Dienstag, 6. April 2021
WmdedgT 04/2021 Ostermontagsedition
Frau Brüllen fragt auch am Ostermontag, was wir so machen. Ich bin Fan von Tagebuchbloggen und mache gern mit, auch wenn hier nicht so richtig viel passiert.
Wir schlafen aus, ich stehe auf, als das Liegen unbequem wird, so gegen neun. K4 stillt im Moment in der Nacht deutlich mehr als noch vor einigen Wochen und auch deutlich mehr als ich gut finde. Aber so richtig kann ich mich nicht aufraffen, was dagegen zu tun, auf den Mann kann ich mich in diesem Zusammenhang nicht stützen, für den ist Schlaf wegen der Medikation ein schwieriges Thema. Allein habe ich wenig Argumente - warum sollte ich nicht stillen, wenn doch alles da ist? Egal, bisher hat es sich immer wieder von selbst eingerenkt, also durchhalten.
Es gibt gemütliches Frühstück, wir versuchen den Kühlschrank leerer zu Essen, denn wir werden ein paar Tage weg sein.
Ursprünglich war der Plan, zu meinen Eltern zu fahren. Das ist wegen Überschreitung der Haushalte nicht erlaubt, denn meine Schwestern wären auch dabei. Meine Schwester ist aber alleinstehend und hat ein großes Haus - das ist die ideale Lösung. Wenn wir Zuhause bleiben, wird das nichts mit Urlaub, so haben wir einen Tapetenwechsel. Die Kinder waren Donnerstag zuletzt in der Kita, die Großen durften seitdem auch nicht mehr mit anderen spielen, trotzdem machen wir natürlich Selbsttest und sind (wenig erstaunlich) alle negativ. So sollte es klappen. Die Kinder machen mehr oder weniger tapfer mit, aber ich sehe nicht, dass diese Tests regelmäßig in der Kita angewandt werden sollten - wer will das machen? Für die Kinder ist das schon sehr unangenehm.
Danach packen wir, fahren noch kurz an der Gemeinde vorbei um etwas abzugeben und fahren dann los. Die Autobahn ist voll, wir fahren lieber über Land und das ist schön und erholsam.
Die Kinder sind unglaublich aufgeregt, immerhin K4 schläft im Auto. Große Wiedersehensfreude, auch K4 ist sofort angekommen. Ich bin froh, dass wir das gemacht haben. Bisher haben wir aus Rücksicht auf unsere Eltern immer eher verzichtet, wenn wir uns nicht alle treffen durften eben lieber gar nicht getroffen. Aber so ist das jetzt eine gute Lösung, ich bin so Urlaubsreif, die Kinder haben eine Abwechslung mehr als verdient und mit den Tests haben wir eine relativ hohe Sicherheit. Ist natürlich trotzdem blöd, dass meine Eltern nicht dabei sein können.
Als wir ankommen ist das Wetter gerade gut, wir essen ein paar Äpfel und ziehen uns dann an um die Störche zu besuchen. Wir kommen ganze 100m weit, dann schneit und hagelt es. Also wieder zurück. Was soll das mit den Schrittzielen, es ist Urlaub. Wir bleiben im Haus.
Abendessen bestellen wir beim Griechen, das ist einfach, es gibt Pommes, alle zufrieden.
Die Kinder sind zu aufgedreht um ins Bett zu gehen, aber das war absehbar und hier ist wirklich Platz und die Nachbarn sind weit weg, wir lassen sie sich austoben bis sie bettschwer sind.
Die Großen gehen erst gleichzeitig mit uns ist Bett - so muss das wohl, im Urlaub.

Gegessen:
Brötchen, Aufbackcroissants, Eier
Ofenkartoffel, Pizzabrot



Ostersonntag
04.04.2021
Seit Wochen fiebert K3 auf Ostern hin - wie oft noch Schlafen? - noch fünfmal, viermal, dreimal schlafen... Seit gestern ist er nicht mehr interessiert. Er will nur noch wissen, wann Montag ist - denn dann fahren wir in den "Urlaub", wir besuchen meine Schwester.
