Dienstag, 27. April 2021
25.000
26.04.2021
Ordentlich Schritte gemacht heute.
Erstmal schlief ich etwas länger, es sollte ohnehin Reste geben, also war Mittagessenvorbereitung nicht nötig - und ich hatte ja frei. Klappte nur so mittel, K1 musste um halb acht geweckt werden, weil er Konferenz hatte, danach konnte ich nicht mehr schlafen, weil K4 wach war. Überhaupt, der hatte die halbe Nach gestillt, seine Eckzähne brechen durch und anscheinend ist meine Brust da eine bessere Hilfe als der Schnuller. Oder so.
Naja, ich war ein bisschen gerädert, das besserte sich aber nach dem Frühstück. Ich erledigte ein paar Dinge, plante Essen und Einkauf, holte mit K4 die Schulsachen von K2 ab und schwang mich dann mit den kleinen Jungs auf's Lastenrad: Obst abholen an der Kita, dafür ein paar Sachen wegbringen, die ich durchgearbeitet hatte. Dort gab es dann gleich Zahngesundheitssachen für die Kinder, die freuten sich.
Dann zum Bauernhof, Quark für den Mann holen, unterwegs stoppten wir zum Esel angucken und auch um einen Blick auf unseren neuen Mietgarten zu werfen. Da wächst schon was, wenn auch nicht viel. Ich bin sehr gespannt.
Danach noch eine Runde zu den Hirschen, das hatte K3 sich schon lange gewünscht und dann waren wir pünktlich zum Mittagessen zurück.
Essen, Einkaufsplanung, dann machten K1 und ich uns auf den Weg zur Logo. Ich kaufte währenddessen ein, es gab aber nicht den richtigen Joghurt für K3 (das hatte am morgen schon ein Drama gegeben, weil ich nur Ersatz hatte und er hatte mich dann sehr gebeten, doch jetzt den richtigen zu kaufen. Wollte ich ja auch, war nur nicht da. In zwei Läden.)
Im Anschluss an die Logo gingen wir ins Testcenter, eigentlich anlasslos, aber es schadet ja nicht, dachten wir. Ich lernte, dass ich bei den Selbsttest bisher viel zu tief gebohrt hatte. Und dass wir beide negativ sind. Kann man gut machen, war sehr unproblematisch.
K3 kam uns entgegen (Selbstständigkeit, so wichtig!), K1 ging zu einem Freund, ich kriegte Kaffee. Danach brach ich mit K3 auf um noch den richtigen Joghurt zu kaufen, diesmal gab es ihn und K3 war sehr glücklich.
Als wir nach Hause kamen, bot die Nachbarin einen Schnaps an, sie hatte Geburtstag. Also noch ein bisschen geklönt, dann schnell Abendessen vorbereitet und los zum Joggen. Das war dann mal wieder nur besseres Spazierengehen und ich muss mir echt was überlegen, wie ich zumindest einmal in der Woche "echt" Joggen kann.
Gemütlicher Abend zu zweit mit wenig Stillunterbrechung, früh ins Bett.

Gegessen:
Joghurt, Apfel, Heidelbeere
Blumenkohlpfanne aus Resten, ein bisschen Enchiladas
ein kleines Eis aus dem TK
Salat



