss mich sehr zusammenreißen, um das einerseits nicht persönlich zu nehmen und andrerseits nicht mit irrationalem: "Wer übers Essen meckert wird gezwungen aufzuessen" zu reagieren. SO haben wir alle was zu lernen und zu üben.
K4 blieb erstmal zu Hause, nach einer Woche Kita hatte er sich einen Infekt eingefangen - nur Schnupfen, ein bisschen Husten, kein Fieber - war eigentlich klar, dass das so kommt, ist ja auch sein erstes Kitajahr.
Dadurch hatte ich morgens viel Zeit für K3, was er sichtlich genoss und deutlich besser fertig wurde.
Es regnete morgens, also Auto in die Kita, dann konnte ich auf dem Rückweg gleich ein Klavier verladen, dass ich auf der Beerdigung brauchte.
Zuhause normale Arbeit, letzte Vorbereitungen, natürlich zickte der Drucker - sowas soll doch nur funktionieren... ABholen wieder mit dem Auto, ich war schon in Beerdigungsklamotten, da fahre selbst ich nicht Fahrrad im Regen. Wobei, ich bin auch schon zu Beerdigungen Fahrrad gefahren und einmal auf dem Rückweg fürchterlich nass geworden, aber das war im Sommer und so nicht geplant und es ist keine Wiederholung nötig.
Als ich zum Abholen losfuhr und nach unserem Beerdigungsschirm (groß, schwarz) greifen wollte, war der weg - hatte K2 mit in die Schule genommen. Na großartig. Als ich K3 Zuhause ablieferte, war er aber wieder da, K2 war früher nach Hause gekommen, er hatte Kopfschmerzen.
Beerdigung lief, wie Beerdigungen eben laufen, nettes Gespräch mit der Bestatterin, Gottesdienst lief, wie er laufen sollte, es wurde alles deutlich persönlicher und familiärer als ich erwartet hatte, das hat mich gefreut.
Bis ich dann das Klavier wieder zurückgebracht hatte, war es halb drei, zwischendurch noch der Stadt erlaubt, über unser Grundstück Bäume zurückzuschneiden und wenn es nicht so spät und das Wetter so ätzend gewesen wäre, hätte ich mir die Kinder geschnappt um zu gucken - Hebebühne, großes Gerät, das erfreut ja immer.
So blieb ich Zuhause, aß Mittag, schmierte Brote und machte mich dann mit K1 und K2 wieder auf den Weg, erst noch einkaufen, dann Probe.
Das war schön, abends war ich trotzdem platt, es schlaucht alles und das Wetter dazu - ich will Sommer. Oder zumindest Frühling ohne Regen. Naja, wird schon noch.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Blumenkohlauflauf Melusine
Salat