Egal, Ostern ist Ostern und wider Erwarten war der Osterhase schon in der Nacht da. Das ist bei uns gar nicht üblich, früher kam er immer erst nach dem Gottesdienst, aber in Zeiten, in denen der Großteil der Familie den Gottesdienst von Zuhause aus verfolgt, hat der Osterhase seinen Zeitplan wohl umgestellt. Also gibt es vor dem Frühstück schon Ostereier, nebenbei essen manche Brötchen, manche Eier, manche Joghurt, aber hauptsächlich wird gesucht und Schokolade gegessen. So muss das.
Wir gucken den Gottesdienst über Livestream, leiden mit dem Mann mit, als die Technik versagt - drei Stunden Arbeit in der Nacht für die Katz. War eine schöne Idee gewesen, wurde auch so schön, aber gerade, wenn man weiß wie viel Arbeit es gewesen ist...
Als er nach Hause kommt ist er aber nur minimal gefrustet, der Rest wird durch Schokolade bekämpft. Wir bereiten ausführliches Grillen vor, machen Feuer, aber auch damit müssen wir drinnen Essen, das Wetter ist umgeschlagen.
Sehr schönes Ostergrillen, geht auch ohne Lamm :)
Hinterher verstecken wir die Ostergeschenke, die der Osterhase bei uns abgegeben hat - das war eine gute Idee. Ich fand es in den letzten Jahren immer anstrengend, genau zu markieren, für wen welches Geschenk ist, alles so zu verstecken, dass es an die richtige Person geht, die großen Kinder davon abzuhalten, dass sie die Geschenke der Kleinen auspacken usw. Dieses Jahr also die einfache Variante: Alle suchen gemeinsam, alle Geschenke sind für alle, alle neun Sachen müssen gefunden werden, dann erst wird ausgepackt. Das ging super. Es waren auch wirklich Sachen, die für alle brauchbar sind, oder Bücher, die später eben auch noch von anderen gelesen werden. Das Highlight ist ein Football, der die Jungs die nächste Stunde erstmal beschäftigt, bis K4 wieder wach ist. Generell gab es mehr, als in den letzten Jahren. Das ist wohl überall so, irgendwie muss man die Pandemie ja kompensieren.
Nachmittags noch ein Spaziergang, unterwegs weitere Eier suchen. Ziel ist der Fensterkindergottesdienst in der Gemeinde, mittleres Drama als bei K1 das Kerzenbasteln nicht so funktioniert wie geplant... Aber ansonsten sehr schön, erst gegen sieben sind wir wieder Zuhause. K3 will ins Bett, damit bald morgen ist. Die anderen Kinder essen noch die Reste vom Grillen, dann muss Ninja Warrior geguckt werden.
Schöner Ostersonntag!

Gegessen:
hartgekochtes Ei, Apfel
Grillkäse, Grillgemüse, Lachs,
verschiedene Salatreste



Karsamstag: Ausschlafen, Marktspaziergang, Gartenprojekt
03.04.2021
Beim Frühstück um zehn die Debatte: Heißt es Ostersamstag oder Karsamstag? Rein theologisch ist es natürlich ein Karsamstag, denn Ostern ist erst mit der Auferstehung. K2 argumentiert für Gerechtigkeit - es gibt ja schon zwei Osterfeiertage, wenn man Ostermontag in Betracht zieht, da muss es auch zwei Kartage geben. Rein vom Gefühl her ist es trotzdem ein Ostersamstag - kein Mensch hat mehr Lust auf Trauer, die Geschäfte sind offen, es ist bestes Gartenwetter. Egal, es geht hier eh alles durcheinander.
Jedenfalls frühstücken wir gemütlich, dann mache ich mich mit den Kindern auf den Weg zum Markt. Alle sind höchst motiviert, K4 ist in der Kraxe, daher kommen wir hervorragend voran. Der Markt ist zwar halbwegs voll, aber wir kommen gut durch, die Kinder suchen voller Harmonie Tulpen und Zweige für den Osterstrauch aus - und landen dann wieder mit sehnsüchtigen Gesichtern vor dem Eisladen. Also gut, eine Kugel für alle, K2 nimmt aus sentimentaler Bewegung heraus genau das gleiche wie K1 (Melone im Becher, ohne Waffel drauf) und stellt 5 Minuten später fest, dass er Melone gar nicht mag. Kein Sinn für Pädagogik, K1 kriegt das Eis von K2, K2 holt sich ein Neues.