Sonntagsspaziergang
25.04.2021
So, Wecker klingelte um sieben, nach allen Vorbereitungen wecke ich die Kinder um acht. Erwartungsgemäß eher zäh. Aber sie kommen gut in Gang, wir kommen halbwegs pünktlich los.
Gottesdienst läuft, aber anscheinend spielt die Übertragungssoftware ein Update auf - was die Übertragung ziemlich schrecklich macht, höre ich. Ich bemerke nur große Unruhe bei den Technikern während der Predigt, was es mir schwer macht, mich zu konzentrieren. Aber naja, hilft ja nix.
Die Jungs sind zufrieden, wir kommen halbwegs bald nach Hause, sie sind aufgeregt, denn das Mittagessen gibt's vom Bistro nebenan UND ich habe Erdbeerkuchen gemacht, besser geht es anscheinend gar nicht.
Entsprechend harmonisch bzw. im Fresskoma verläuft der Nachmittag. Nach dem Kaffee ordne ich Sonntagsspaziergang an, das ist dann nicht mehr so harmonisch, aber da bin ich stur. Alle gehen mit, der Mann dreht nach 2km um, die neuen Schmerzmittel sind bisher nicht so effektiv, wir werden sehen, wie sich das einpendelt.
Ich laufe mit den Kindern bis in den Wald und alle genießen es sehr: Hier können auch die Kleinen sehr frei rumlaufen und ich muss nur ein bisschen gucken, nicht immer aufspringen und einfangen, weil doch einer auf die Straße zu laufen droht. Sollten wir wirklich öfter machen.
Der Rückweg ist dann eher zäh, alle ein bisschen überdreht.
Abendessen fällt aus, das Abendprogram ist eher anstrengend, denn die Kinder sind müde, wollen aber nicht ins Bett, der Mann hat Schmerzen und ist genervt, hach ja.
Schließlich sind dann aber alle zufrieden und das Wochenende klingt gut aus.

Gegessen:
Joghurt, Heidelbeeren, Apfel
Pommes, Salat



einen Fuchs gejoggt
24.04.2021
Halbes Ausschlafen Probe um zehn ist immer zu früh, als dass ich entspannt so lange schlafen würde, wie ich möchte (auch wenn ich manchmal "ausschlafe" und dann ausgeschlafen um acht aufstehe, es ist das Gefühl der Unbegrenztheit, das fehlt).
Dann Probe, dauert alles ein bisschen, ich muss noch schnell auf den Markt, als ich wiederkomme sind die anderen trotz allem noch nicht mit Frühstück fertig und ich kann mich einfach mit an den Tisch setzen, das ist schön.
Wir frühstücken also bis mittags, dann arbeite ich und ordne die letzten Dinge für den Gottesdienst am Sonntag.
Dann geht's auf Tour, K1 muss für den Sportunterricht Tierumrisse laufen, wir suchen uns also eine ungefähre Strecke aus und laufen dann mit dem Handy in der Hand los. K3 will mit dem Laufrad mit und das klappt erstaunlich gut. Wir laufen einen ziemlich coolen Fuchs, 5,5km, K3 wird nur selten zwischendurch geschoben und wir haben alle ziemlich viel Spaß.
Zuhause gammeln wir dann ein bisschen rum, duschen, aufräumen, dann gibt es Abendessen und K3 und K4 sind sehr müde.
Die Großen hingegen nicht und wir schauen noch zu lange The Voice Kids - erst spät fällt mir ein, dass beide morgen Technikdienst haben.
Das wird schön beim Wecken...

