Mittwoch, 16. Juni 2021
Arbeit, Dienstagsrunde und natürlich Fußball
15.06.2021
Normaler Morgenablauf, allerdings mit dem neuen Feature, dass K1 heute zur Schule gebracht werden musste, weil sie jetzt endlich im Klassenorchester Horn spielen. Dafür traf ich an der Schule seine Musiklehrerin, die sagte, dass er das Horn in der Schule lassen könnte, sodass ich ihn nicht abzuholen brauche und er morgen noch den Unterricht damit machen kann. Sehr schön.
Dafür kam sein Freund mit kaputtem Fahrrad an, ich versprach, bei seinen Eltern vorbeizufahren und Bescheid zu sagen. Machte ich auch, dort verquatschte ich mich an der Tür mit seiner Mutter, das war auch nett (und teilweise schon wieder beruflich, fließender Übergang par excellence)
Zuhause dann viel Arbeit, einiges konzentriert weggeschafft, jetzt müsste morgen der Schreibtisch leer genug sein zum Predigtschreiben.
Zwischendurch noch eine Anfrage für's Ehrenamt, das wird noch Arbeit werden, aber gut.
Kinder abholen, in der Zwischenzeit zwischen den beiden Abholzeiten telefonisch ein paar Absprachen geschafft, das ist immer gut, wenn das gerade klappt - verlängert mir die Arbeitszeit.
Leider hatte ich vergessen, den Ofen mit dem Mittagessen zu timern, der Mann war nicht da, und so mussten wir ein bisschen warten. Fanden K3 und K4 aber nicht schlimm sondern bummelten im Garten rum.
Dann Mittagessen, erst kam K2, dann der Mann von der Beerdigung, dann K1. Essen reichte genau, sehr schön.
Gartenarbeit am Nachmittag, noch eine Runde Erwerbsarbeit oben drauf, dann eine Dienstagsrunde mit K2. Bibliothek müsste eigentlich auch wieder gehen, sollten wir nächste Woche mal checken.
Dann ging's los zur Probe, K2 ging mit, K1 kam von seinem Freund aus dahin. Beide halfen nebenbei beim Aufbau für's EM-Gucken.
Gemeinsames Fußballgucken, für mich vor allem Zeit für Gespräche, das war super. Vom Spiel habe ich nicht viel gesehen, ist mir auch egal. Im Dunkeln nach Hause, die Kinder instruiert: Wer feiern kann, kann auch aufstehen. Ich bin meine Oma :)

Gegessen:
Joghurt, Erdbeere, Pfirsich, Aprikose
Kartoffelspalten, Wirsinggemüse
Kartoffelsalat



Wolfssichtung
14.06.2021
Nicht ganz so spektakulär wie es vielleicht klingt, aber für einen mir bekannten Vierjährigen schon ein Highlight.
Schon in der Quarantänezeit hatten wir K3 versprochen, wenn diese vorbei ist, einen Ausflug zu machen. Er wünschte sich den örtlichen Tierpark. Der hat schon lange wieder geöffnet, erst nur mit Test, jetzt nur mit Anmeldung, also habe ich das eingeplant.
Wenn wir mit dem Fahrrad unterwegs sind, will K3 immer gern mit (Stoff)tieren reden, ich bin sehr regelmäßig Findus, der Weihnachtsbär sprach auch immer und dann gibt es eben noch den kleinen Wolf, der im Waldstück auf dem Weg zur Kita regelmäßig heult und mit K3 spricht, bevor die beiden dann in die Kita bzw schlafen gehen, je nach Tag-Nacht-Rhythmus. Dieser kleine Wolf lebt in besagtem Tierpark, letzten Winter haben wir ihn schonmal besucht, jetzt wollten wir wieder hin. Seit das klar ist, ruft K3 häufig aus dem Nichts heraus: Kleiner Woholf? und ich muss dann antworten und dann versichern sich die beiden gegenseitig, wie sehr sie sich aufeinander freuen. Ein bisschen Sorge hatte ich schon, ob das so klappt, Wölfe sind ja eher nicht so tagaktiv - aber: Ein Wolf war da. K3 hat ihn bewundert, dann hat sich der Wolf in den Schatten zurückgezogen, aber er hat ihn gesehen und war damit total zufrieden.
Außerdem gab's natürlich noch ein paar andere Tiere zum angucken, einen Spielplatz, ein Eis - es war ein sehr gelungener Nachmittag.