Wir bummeln nach Hause, dann werden ganz bilderbuchmäßig Eier verziert und bemalt. Die Zweige werden zum Osterstrauch, die Kinder sind begeistert und glücklich, mich kostet es schon so einige Nerven, vor allem das Auffädeln der Eier, aber solange alle friedlich sind, bin ich auch zufrieden.
Als dass dann geschafft und aufgeräumt ist, gehen wir raus: Der Mann muss noch arbeiten, ich baue mit K1 den neuen Sandkasten auf. Die kleineren Kinder spielen unter "Aufsicht" von K2, das klappt auch ganz ordentlich und zum Glück ist der Sandkasten nicht so groß.
Gemeinsam wird er dann noch befüllt, der alte Sandkasten wird abgebaut und dann haben wir uns das Abendessen redlich verdient.
Das war ein toller Tag, arbeitsreich, aber im Wesentlichen entspannt - ich spüre aber mal wieder, wie viel Energie es mich kostet, immer allein für emotionalen Ausgleich zuständig zu sein, für die Stimmung verantwortlich zu sein usw. Aber so ist das eben.

Gegessen:
Brötchen, Brezel, Rührei (ausgepustet :))
Hot Dogs, Salat



Karfreitag
02.04.2021
Erstmal länger schlafen, ich muss erst um neun in der Gemeinde sein, da reicht es, um halb sieben aufzustehen.
Frühstück und mittagessen vorbereiten, nur die Nudeln schaffe ich nicht mehr zu machen, aber das kann ja auch später passieren. Wäsche natürlich, es hört ja nie auf. Manchmal würde ich gern einen Pausentag machen, einmal keine Wäsche - aber Sonntag ist bei mir Arbeitstag, da kann ich also auch waschen, Montag habe ich frei, aber es ist Alltag, da kann ich also auch waschen. In der Theorie halte ich einen freien Tag in der Woche für gut und richtig. Aber irgendwie komme ich nicht dahin.
Egal, Frühstück in Ruhe, allein. Leider wird es dabei so spät, dass ich das Fahrrad nehmen muss, aber das ist wiederum gut, weil ich schon lange überflüssigen Sand aus der Gemeinde nach Hause transportieren will. Also heute. Mit Kleid und Strumpfhose.
In der Gemeinde erstmal Musikprobe, wir hatten ja keine Zeit zu üben und ich habe ein neues Lied ausgesucht. Klappt aber trotzdem gut.
Dann Gottesdienst, erstmals habe ich an Karfreitag einen Liturgen, das ist sehr hilfreich, denn so habe ich ein bisschen Pause zwischendurch. Sehr schön, wenn man das so nennen kann, zumindest stimmungsvoll.
Im Anschluss sitzen wir zu dritt und quatschen. Besser geht es im Grunde ja nicht - drinnen im Kirchraum, hohe Decken, viel Abstand, natürlich Masken. Nur draußen wäre besser, aber das ist bei dem Wetter ja auch nicht attraktiv. Tat jedenfalls gut...
Zuhause hat der Mann schon Nudeln gemacht, wir essen.
Mir geht's hinterher schlecht - ist es der Druck, der abfällt? Ich bin mir Ostern durch, Ostersonntag macht der Mann. Oder ich vertrage die Zucchini nicht so gut, gerade in Kombination mit den Tomaten oder der veganen Sauce? Wer weiß das schon, jedenfalls lag ich zwei Stunden auf dem Sofa. Dann bin ich wieder fit, wir gehen noch eine Runde zum Eisladen. In wechselnder Besetzung sind wir meist dreimal in der Woche da. Ich habe irgendwann die Devise ausgegeben: Es kann immer Eis geben, aber immer nur eine Kugel. Sonst wird mir das zu teuer. Bisher fahren wir gut damit, auch wenn manchmal neidische Blicke zu den anderen Besucher:innen gehen, die mehrere Kugeln essen.
