Montag, 22. Februar 2021
Frühsommer?
21.02.2021
Ein regelrechter Frühsommertag, auch wenn man das natürlich im Februar so nicht sagen sollte (und es auch anderweitig bedenklich ist, ich weiß). Egal, gutes Wetter, dem Mann geht es besser, der Umschwung ist erstmal vorbei (und er hat die Medikation erhöht).
Ich steht recht früh auf, ich will Essen für ein Picknick vorbereiten. Wir sind verabredet, im Garten erscheint uns der Abstand nicht realistisch, aber auf einer Wiese am Bolzplatz, so weit im Wald, dass die Spielplatzgänger nicht so weit kommen, erscheint uns realistisch.
Ich bereite also Essen vor, leider ist K4 auch schon wach und während K3 wirklich ein guter Helfer ist, ist K4 ein Querschläger. Ist ja vom Alter her logisch, aber so komme ich nicht voran. Glücklicherweise kommt meine Schwester nach einer Weile und beschäftigt ihn.
Ich backe Kuchen und auch Schnecken für's Frühstück, unsere Brötchenvorräte sind knapp geworden.
Dann ist Gottesdienst, der Mann predigt, wir sitzen vor dem Fernseher. Im Anschluss brechen wir auf, es wird so viel Zeug, dass ich das Lastenrad für Kinder- und Picknicktransport nehme und schiebe. Der Mann kommt nach Hause und zieht sich um, dann ziehen wir los. Unterwegs hole ich noch ein Geschenk für meine Mutter ab, die wir ja Ende der Woche leider nicht besuchen, meine Schwester nimmt es mit.
Dann gemütliches Picknick, die Kinder bolzen und essen Würstchen, es klappt tatsächlich gut mit Abstand und fühlt sich bei der großen Fläche auch gar nicht distanziert an. Eine ist geimpft, als Altenpflegerin, eine wird bald geimpft, es geht voran.
Die Sonne im Rücken, das ist schön.
Am späten Nachmittag gehen wir nach Hause, kurzer Abstecher über die Gemeinde. Zuhause wird gerödelt: Auspacken, meine Schwester muss los, wir winken noch. Tornister packen für K2. Alle sollen früher ins Bett, morgen soll früher aufgestanden werden, auch, damit die Kleinen sich gewöhnen.
Abends noch Fernsehen.

Gegessen:
Nochmal richtiges Frühstück, sogar mit Zimtschnecken
Picknick mit Kartoffelsalat im Glas, Nudelsalat, Miniquiches Lorraine. Für die Fastenbrecher auch Vanillemuffins.
Reste Kartoffelsalat, Feldsalat



Familiensamstag
20.02.2021
Ausgeschlafen, zumindest ein bisschen. Der Mann brachte mir Kaffee ans Bett. K3 brachte meiner Schwester Tee ans Bett. So kann der Tag doch starten.
Gemütliches Frühstück mit Rührei und allem, was dazu gehört.
Dann brachen die kleinen Kinder mit meiner Schwester und mir zum Markt auf, der Mann litt wieder sehr, der Temperatursprung ist sehr sehr angenehm für mich, für ihn aber wirklich schmerzhaft.
Wir bummelten gemütlich zum Markt, kauften ausführlich ein, machten einen Zwischenstopp auf dem Spielplatz. Trotzdem waren wir gegen Mittag zurück, wir waren doch relativ früh aufgestanden. K3 kaufte ganz allein im Weltladen Gummibärchen ein und war so stolz.
Einkauf wurde verräumt, Kaffee für mich, dann die Frage nach einem Ausflug? K3 wollte lieber das verrückte Labyrinth spielen, ich bereitete schonmal das Abendessen vor, der Mann musste liegen - so wurde es später nur ein längerer Spaziergang. Die Spielplätze waren zu voll, wir fanden aber schließlich einen kleinen Spielplatz auf dem wir eine Weile verweilen konnten. Gegen Abend konnte man auch kurz über die Skaterbahn gehen, da ist fast alles schneefrei und K3 konnte seine ersten Halfpipe Runden mit dem Laufrad feiern.
K2 war zwischendurch zu Hause und hatte das Essen angemacht, so kamen wir pünktlich zum Abendessen nach Hause.
Dem Mann ging es etwas besser, er konnte dabei bleiben und blieb auch abends noch ein bisschen dabei. Das war schön.
Nach und nach gingen Kinder ins Bett, ich verlor ein bisschen den Überblick, aber irgendwann schliefen alle.

