Alles geschafft!
27.10.2020
Ein erfolgreicher Tag. Viele Termine, oder zumindest einige, aber alles passte ganz gut hintereinander und ich kam nicht wesentlich zu spät irgendwo hin. Sehr schön, da fühlt man sich gleich besser.
Der Tag begann mit der Erkenntnis, dass ich K1s Korb noch nicht von dem einen Fahrrad auf das andere, neue, Fahrrad geschraubt hatte. Den ersten Tag hatte er mit Rucksack auf dem RÜcken gemacht, aber ich kenne mich - wenn ich es jetzt nicht bald mache, dann zieht es sich ewig hin. Also ran, während die Kinder frühstückten schraubte ich den Korb ans richtige Fahrrad. Glücklicherweise konnte ich das drinnen machen, draußen hätte es mich deutlich mehr Überwindung gekostet.
Es machten sich also alle optimal ausgestattet auf den Weg, ich brachte K3 und K4, diesmal mit Flugzeuglaterne. Ein Bastelset habe ich noch, dann haben wir fünf zur Auswahl, für jeden Tag eine :)
Wieder zurück gab es eine Runde Arbeit, dann Treffen mit den ökumenischen Kollegen: Eine Runde Austausch, wie es bei den anderen so geht, Überschneidungen vermeiden, was macht ihr Weihnachten - es tut gut, im Gespräch zu bleiben. Und es tut gut zu hören, dass sich, trotz allem, viele Bemühen, geistliche Angebote aufrecht zu erhalten, dass andere auch sitzen und Konzepte studieren, Stühle aufstelle, Quadratmeter berechnen, sich Sorgen machen und gleichzeitig Zuversicht vermitteln.
Zuhause noch eine kurze Zeit an den Schreibtisch, bevor ich K4 abholte. Mit ihm fuhr ich Kartoffeln einkaufen, der Bauernhof, von dem wir unsere Gemüsekiste bekommen, ist nicht sehr weit weg von der Kita. Zum ausführlichen Einkaufen reicht die Zeit nicht, aber wenn ich weiß, was ich will, kann ich es da gut bekommen.
K4 schläft im Moment in der Kita eine 3/4 -Stunde und ist dann wach, wenn ich ihn hole. Das macht die Fahrerei einfacher, weil ich nicht immer die Babyschale dabei haben muss. Zuhause isst er dann Mittag und schläft dann noch eine Runde. Das Arrangement ist für mich super, es wird wohl nicht ewig so bleiben, aber ich genieße es, solange es so geht.
K3 abgeholt, der sehr enttäuscht war, dass ich kein Vogelfutter gekauft hatte (der Mann hat einen Vogelkasten/häuschenersatz aufgehängt und K3 will unbedingt füttern. Naja, ich versprach bald einzukaufen.
Mittagessen, die großen Kinder trudelten nach und nach ein, Hausaufgabenbegleitung (wenn die Kinder mal die Energie zum Arbeiten aufwenden würden, die sie für Vermeidungsstrategien aufwenden... Aber das ist wohl nahezu überall so.)
Währenddessen Arbeit, Bibelstunde vorbereiten. Als ich fertig war, reichte die Zeit gerade noch für eine Dienstagsrunde mit K2 und K4, das war sehr schön (und ich kaufte Vogelfutter) und entlastete den Mann, der mit zwei Jungs Spielbesuch für K1 auch zu tun hatte. Die sind ja im Prinzip eigenständig, aber man muss eben doch ab und zu gucken, helfen, K3 fernhalten usw.
Schnelles Abgeben der beiden Jungs und der Einkaufstüten, dann radelte ich wieder los, Vorplanung eines Gesangsquartetts. Von da aus wieder zurück, Aufräumen und Vorbereiten, noch ein Termin bei uns zu Hause. Um 22 Uhr war ich fertig, dann noch kurzes Quatschen (und Eis!) auf dem Sofa und dann schnell ins Bett, K4 schläft unruhig, die Nächte sind löchrig...

Gegessen:
Joghurt, Apfel, Kaki
Chinesisches Gemüse süß-sauer mit Glasnudeln
Abendessen passte zeitlich nicht rein, aber abends gab's ja noch Eis