Der Abend wird entspannt, die Kinder haben ihre "Party", K1 beschließt, dass für ihn die Fastenzeit zu Ende ist und er jetzt wieder Süßigkeiten isst: Schließlich ist Jesus jetzt auch tot, was soll ich sein Leiden weiter nachvollziehen, der leidet nicht mehr. Recht hat er, der Gute :) Ich bin eh stolz auf ihn, dass er das durchgezogen hat (und dass die Fastenzeit noch über das "Nachvollziehen des Leidens" hinausgeht hatte er am Anfang auch ganz gut kapiert).
Pastorenhaushalt hier - am Abend von Karfreitag wird Wii gespielt. Ich weiß nicht so recht, was ich davon halte, aber Besinnung und Nachdenklichkeit kann man auf jeden Fall nicht erzwingen und von daher ist es schon okay so. Vielleicht sind wir ein bisschen wie die Jünger - nach Jesu Tod gehen wir erstmal wieder zur Normalität über.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Zoodles mit Tomatensauce
Salat



keine Aprilscherze, Gründonnerstag war natürlich trotzdem
01.04.2021
Das mit dem Aprilscherz Business hatte ich auch schon besser im Blick - da habe ich jedenfalls mal nach Aprilscherzen gesucht, oder mir was für die Kinder ausgedacht, aber ich bin so müde, das Thema ist komplett an mir vorbeigegangen. Oder ich werde alt. Auch nicht unwahrscheinlich, habe neulich Bilder gesehen, von uns, mit K1 und K2, können als keine acht Jahre alt gewesen sein, aber wenn ich den Mann und mich ansehe frage ich mich: Warum hat man diesen Kindern schon erlaubt Kinder zu bekommen? Wie jung ich mit 24 oder 25 noch aussah?! Und was ist bloß in den letzten Jahren passiert? Naja.
On a lighter note:
Letzter Kitatag für K3 und K4, mit gemeinsamen Frühstück, die beiden saßen also blitzschnell auf dem Fahrrad. Auf dem Rückweg noch eine schnelle Einkaufsrunde, jetzt reicht es aber wirklich, alles gekauft. Zuhause schlief noch alles und das ist schon irgendwie nett, besser komme ich nicht zum arbeiten als um diese Zeit. Das ist auch bitter nötig, weil die Andacht am Abend und der Gottesdienst am Karfreitag vorbereitet werden müssen. Zwischendurch ein Anruf meiner Pianistin: Ein Krankheitsschub, sie wird nicht spielen können. Sie ist so traurig, hofft aber sehr auf Freitag, mal schauen. Ich plane K1 ein zum singen und suche entsprechende Lieder aus - er bestätigt mir das auch, als er aufsteht. Schön, dass sowas geht.
Dann ist auch schon Mittag, da wartet noch Arbeit am Nachmittag auf mich... Ich hole K3, wir kaufen gemeinsam Milch, alles wie freitags, fühlt sich auch so an. Als ich an unserem gepachteten Gärtchen vorbeikomme, ist da Betrieb, ein Tor wird eingebaut. Ich freue mich sehr darauf, ab Mai so semiprofessionell zu gärtnern und zu verwerten und ich finde es sehr beruhigend, dass das bestimmt nicht ausfallen wird, aufgrundderakutellensituation. Vielleicht gibt es kein Auftaktevent, aber das ist mir egal. Zeitversetztes Gärtnern nimmt mir keine Pandemie weg. Ist übrigens ausgebucht, scheint vielen so zu gehen wie uns. Und wir haben ja sogar einen Garten...
Mittagessen, dann die nächste Runde Arbeit, aber irgendwann geht alles in den Druck, puh. Für Sport keine Zeit mehr, nur eine Spazierrunde mit einem Teil der Jungs, Eis holen geht immer. Dann laufe ich mit K1 in die Gemeinde, wir proben nochmal, dann geht es mit der Andacht weiter, diesmal mit Abendmahl. Während ich die Einsetzungsworte spreche, wundere ich mich, dass K1 kein Brot nimmt, was man so alles mitkriegt, nebenbei. Als er mir hinterher sein Brot anbietet fällt bei mir der Groschen: Ist ja glutenhaltig. Ich bin echt nicht auf der Höhe, dass ich das nicht bedacht habe - sonst hätte ich ihm was mitgenommen. Ihm ist es egal, aber ich merke, dass ich einfach zu viel im Kopf habe, wenn mir sowas nicht mehr auffällt.