Wochenende, nachgereicht
12.-13.06.2021
Puh, ich komme kaum rechtzeitig zum Bloggen, aber der Vollständigkeit halber das Wochenende noch nachgereicht.
Das Samstag begann früh, denn ein Arbeitseinsatz war (nicht von mir) schon auf neun Uhr angesetzt worden. Aber gut, ich wollte, dass der Sandkasten aus dem Innenhof entfernt wird, dann musste ich wohl auch helfen :) War aber schön und ging letztlich recht schnell. Jetzt ist der Innenhof der Gemeinde wieder schick und kann für alle Outdoorevents genutzt werden.
Beim sandschaufeln musst ich ein bisschen überlegen, woher mir der Bewegungsablauf so bekannt vorkam - dann fiel es mir ein: Ist wie Schneeschaufeln, nur leichter, weil man ja eine viel kleinere Schaufel hat.
Im Anschluss ging es gleich weiter, Fensterkindergottesdienst. Da haben wir inzwischen schon viel Routine. Es wird wahrscheinlich der letzte, bald startet auch der Kindergottesdienst wieder, allerdings beobachte ich die Zahlen noch voller Misstrauen. Wir werden sehen.
Als wir nach Hause kamen, war es halb fünf. Der Mann hatte unterdessen ausgeruht, er hat eine neue Medikation, das ist im Übergang immer schwierig, aber auch ein Beerdigungs-Vorgespräch gemacht.
Ich blieb nur kurz und ging dann mit den drei Großen zum Minigolf, K3 hatte sich das sehr gewünscht. Wir hatten immer gesagt: Wenn Sommer ist, ist der Minigolfplatz wieder offen. Neulich sprach ich davon, dass ja jetzt Sommer ist (und er eine kurze Hose anziehen soll, oder so), da kam es wie aus der Pistole geschossen: Es ist Sommer? Gehen wir Minigolf spielen?
Also dann Minigolf. K3 spielte mit großer Leidenschaft, die anderen auch, allerdings etwas ehrgeiziger, es war wirklich schon und zu viert ist man auch halbwegs schnell durch.
Abendessen wurde bestellt, dafür war dann nicht auch noch Zeit, aber da hat sich auch keiner beschwert :)

Sonntag war dann Gottesdienst mit der Neuerung, dass wir alle hingingen, bzw. der Mann vorweg ging und wir hinterher kamen. Das war sehr schön, endlich mal wieder mit "vielen" Leuten (35, aber der Trend stimmt), endlich mal wieder mehr Gemeinschaft. Die kleinen Kinder brauchten kurz, waren dann aber voll dabei.
Mittagessen gab es bei der Eisdiele. Nachdem K3 neulich fragte, ob wir uns schon irgendwann mal bei einem Eisladen hingesetzt hätten, dachte ich, es wäre an der Zeit. Dann ging K2 zu einem Geburtstag, wir anderen gingen zurück zur Gemeinde für unsere Jahresversammlung, auch in hybrid. Anstrengend, aber gut, hinterher gab es draußen Kuchen und das tat vielen auch so richtig gut.
Ich habe den Eindruck, dass alle regelrecht ausgetrocknet sind und nach Begegnungen lechzen. Dem will ich gern entgegen kommen - alles, was ich so gestalten kann, dass es möglichst sicher ist (also Draußen), mache ich mit.

Zuhause dann große Erschöpfung, K4 schlief schnell, während der Mann K3 ins Bett brachte, machte ich mich auf die Suche nach K2. Der sollte selbstständig von einem Geburtstag nach Hause kommen. Abgesprochen war gegen sieben, ich hatte ihm nochmal gesagt, dass es nicht deutlich später werden sollte. Um acht war er noch nicht da. Kurz danach kam die Sprachnachricht der Mutter des Geburtstagskind: Sie spielen so schön und können sich nicht trennen. In zehn Minuten schickt sie ihn los
Hmm. Fand ich nicht so gut. Ich holte ihn dann und ärgerte mich ein bisschen, dass ich nicht schon früher losgegangen war. Da war mir ein Anruf dazwischen gekommen. Aber gut, K2 fand's toll, das ist ja auch was wert, und ging dann zügig ins Bett.
Schönes Wochenende, ich könnte jetzt aber Wochenende brauchen :)