Samstag, 27. März 2021
Jetzt schwimme ich doch ein bisschen...
26.03.2021
Puh, so viel zu tun... Der Tag ist zu kurz und wenn dann immer noch so Nebenschauplätze reinkommen, gehe ich am Ende des Tages am Stock.
So war es am Morgen, als ich, während ich Frühstück und Mittagessen vorbereitete, noch Nachrichten bzgl Werbung für einen Lobpreisabend am Abend beantworten musste. War der Laune nicht so zuträglich, ich liebe es nicht so sehr, wenn man sich in meine Arbeit einmischt.
Trotzdem gingen die Kinder pünktlich los, K1 hatte seinen letzten Schultag, sogar mit Deutscharbeit.
Ich raste nach der Kitarunde noch zum Discounter, ich hatte morgens festgestellt, dass wir keine Tellerlinsen mehr im Haus hatten und das ist bei Linsensuppe eher unglücklich. Der Discounter hatte allerdings auch keine. Man bot mir Linsensuppe aus der Dose an... Immerhin gab es Croissants - die tatsächlich ohne Milch sind, was nicht unbedingt für die Rezeptur spricht, aber dafür, dass K3 sie essen kann. Die kleinen Freuden...
Ich lud zu Hause schnell die Einkäufe aus, fuhr dann weiter zu meinem Termin. Ein Kollegengespräch, unter anderen Umständen noch angenehmer, jetzt saß mir die Zeit im Nacken, aber auch so nett.
Dann fuhr ich zum türkischen Laden in der Nähe, hier hatten sie die erhofften Linsen, überhaupt ein netter Laden. Da gehe ich jetzt öfter hin- ging natürlich auch viel schneller als Supermarkt, allein weil ich mein Fahrrad einfach vor der Tür stehen lassen konnte.
ZUhause dann eine Runde Arbeit, dann K4 abholen. Gemeinsam kauften wir Milch und Quark für's Wochenende ein, holten K3 und fuhren dann nach Hause. Da war die Linsensuppe fertig, aber K3 hatte gerade einen Wutanfall, also verzögerte sich alles. Brauchte ich heute so richtig. Nach dem Essen noch mehr Arbeit, Predigt weiter schreiben, dann zur Gemeinde: Probe, Soundcheck, Technikcheck. Der anschließende Lobpreisabend (ausschließlich online, versteht sich) war trotz allem schön, entspannt war ich nicht, aber immerhin fokussiert, die Teams waren toll dabei und ich bin so unendlich froh über diese überwiegend jungen Leute, die nicht eine Minute diskutieren, gar nicht drüber nachdenken, ob sie jetzt eine Maske tragen müssen oder nicht. Das ist gar kein Thema - bei mittelalten Männern auch bei uns nach wie vor, bei dieser Gruppe war klar: Die Masken werden ausschließlich zum Singen auf der Bühne abgenommen und die Abstände werden routiniert eingehalten. Es beschwert sich auch keiner über mangelnden Tragekomfort. Es gehört einfach dazu. Wie gern hätte wir uns im Anschluss bei einer Pizza zusammengesetzt. Aber keiner meckert. Vielleicht beim nächsten Mal.
War ein schöner Abend, trotzdem bin ich abgespannt, als ich nach Hause komme. Morgen früh Probe motiviert mich nicht unbedingt.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Linsensuppe, Salat
Salatreste



Joggingrunde mit Krötenrettung
25.03.2021
So, weiter geht's. Wenn ich aufstehe ist es zwar noch dunkel, aber ein, zwei Vogelarten singen schon. Das Morgenprogramm ist stressig, ich will Maultaschen machen, habe dafür letzte Woche extra eine neue Matrize bestellt, die den Teig etwas dicker rauslässt, aber ahne schon, dass das nicht auf Anhieb klappt. Genau so kommt es auch, ich wurschtel bis viertel vor sieben rum, aber dann sind die Maultaschen nahezu perfekt.
Als ich K3 wecke erkläre ich ihm, dass ich spät dran bin und bitte ihn um Hilfe - macht er anstandslos, wir sind letztlich nur knapp zehn Minuten später unterwegs als sonst.
Ich gebe die Kinder ab und fahre direkt einkaufen. Zuhause dann viel Arbeit, aber es klappt alles ganz gut, als ich die kleinen Kinder abholen muss, bin ich recht entspannt. Die Großen sind heute beide Zuhause.