Auf dem Rückweg kriege ich schon eine Nachricht: Die Pianistin will es morgen versuchen, das ist eine Erleichterung für mich.
Zuhause bekommen wir noch Abendessen, dann bleibt nur noch fernsehen, selbst für Spielen reicht meine Energie im Moment nicht mehr...

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Heringsfilet mir Bratkartoffeln
Salat



Mittwoch, 31. März 2021
Arbeit, Nägel, Einkaufstouren
31.03.2021
Noch ein wundervoller Tag, wettertechnisch, aber auch ansonsten. Heute war ich allerdings schlauer und nahm mir Handschuhe mit.
Die Kinder sind müde. K3 wollte wirklich nur sehr ungern aufstehen. Die Woche Pause wird ihm gut tun. Aber heute nochmal normale Kita. Auf de Rückweg schnell über den Markt, ich kaufte so ein, dass ich am Samstag nicht zwangsläufig hin muss. Wenn ich ausgeschlafen bin, gehe ich vielleicht trotzdem, aber ich will mich nichts stressen lassen. Und es wäre möglich, dass um die Zeit die Eier dann ausverkauft sind - und Ostern ohne Eier geht natürlich nicht.
Zuhause einmal aufräumen, dann sitze ich pünktlich für die Gebetszeit am Schreibtisch. Wir sind nur zu zweit, das trifft sich aber gut, dann können wir ein paar andere Sachen besprechen. Unter anderem, dass K2 gleich mitkommen kann, Hundespaziergang. Das hat er sich gewünscht. Mit der Aussicht steht er um halb zehn auch auf.
Ich arbeite gut voran, nebenbei kümmere ich mich noch um die Bonushefte der Kinder, die ich heute noch einschicken muss. Das geht aber fix.
Einen Beitrag für ein Buch zu einer goldenen Hochzeit ist auch noch offen. Dafür brauche ich aber erst Fotos, die ich noch ausdrucken muss. Das will ich in der Zwischenzeit schaffen, nachdem ich K4 abgeholt habe. Das wird allerdings sportlich, K4 schläft, als ich ankomme, so dauert alles länger. Natürlich geht dann das erste Fototerminal nicht, ich verliere Zeit. Aber schließlich ist es geschafft, ich bin dann leider ein paar Minuten zu spät an der Kita um K3 abzuholen. Der bekommt dann auch noch seine Werkarbeit der letzten Woche mit: Ein großes Osterei, aus Spanplatte gesägt und von ihm gestempelt. Ein ausgepustetes und bemaltes Ei kommt auch noch dazu. So haben wir ein bisschen Osterschmuck.
Zuhause dann Mittagessen, es gibt Eisnachtisch für alle, die nicht fasten, ich mache unseren Fotobeitrag fertig und stecke alles in einen Umschlag. Auf dem Weg zu meiner Freundin schmeiße ich alles schnell in den Briefkasten. Dort dann Wellness: Neue Fingernägel. Eigentlich wollte ich Frühlingsfarben, aber letztlich mag ich kein Pastell. Also schwarz und lila, viel Glitzer und Blumen. Ich habe da wirklich viel Freude dran.
Danach noch ein Einkauf, leider keinen Grillkäse bekommen... Da muss ich gleich nochmal los, gut, dass die Läden inzwischen bis neun offen sind, das ist mir jetzt lieber, als morgen früh nochmal zu gehen.
Abendessen im Garten, der Mann hatte Schnittchen vorbereitet. Er geht mit den großen Kindern in die Gemeinde, ich spiele noch eine Runde mit den Kleinen, dann bringe ich sie ins Bett. K3 hat keine Lust, schläft aber schnell ein.
Pünktlich zur Tagesschau sitze ich auf dem Sofa - eben hat sich der Mann angekündigt, ich laufe gleich noch schnell zum Discounter. Aber dann ist auch Schluss.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Nudelauflauf mit Broccoli
Schnittchenreste, Salat



Sommer!
