Montag, 14. Juni 2021
Die Termindichte nimmt zu
11.06.2021
Und damit auch das Potenzial für Fehler...
Ging erstmal gut los, die Früharbeit lief so gut, dass ich sogar noch Zeit hatte zu Bloggen.
Diese Woche hatte irgendwie immer ein Kind zur zweiten Stunde, dann komme ich immer etwas später in Gang, weil man doch noch einen Moment länger quatscht, aber sonst ging alles gut.
Viel gearbeitet, eine wichtige Sache fertig gemacht.
Bevor ich zur Kita aufbrach ging der Mann schon für einen Physio-Arzt-Gespräch Marathon. Mittagsdinge waren also meine Aufgabe. Und da ging's los:
Ich wollte ins Gärtchen, da K1 eh lange Schule hatte, wollte ich das Mittagessen eine Stunde nach hinten verlagern. K2 hängte ich einen Zettel an die Tür, mit der Anweisung, dass er in den Garten gehen sollte, wenn er keinen Schlüsse dabeihätte (mit dem Wissen, dass die Terrassentür offen ist, das wollte ich nur nicht hinschreiben) und mich anrufen sollte, wenn er da ist.
So weit, so gut. Ich fuhr K4 abholen, brachte mit ihm Glasmüll weg und holte dann K3. Wir fuhren gemeinsam erst Kälbchen angucken, dann in den Garten. Ich machte da das nötigste, die Kinder machten ein bisschen Blödsinn, waren aber auch sehr lieb und es war zwar anstrengend aber okay. Dann rief K2 an (deutlich später, als zu erwarten gewesen wäre, aber er bummelt gern mal) und fragte, wo ich wäre. Er war durch den Garten reingekommen und hatte sich jetzt so langsam gewundert, wo wir Eltern denn so wären. Ich fragte ihn, wo er wäre: Im Pool. Ich rastete dezent aus - ich weiß wie er spielt und es gibt zwei Regeln zum Pool: Niemals ohne zu fragen und normalerweise nicht, wenn kein Erwachsener im Haus ist. Puh. Er versprach sich abzutrocknen, wollte lieber PC spielen als zu mir zu kommen und wurde instruiert in 20 Minuten den Ofen anzumachen. Soweit, so gut.
Ich arbeitete im Garten fertig, fuhr mit einer anderen Gärtnerin zurück und zeigte ihr gleich einen guten Schleichweg zum Bahnhof und rief dann nochmal Zuhause an, um Bescheid zu sagen, dass ich etwas später als abgemacht da sein würde. Die Rückfrage: Wieviel Grad sollte der Ofen nochmal sein? machte mich schon etwas stutzig, aber egal. Zuhause dann eine Chaosspur (nasse Badehose, Poolabdeckung, Handtuch usw), machte nicht unbedingt gute Stimmung. K1 war mittlerweile auch da und beschwerte sich über irgendwas, K2 saß am PC, K4 schrie, weil ich ihn abgeschnallt hatte (iiiich!). Der Ofen mit dem Mittagessen war - nicht an. Dafür die Herdplatte. Meine Güte, wie oft habe ich den Kindern schon gezeigt, wie der Ofen angeht??
Also sehr spätes Mittagessen, zwischendurch kamen Updates vom Mann, dass er beim Arzt so lange warten musste, dass sich alles verzögert.
Meine Nachfrage, ob er rechtzeitig hier wäre, um mir das Auto zu überlassen, um die Kinder zum Chor zu bringen beantwortete er nicht. Also alle Kinder auf die Fahrräder, ab zum Chor. Unterwegs schrieb der Mann: Würde wohl klappen. Ich schrieb, dass ich schon los bin, er antwortete, dass wir uns da treffen würden. Er wollte gern mit mir und den Kindern auf den Spielplatz.
Nun gut, machte zwar alles noch stressiger, aber ist ja auch nett. Also Kinder abgeben, Spielplatz, dann schickte ich den Mann schnell nach Hause, damit er dort schonmal ein paar Vorbereitungen für einen Termin am Abend machen konnte. Er nahm K4 mit, das war eine Erleichterung. K3 wollte mit mir mitkommen. Rückfahrt mit Halt am Erdbeerstand. 1 Kilo Erdbeeren und eine Schale Himbeeren aka 12,50? verschwanden auf 4km in den Bäuchen der Kinder. Großes Glück am Flugplatz, wir sahen drei Flugzeuge landen :)
Zuhause ging ich dann schnell noch los für eine Geburtstagsgratulation, dann einen Onlinetermin und dann war es geschafft.
Abends Party, aber ich ging früh ins Bett, das Wochenende wird voll...