Beim Mittagessen ist die Begeisterung groß, die Arbeit lohnt sich wirklich, weil die Kinder so gern Maultaschen essen... Kurze Mittagspause, dann noch eine Runde Arbeit. Am frühen Abend radel ich mit K1 zum Klavierunterricht, das geht wohl gut mit Maske und online kommt im Moment an ein Limit, seine Lehrerin muss ihm mal ein paar Sachen zeigen.
Während K1 spielt fahre ich weiter zu meiner Freundin, die mir einen Nagel repariert, der war ein Stück eingerissen und ich will ihn nicht unbedingt abreißen lassen. Das bot sich also an.
Dann fuhren wir gemeinsam zurück, kauften noch ein, um die letzten Punkte für den letzten Minion zu bekommen und waren dann so spät zu Hause, dass ich es kaum rechtzeitig zum Joggen schaffte. Das war dann aber etwas frustig, weil meine Laufpartnerin gern Kröten über die Straße tragen wollte, wir daraufhin die normale Strecke verließen letztlich nur 7km liefen... Aber war auch besser, der Mann hatte noch einen Termin und ich kam immerhin früh ins Bett.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Maultaschen, gebackener Rotkohl
Salat



Noch neun Monate bis Weihnachten
24.3.2021
Ein schöner, warmer Tag. Die Decke, die ich den Kindern für die Fahrradfahrt gegeben hatte, wäre gar nicht nötig gewesen. Wir waren so früh unterwegs, dass ich noch auf dem Markt einkaufen konnte, bevor ich wieder Zuhause sein musste, um K1 zur Schule zu begleiten. Präsenzunterricht mit Hornunterricht.
Auch ansonsten ein erfolgreicher Vormittag, ich arbeitete gut etwas weg und hatte den Eindruck, dass ich am Ende der Woche nicht komplett schwimme. Ist eine arbeitsreiche Zeit, im Moment. Aber nach Ostern habe ich eine Woche Urlaub.
Als ich K3 abholte merkte ich zum Glück noch rechtzeitig, dass ich besser jetzt nicht weiterfahren sollte, um Kroketten zu kaufen, weil ich mein Portemonnaie nicht dabei hatte. Also nur eine Runde zu den Hirschen, dann K3 abholen.
Dann gab es Mittagessen, K1 rief an, ich solle ihn früher abholen, Horn fällt aus. Ich will mich ja nicht aufregen, es kann immer mal wer spontan krank werden, ist ja klar, aber gerade dieser Instrumentalunterricht fällt so oft aus und ist für ich eben immer mit Hinbringen und Abholen verbunden und das nervt schon ein bisschen...
Nachmittags machten K2 und ich uns dann auf den Weg zu seiner Cellostunde, ausnahmsweise mal in Präsenz. Wer weiß, wie lange es noch geht, aber im Moment ist die Musikschule wieder offen und Cello geht wirklich gut mit Abstand.
Wir hatte viel Zeitpuffer, aber wie es dann so ist: Kaum fuhren wir los, stellte K2 fest, dass sein lenker wackelt. Das war mir zu haarig, wir fuhren zurück, zogen eine Schraube nach und waren dann knapp dran. Als K2 dann noch fast vor ein Auto vor war ich ziemlich fertig mit den Nerven. Aber wir kamen pünktlich und K3, K4 und ich kauften während des Unterrichts beim Drogeriemarkt ein. Wundervolles Lastenrad, alles passte rein.
K2 abholen, dann weiter zur Eisdiele. Alles wie immer, wir sind so Pandemieroutiniert: Eis aussuchen, K3 übernimmt freundlicherweise das Eis von K2, 200m weiterfahren, zum Spielplatz wo man die Masken abmachen kann, dann gibt es das Eis. Eine Runde gespielt wird auch noch. Aber es wurde mir mal wieder sehr deutlich, wie normal es für uns geworden ist, dass man sein Eis eben nicht direkt am Laden essen darf, sondern erst aus der Zone mit Maskenpflicht wegfahren muss...
Auf dem Rückweg kurze Pause am Flugplatz, K3 begeistert sich für die startenden und landenden Flugzeuge, K4 nimmt sie erstmals überhaupt richtig wahr. Großer Spaß.
Zuhause ist der Mann dann in einer ViKo, wir machen Abendbrot und essen dann alle gemeinsam. Danach habe ich noch einen Termin, bis halb zehn bin ich online beschäftigt und gehe dann ziemlich direkt ins Bett.
Gegessen:
Joghurt, Apfel
Fischauflauf mit Chicoree und Kartoffelspalten
Salat