Gegessen:
Rührei, Brezel, Brötchen
Chinakohllasagne



Schwesternbesuch!
19.02.2021
Letzter Tag der Woche, letzter Tag Distanzbeschulung für K2 (also nicht richtig, ab Mittwoch schon wieder, aber zwischendurch geht er mal zwei Tage zur Schule) - die Zeichen stehen jedenfalls auf Umbruch.
Erstmal aber Alltag, ich stehe früh auf und bringe alles auf den Weg, dann wecke ich die nur mittelmäßig begeisterten Kinder.
Aber es geht schon ganz gut. Heute mal ein Novum: K4 kommt selbstständig die Treppe runter, der Mann muss also kurz wach geworden sein, denn alleine kriegt er die Tür nicht auf. Ich schaue kurz bei ihm vorbei, Aufstehen geht noch nicht, aber ich nehme K3 mit. Es ist so ätzend, Wetterumschwung ist der Endgegner, auch wenn ich mich auf wärmeres Wetter freue.
Die kleinen Kinder frühstücken, dann will ich los um die letzten Briefe zu verteilen und unser Obst abzuholen. K2 ist mit seinen Aufgaben schon fertig und darf daher mit dem Fahrrad mitkommen, es sollte bis zu seiner Lesezeit mit Oma zu schaffen sein. Klappt auch. Ich hatte Sorg wegen vieler innenliegender Briefkästen, aber immer ist entweder jemand da, oder öffnet bei meinem Klingeln. So komme ich sogar zum einen oder anderen Plausch auf Abstand oder sogar zum Fenster hin.
Die Kinder sitzen im Lastenrad und freuen sich über Menschen und Hunde. Die Straßen sind fast frei, die Sonne scheint. Auch beim Obst Abholen Zeit um ein bisschen zu quatschen, so viel privates Gespräch mit Erwachsenen hatte ich auch schon lange nicht mehr.
Wir sind pünktlich für eine Kaffeepause zu Hause, in der Obstkiste waren auch bestellte getrocknete Kirschen und Zimtäpfel, das erfreut natürlich. Die werde ich allerdings langfristig selbst machen müssen, sonst werden wir arm. Ist ja auch nicht so aufwendig.
Danach liest K2, ich kümmere mich um Haushalt, der Mann arbeitet an seiner Predigt. Zwischendurch schaffe ich zumindest ein bisschen Arbeit am PC, das ist auch nötig, da sammelt sich zu viel an. Ich muss doch früher aufstehen, damit ich morgens schonmal ein bisschen was schaffe. Aber nächste Woche gehen die kleinen Jungs ja auch in die Kita, da wird das auch leichter.
Mittagessen, dann nur eine kurze Pause für mich, denn ich muss unbedingt noch arbeiten. Passt aber.
Im Anshcluss gehe ich mit K4 einkaufen, es fehlt noch Milch für's Wochenende, außerdem soll es Nistkästen geben und die Kinder sind ja große Vogelfans (geworden). Wir bekommen alles, ich schleppe alles nach Hause, immer mit einem Auge auf K4. Der läuft zwar sehr schön, aber im Moment sind überall die Hinterlassenschaften von Hunden, mitten auf dem Weg. Anscheinend haben sich die Besitzer:innen gedacht: Egal, es schneit, sieht ja keiner. So eklig. Wir schaffen es aber unfallfrei nach Hause.
Eine schnelle Runde durch die Bäder, K1 hilft beim Bett beziehen, dann ist meine Schwester da. So eine Freude. Die Kinder sind überglücklich, sogar K4 fremdelt nicht.
Das wird dann ein schöner Abend. Erst bringen meine Schwestern und die kleinen Kinder noch mit mir das Altglas mit - die sind so überdreht vor Freude, die brauchten noch Auslauf.
Dann gibt es gemütliches Party-Abendessen - ohne Süßigkeiten, aber mit Sandwichtoast, die Kinder sind so auch sehr zufrieden.
Im Anschluss wird meine Schwester in die Feinheiten des Schwertkampf Marathons an der Wii eingeführt.
Das war toll, das fühlte sich fast wie Urlaub an :)

Gegessen:
Joghurt, Apfel
überbackenes Mangold-Linsengericht
Sandwichtoast, Salat