Mittwoch, 10. März 2021
Das war wohl nix...
08.03.2021
Nun hatte ich ja in der letzten Woche geklagt, dass unser freier Montag den Bach heruntergeht, schon hat die Kita freiwillig die Stunden wieder hochgefahren, sodass wir K3 und K4 auch am Montag betreuen lassen können. Also stand ich am Montag mit der Aussicht auf einen freien Vormittag auf, das freute ich sehr.
Der Tag begann dann allerdings damit, dass ich mir, als ich versuchte die gefrorenen Brotscheiben voneinander zu trennen, heftig mit dem guten Wellenschliffmesser in den Finger säbelte. Morgens um fünf wirklich keine gute Zeit dafür. Das einzig gute, was ich sagen kann, ist dass ich vor gar nicht langer Zeit den Pflasterschrank aufgeräumt hatte und in einem Griff erstmal ein Notfallpflaster hatte, dass immerhin so lange hielt, bis ich vernünftiges Verbandszeug gefunden und zurechtgeschnitten hatte. Der zweite Verband blutete dann auch nicht mehr auf anhieb durch, ich konnte Mittagessen und Pausenbrote zubereiten.
Die Kinder waren als sie aufstanden schwer beeindruckt vom Verband und aus Mitleid auch sehr kooperativ, ich konnte sie problemlos in die Kita bringen.
Dann ging der Spaß aber erst richtig los: Ich hatte einen Zahnarzttermin, von dem ich vermutete, dass er nicht lange dauern würde. Es sollte nur eine alte Füllung erneuert werden, nach 15 Jahren darf das ja wohl sein - aber damit ging es erst los, denn unter der Füllung hatte ich Karies entwickelt, das hatte auf zwei angrenzende Flächen übergegriffen und so wurde aus der antizipierten Stunde eine 3,5 Stunden Zahnarztsitzung mit allem drum und dran.
Großartig. So viel zum freien Vormittag. Dann auch noch die Aussicht: Wenn es weh tun sollte ist das zwei Tage okay, dann nicht mehr, wenn es dann noch weh tut müssen wir eine Wurzelbehandlung machen. Ach ja.
Aber: Es tut nix weh, überhaupt nicht, ich hoffe sehr, dass wir nächste Woche das Provisorium durch eine richtige Füllung ersetzen können und dann ist alles gut.
Puh. Als ich nach Hause kam, konnte ich gleich Mittagessen machen, der Mann hatte glücklicherweise die Kinder holen können.
Dann war auch schon Logopädie bzw. Einkaufen für mich. Noch eine unangenehme Begegnung mit der nächsten Patientin, die drängelte, dass sie ja jetzt wohl dran wäre - sowas nimmt mich immer mit.
Aber immerhin gab es einen weiteren Minion und K1 war sehr glücklich.
Zuhause saß ich ein bisschen rum, ich hatte das Gefühl, das meine Kraft auf dem Zahnarztstuhl aufgebraucht wurde. Gegen Abend war ich aber fit genug um noch Joggen zu gehen, es lag nicht an mir, dass es langsam ging - ich muss mir etwas überlegen, ich will schneller laufen. Aber erstmal einen weiteren freien Abend dafür finden oder doch meine Laufpartnerin im Stich lassen und mich dem örtlichen Verein anschließen, der zur gleichen Zeit Training hat? Hmm. Schwierig, es erscheint mir wie eine Entscheidung zwischen persönlicher Befriedigung durch bessere Leistung und persönlicher Beziehung.
Als ich zurück kam schliefen alle unter 10, das war cool.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Zucchininudeln mit Pesto
Salat