Gegessen:
Joghurt, Erdbeeren
Gratinierte Polenta mit Gemüse
Süßkram



Routine
10.06.2021
Fühlt sich schnell alles wieder normal an, unser Alltag. Im Sommer macht mir das frühe Aufstehen Spaß, ich stehe gern draußen zum Wäsche aufhängen, freue mich über die Vögel (die andere a Schlafen hindern). Läuft gut, so wie es läuft.
Vormittags wieder konzentrierte Arbeit bis zum Kinder abholen.
Nachmittags ein bisschen Fahrerei, K1 musste zur Allergiespritze, die hatten wir verlegt, weil wir ja geimpft wurden. Das fand er natürlich nicht so toll, er wollte lieber in den Pool - naja. Ich finde das ja immer nicht so einfach: Ich würde halt auch lieber was anderes machen, als ihn zum Arzt zu fahren. Mache ich natürlich trotzdem gern, ist ja auch wichtig. Die ganze Fahrt angemeckert zu werden, wie schlecht man es habe, weil man ja zu Arzt müsste, kann ich allerdings nicht so gut ab.
Puh. Auf dem Rückweg erstmal Erdbeeren geholt, das versöhnte mich dann ein bisschen.
Zuhause nur ein Kaffee, dann ging es schon wieder los: K1 hatte Klavier, K3 wollte mit, weil es einen neueröffneten Supermarkt in der Nähe gibt. Wir hatten da schon länger beobachtet, wie gebaggert und gebaut wurde, nun wollte er sehen, wie es fertig aussieht. K2 wollte auch mit, der wollte sich eine Belohnung für dreimal Cello üben aussuchen, so fuhren wir zu viert. Klappte ganz gut, nur diese ewige Streiterei, wer auf dem Fahrrad vorne, wie schnell, wie langsam fährt... Puh.
K1 abgeliefert, Besuch im Supermarkt (der war voll, war ja auch grad eröffnet, aber immerhin groß), schnell wieder weg. K1 abgeholt, Kirschen bekommen, Sticker bekommen, die Kinder fühlten sich wie im Himmel und konnten ohne Streit nach Hause fahren.
Abendessen, Sticker aufkleben, dann hatte wir noch einen beruflichen Termin, der irgendwie schwierig war.
Zu spät ins Bett.



Morgens, halb zehn in Deutschland
09.06.2021
Als ich heute morgen auf dem Fahrrad saß, gerade auf dem Rückweg von der Schule von K1, da machte ich im Geiste mal eine Liste der Dinge, die ich bis dahin schon erledigt hatte:
Frühstück für sechs Leute gemacht
Brotdosen für vier Kinder befüllt
Mittagessen vorgekocht
eine Ladung Wäsche gewaschen
eine Ladung Wäsche aufgehängt
eine Ladung Wäsche gefaltet
vier Kinder geweckt
ein Kind angezogen
eins beim Anziehen begleitet
mit vier Kindern unter der Beachtung von Sonderwünschen gefrühstückt.
Zwei Kinder in die Kita gebracht
ein Kind zur Schule geschickt
einen Einkauf auf dem Markt gemacht
ein Kind zur Schule begleitet.

Wahrscheinlich habe ich was vergessen. Aber wenn ich diese Liste so sehe, ist auch klar, warum ich mich, wenn ich mich dann selbst zum Frühstück hinsetze, so fühle als könnte ich auch stattdessen wieder schlafen gehen.

On a lighter note: K3 und K4 dürfen wieder in die Kita, die Quarantäne ist zu Ende. Lieb gemeinte 1 von 10 Punkten für diese Erfahrung, brauchen wir nicht wieder.
K4 war etwas unsicher, ging aber dann doch ganz fröhlich in die Kita, K3 freute sich sehr.
Zuhause wunderbare Ruhe, ich konnte konzentriert arbeiten, so macht das Spaß.
Kinder abholen. Als ich mit K4 Quark kaufen fuhr, sah ich, dass die Kälbchen von diesem Jahr auf der kleinen Wiese direkt am Hof standen und überlegte schon, wann wir mit K3 kommen könnten.
Auf dem Rückweg mit beiden Kindern wurde mir dann ziemlich heiß - war da was? Richtig, Impfung. Zuhause erstmal Sofa bis der Kreislauf wieder okay war.
Mittagessen, dann nochmal SOfa - die Lage war klar: Ich kann K2 nicht mit dem Fahrrad zu Cello begleiten, Auto würde aber wohl klappen. So war es auch. K3 wollte so gern mit (Quarantäne-Entzug), dass ich ihn dann auch mitnahm. Das war dann etwas anstrengender als gehofft, ging aber. Meine Kraft reichte noch für ein Eis, dann mussten wir aber nach Hause und ich musste mich weiter ausruhen.
Abendessen, Kinder ins Bett, ich ins Bett - morgen sollte alles gut sein, hoffe ich.

Gegessen:
Joghurt, Heidelbeeren, Pfirsich
gebratener Reis mit Tofu
Salat