30.03.2021
Wundervollstes Wetter, auch wenn mir bei der Fahrt in die Kita die Finger ziemlich froren, morgens war es doch noch sehr kalt. Aber nur die Harten...
Ansonsten lief es alles ganz wunderbar, die Kinder kamen gut aus dem Bett, waren früh in der Kita. Ich ging gleich im Anschluss ans Wegbringen Einkaufen, dann war das auch schonmal erledigt. Ein bisschen was brauche ich morgen trotzdem noch, aber das meiste ist eingekauft.
Zuhause dann ordentlich Arbeit, ich muss gut was wegschaffen, der Zeitdruck mit einer Andacht an jedem Abend ist relativ deutlich. Aber es passt alles.
Mittags mit K4 eine schnelle Tour in die Gärtnerei. Ich suchte nach Beerensträuchern, denn bei den Discountern hatte ich nichts bekommen - außerdem war da die Erfahrung der letzten Jahre nicht so gut. Eine schwarze Johannisbeere wächst und gedeiht, der Rest ist früher oder später eingegangen. Also diesmal as der Gärtnerei - die hatte allerdings gar nichts dergleichen, wir fuhren als unverrichteter Dinge weiter und holten K3 ab.
Zuhause dann Mittagessen, danach saßen wir alle ein paar Minuten in der Sonne. K2 ging zu einem Freund. Ich musste noch arbeiten und K1 war hochmotiviert mit K3 und K4 das Waterplay aufzubauen. Damit spielten sie dann sehr schön, natürlich musste ich immer mal wieder helfen, aber im Wesentlichen ging das sehr gut.
Am späten Nachmittag machte ich mich mit K3 nochmal auf zu einer anderen Gärtnerei - das war ein Augenöffner. Ich wohne hier jetzt seit 7 Jahren und war noch nie bei dieser Gärtnerei, die nur 10 Minuten von uns entfernt ist. Die ist aber wirklich großartig! Und es gab Kiwi und Heidelbeere, Salat nahm ich auch noch mit - kostete keine 30?. Hochzufrieden fuhren wir wieder zurück, K3 mit einer Blume, die er sich ausgesucht hatte auf dem Schoß.
Das wurde alles Zuhause noch eingepflanzt, dann musste ich mit K1 in die Gemeinde. Kurze Musikprobe, dann Andacht. Lief alles gut, K1 macht das immer besser.
Der Rückweg zu zweit durch die laue Luft war toll.
Zuhause dann leider noch Highlive, K3 und K4 kicherten im Bett. Getrennt schliefen sie dann aber schnell ein.
Ein bisschen Fernsehen, ich ging als erste der Verbliebenen im Bett - sonst komme ich morgen nicht aus dem Bett.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Spinat, Kartoffeln, Ei
Brot im Garten, Salat



Dienstag, 30. März 2021
Montagsfreuden
29.03.2021
So, jetzt geht's los, heute ist angeblich frei, aber das ist in der Karwoche einfach nicht machbar.
Also früher Start, immerhin nicht kochen, denn es gibt genug Reste um daraus das Mittagessen zu bestreiten und der Kühlschrank muss auch leer werden, ich fülle ihn langsam, damit ich rund um Ostern nicht einkaufen muss.
K3 kommt schlecht aus dem Bett, aber das Versprechen, den Vollmond anzugucken und die Tatsache, dass wir nur zu dritt frühstücken ist attraktiv genug, dass er zumindest aufsteht. Als ich ihm berichte, dass das Schiff im Suezkanal mithilfe des Mondes wieder frei wurde, betrachtet er ihn mit gesonderter Ehrfurcht.
Auch K4 ist müde, die beiden merken die Zeitumstellung wohl doch.
Wir frühstücken tatsächlich sehr gemütlich zu dritt und kommen dann schnell los. Ausnahmsweise einen anderen Weg, weil ich keinen habe, der mir mit dem Lastenrad über eine Schwelle hilft, das freut K3 besonders.