Gegessen:
Croissant, Schokocroissant, Ei
selbstgemachter Döner



So, noch eine Woche geschafft
23.04.2021
Ach, ich mag das nicht, wenn ich mir denke: Wieder eine Woche geschafft. So soll Leben doch nicht sein, dass man immer nur alles "rumbringt". Ich habe nie verstanden, wie man so sehr auf das Wochenende hin fiebern kann, da muss die Woche ja so schlecht sein, dass ich lieber daran etwas ändern würde, als immer nur von Wochenende zu Wochenende zu leben.
Das ist sicherlich eine privilegierte Sicht, ich kann immer davon ausgehen, dass ich an meinen persönlichen Rahmenbedingungen soviel ändern kann, dass ich mich gut fühle. Trotzdem, Leben sollte doch eigentlich grundsätzlich so angenehm sein, dass man nicht nur auf das Ende der Woche hinlebt.
Aber ich erwische mich in letzter Zeit doch häufiger dabei, dass es mir genauso geht. Allerdings lebe ich weniger auf ein Wochenende hin, sondern auf dieses diffuse Ziel: Wenn diese Coronazeit um ist. Mir ist zwar klar, dass es kein richtiges "vorbei" geben wird, aber das eben wieder mehr Normalität möglich sein wird, darauf lebe ich schon ziemlich hin. Diese letzten Wochen (oder Monate) ziehen sich doch ziemlich hin und immer häufiger kommt mir der Gedanke, dass wir ja jetzt wieder eine Woche, einen Monat, Pandemie abgehakt haben. Mag ich eigentlich nicht, denn im Grunde hat das Leben ja auch jetzt tolle und schöne Seiten, manchmal geraten sie mir nur aus dem Fokus.
Also, was war denn nun gut:
Gut aus dem Bett gekommen, Essensvorbereitungen gingen leicht von der Hand.
Die Kinder dürfen im Moment ein bisschen länger schlafen, allerdings wünschte K1 sich unlängst, dass ich ihn doch ein bisschen früher wecken möge, damit er beim Frühstück mehr Zeit zum Schlucken habe. Klingt lustig, hat aber mit seiner Logopädie zu tun, bei der er viszerales Schlucken übt. Intuitiv schluckt er falsch, wie ich auch, und drückt dabei mit der Zunge gegen die Zähne. Das wiederum führt zu einer falschen Zahnstellung, deswegen schickt die Kieferorthopädin zur Logopädie. richtiges Schlucken fordert Ruhe und Konzentration, deshalb braucht er da mehr Zeit.
Ansonsten stand der Vormittag im Zeichen eines Arztbesuches des Mannes, er hatte einen Termin zur Schmerztherapie und das gibt ein bisschen Hoffnung. Es geht jetzt also nicht mehr darum einen Ursache für seine Schmerzen zu finden, sondern darum, Schmerzen zu lindern, Bewegungsfähigkeit herzustellen usw. Das war wohl gut, gibt berechtigten Anlass zur Hoffnung, dass auch auf diesem Gebiet wieder Normalität hergestellt werden kann. Ich arbeitete über den Vormittag so gut es ging, ist eben nur mäßig, wenn die Kinder dabei sind. Gut, dass ich gestern schon soviel geschafft hatte.
Nachmittags hatte ich dann einen Gemeindetermin, wichtige Besprechung vor Ort, ich nahm K3 mit. Der fuhr sehr stolz mit dem Laufrad hin und spielte dann ganz allein für eine Stunde im Eltern-Kind-Raum. Ich hatte das Gefühl, dass er es genossen hat, einfach mal Ruhe vor allen zu haben. Er spielte mit den Tieren, las Bücher - brauchte mich überhaupt nicht, wurde aber auch von keinem seiner Brüder unterbrochen. Auch ein Bedürfnis, dass ich im Blick behalten muss.
Im Anschluss war er dann sehr begeistert von dem Vorschlag, noch zusammen ein Eis zu essen, die Idee, ob Papa dazukommen sollte stieß auf keine Gegenliebe - er wollte mich für sich allein. Auch okay, wir saßen am Teich und aßen Eis und es war ganz wunderbar.
Zuhause dann allgemeines Räumen, K2 kam erst spät von seinem Freund wieder, K1 hatte Zoom-Chorschule allein bestritten, das ging allerdings fast besser als zu zweit. Vielleicht setze ich sie nächste Woche einfach vor getrennte Laptops, dann machen sie weniger Blödsinn.
Der Abend war dann der Wochenendparty gewidmet, K3 freut sich immer sehr und wird dann immer sehr schnell müde, nach der Laufradtour heute mehr als verständlich. Aber er schaffte noch eine Runde Schwertmarathon an der Wii, damit war der Abend dann gerettet.
Schöner Tag!

Gegessen:
Joghurt, Erdbeeren, Apfel
Zoodles mit Chicoree Carbonara
Eis (Joghurt)
Salat und Süßigkeiten