Montag, 7. Juni 2021
Dienst-Wochenende
04.-06.06.2021
Kein besonderes spannendes Wochenende für das Blog, auch wenn es inhaltlich schon spannend war, aber das ist hier nicht darstellbar.
Am Freitag gingen der Mann und ich erstmal zum Testzentrum, wir brauchen einen "offiziellen" Test. K4 kam mit, K3 wurde von den beiden Großen betreut, die hatten Brückentag und das klappte gut.
Tests waren erwartbar negativ, Zuhause mussten wir dann noch einiges rödeln und putzen, denn zum Mittagessen kamen meine Eltern und Schwester. Die übernahmen die Kinderbetreuung am Wochenende. War natürlich anders geplant, eigentlich hatten wir die Kinder zu ihnen bringen wollen, aber K3 darf hier ja nicht weg.
Für uns war daher ein bisschen mehr Zeit und das war auch ganz nett. Wir kamen später los, als der Mann geplant hatte, weil ich nicht bereit war zu fahren, während K4 Mittagsschlaf macht. Mir fiel es diesmal schwer, ihn bei meinen Eltern zu lassen, weil er im Moment ohnehin sehr unruhig schläft und eigentlich ja auch noch gestillt wird, da wollte ich ihn nicht auch noch im Schlaf allein lassen. Aufwachen und Mama ist weg kam mir nicht gut vor.
Also warteten wir, bis er wach war, verabschiedeten uns dann und fuhren an unseren Tagungsort. Wir kamen zwar als letzte an, aber immerhin noch vor dem Abendessen.
Dann Essen, Tagen, die erste Einheit leitete ich an, und dann blieb ich abends nur eine halbe Stunde beim gemütlichen Zusammensein, weil meine Kopfschmerzen mehr nicht zuließen.
Am nächsten morgen war ich um fünf wach und wieder frisch, konnte so im Seminarraum bloggen (WLAN und Klostermauern...) und dann ausgeruht in den Tag starten. Mein größtes Problem, das ich unterschätzt hatte, war, dass meine Brust tatsächlich merkte, dass K4 nicht da war, ich war ziemlich viel mit Ausstreichen beschäftigt und hatte permanent Angst vor einem Milchstau. Ging aber alles gut.
Dann Arbeit, Tagen, Rede, Zuhören. War gut, war lang und anstrengend, manchmal auch etwas frustig, weil ich den Eindruck hatte, dass ich über einige Themen seit Jahren rede, sie aber irgendwie nicht ankommen. In Summe kam aber viel rum, der Fahrplan für die nächsten Monate steht.
Abends war ich fitter, das war schön.
Am Sonntag dann Bündelung, Gottesdienst, Mittagessen und dann fuhren wir nach Hause. Dort gab es Kaffee und Kuchen, die Kinder waren sehr begeistert, dass wir wieder da waren (im Alter absteigend nahm die Begeisterung zu), K4 schlief selig in meinen Armen. Schön, dass das geht, aber auch schön, wieder Zuhause zu sein.
Wir verabschiedeten meine Eltern und Schwester und sortierten dann hier unser Leben. Die Großen machten noch eine Runde auf den Bolzplatz, die kleinen tobten durch unsere Betten.
Abends gingen wir alle früh ins Bett, das war auch mit Blick auf die Schule für K1 und K2 gut, die Kleinen bleiben ja noch bis Quarantäneende Zuhause.
Wäre das also auch geschafft.