Ich kaufe auf dem Rückweg gleich ein bisschen ein, Zuhause ist noch alles ruhig als ich zurückkomme. Ich nutze den Vormittag um einiges aufzuarbeiten, Haushalt irgendwann kommen Mann und Kinder dazu. Einkaufsliste schreiben, ein paar dienstliche Sachen klären.
Dann ist schon Abholzeit, als wir zurück sind gibt es großes Restebuffet.
Anschließend bringe ich K2 zu seinem Freund und verabrede, dass er allein mit dem Fahrrad zurückkommt. K1 begleite ich dann zur Logo, unterwegs stellen wir fest, dass er seine Maske vergessen hat. Ich gebe ihm meine und laufe zu einer Freundin, die mir aufhilft. Ich kaufe zwischendurch ein und bringe K1 dann zu einem anderen Freund. Auch von da kommt er allein.
Als ich Zuhause bin habe ich eine halbe Stunde mit den Kleinen, bis K2 schon wieder auftaucht. Ich schaffe immerhin noch eine Sporteinheit, wenn auch mit schlechten Gewissen.
Der Mann geht in die Gemeinde, erste Karandacht, ich mache Häppchen für die Kinder, es ist bestes Gartenwetter. Endlich einen Nutzen für die ollen personalisierten Holzbrettchen gefunden, im Garten machen die sich echt gut. Leider stellt K3 fest, dass es keins mit seinem Namen gibt. Ja. Stimmt dafür je 3 mit den Namen der Großen, eins hässlicher als das andere. Naja.
Die kleinen Jungs gehen wunderbar ins Bett, ich schaffe es zur Tagesschau und dann skypen wir mit meiner Familie.
Der Mann kommt spät, aber der erste Tag ist geschafft.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Süßkartoffelauflauf, Linsensuppe
Brot und Salat



Spaziergang, Spielplatz, Sport
28.03.2021
Allgemeine Beschwerden über Zeitumstellung hier einfügen. Ach nee, mir macht das ja einfach nichts aus...
Also ganz normales Sonntagsprogramm: Aufstehen, Frühstück und Mittagessen vorbereiten, dann Gottesdienst. Diesmal mit K2 zusammen. Das ist schon nett, wenn man nicht allein hin- und zurückgeht. Wenn ich zurückdenke, wie wir früher selbstverständlich mit dem Auto gefahren sind, komme ich mir vor, wie im falschen Film. Niemand würde hier jetzt auf die Idee kommen, die 1,5 km mit dem Auto zu fahren, allenfalls Fahrrad, wenn es mal knapp ist - aber Auto nicht mal, wenn wir viel zu transportieren haben, dann würden wir das Lastenrad nehmen. So verändert man sich...
Nach dem Gottesdienst komme ich auch schneller weg, wenn K2 dabei, der drängelt nämlich. Wenn er sich so konzentriert hat, hat er hinterher Hunger und dann muss man eben schnell nach Hause.
Zuhause dann also Mittagessen, Kuchen gibt es gleich hinterher, weil K3 sogar Kroketten stehen lässt, weil er so scharf auf den Kuchen ist.
Damit ist der Nachmittag schön frei, lädt allerdings eher zu Mittagsschlaf als zu Wanderungen ein, so wettertechnisch. Also gibt es über Mittag einen Film für alle die wollen, ich verschlafe ihn gekonnt.
Dann geht es aber trotzdem nochmal raus, einmal Spielplatz, es ist schon ein bisschen wärmer als gestern.
Zuhause eine Sportrunde für mich, noch bleibe ich dran, mache sogar mehr, als mein Programm vorsieht. Dem Nacken schadet und hilft es nicht, mal abwarten.
Abendprogramm wird früh eingeläutet, die Kleinen sollen noch eine Woche normal in die Kita, dann haben wir auch Urlaub und sie können eine Woche Zuhause bleiben.
Die großen Kinder bleiben noch mit mir unten, der Mann geht früh ins Bett - der Spaziergang inklusive Rutschen mit K4 hat doch geschlaucht.
Akkus sind halbwegs aufgeladen, jetzt geht es in den Endspurt vor dem Urlaub - Karwoche ist immer hart, auch ich muss früh ins Bett.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Süßkartoffel-Paprika Auflauf
Brot, Salat