Donnerstag, 11. Februar 2021
immer noch Flockdown, aber Schlittenfahren geht immer
10.02.2021
Heute morgen wie immer der Blick auf die Referenzfläche auf dem Gartentisch: Nein, kein erneuter Schneefall, jedenfalls nichts, wofür ich mit Schneeschippen anfangen müsste. Also nur die normalen Vorbereitungen für Frühstück und Mittagessen, Kinderwecken und Frühstück zu dritt. K1 verschwindet an den PC, K2 macht sich an seine Aufgaben, ich mache mich auf, um zu erkunden, ob der Markt stattfindet. Sowas lässt sich leider nicht im Internet feststellen...
Erstmal Ernüchterung an der Bank: Die Tür zum Automaten geht nicht auf, wahrscheinlich wegen der Kälte. Aber im Zentrum gibt es noch eine, also weiter. Schon von Ferne sehe ich: Kein Markt. Der Platz ist noch voller Schnee, ich hatte es schon vermutet. Also hoffen, dass es im Supermarkt inzwischen wieder Gemüse gibt.
Gibt es reichlich, ich fülle die Vorräte auf, hoffe aber auch, dass unsere Gemüselieferantin morgen durchkommt und halte mich daher ein wenig zurück (und weil ich ja alles nach Hause tragen muss...). Immerhin kann ich hier mit Karte zahlen und muss kein Geld holen.
Alles nach Hause tragen, hier sind inzwischen alle wach. Der Mann bekommt die erste Arbeitsschicht. ich checke zwischen Distanzbeschulung (Hilfe, ich höre alle nicht mehr - Programm ein und ausschalten behebt das Problem, weiß K1 jetzt auch) und Haushalt die Emails und kläre ein paar Sachen.
Bevor ich mit den Nerven völlig fertig bin, machen wir alle Kuchenpause - heute ist mir alles zu laut, zu wild, zu viel Mama.
Aber wir schaffen den Vormittag, dann ist der Mann erstmal fertig und es gibt Mittagessen. Puh. Ich brauch im Anschluss ein bisschen Ruhe, muss aber vor allem die Zeit nutzen, in der K4 schläft, um zu arbeiten. Geht dann auch.
So ist der Nachmittag schon ziemlich angekratzt, die Kinder werden immer wilder, wir müssen raus. K2 hat noch Cello, mit den anderen gehe ich schonmal raus und laufe in Richtung Schlittenhang. Das geht inzwischen viel routinierter. K1 hat sich meine Ski ausgebeten, er hat die gleiche Schuhgröße wie ich, selbst das klappt gut. Auf halber Strecke holt K2 uns ein und ich übergebe ihm eins der kleinen Kinder auf dem Schlitten, er zieht selbstständig voran.
Überhaupt, die machen das großartig. Die Großen kümmern sich um die Kleinen, ich muss eigentlich nur ab und an Handschuhe wieder anziehen und K4 tragen. Wir fahren bis es dunkel wird. Auch der Rückweg geht besser als beim letzten mal, wir kommen entspannt nach Hause und der Mann hat schon das Abendessen fertig. Toller Ausflug!
Während der Mann noch arbeitet, bringe ich K3 ins Bett und schlafe dabei selbst ein, das muss diese berühmte frische Luft sein. Früh ins Bett.

Gegessen:
Apfel, Kokosjoghurt (ich habe vergessen für mich Joghurt zu kaufen...)
Nudeln bzw. Zoodles mit Pesto und Tomatensauce aus dem TK
Salat, Brot



Schlittenfahren, Skifahren, voll der Märchenwinter hier
09.02.2021
Zumindest wenn man den Rest des Tages ausblendet :) Nein, stimmt gar nicht, es geht schon ganz gut. Der Schnee bringt Abwechslung, soviel ist sicher.
Auch heute morgen gab es erstmal absagen: Keine Gottesdienstprobe. Das passt uns ganz gut, denn heute sollte dann endlich Schlitten gefahren werden, aber richtig. Erstmal natürlich Schule und Arbeit, aber das war ja alles nicht so richtig spannend. Nach dem Mittagessen dann noch eine Spielrunde, bis K4 ausgeschlafen hatten, dann zogen wir los. Erstmal zu fünft. K3 und K4 auf den Schlitten, die Große mussten Laufen bzw Ziehen. Machten sie auch ziemlich gut, auch wenn man natürlich erstmal üben muss, wie man einen Schlitten zieht, ohne, dass er umkippt. Schade, wenn dann K4 draufsitzt. Aber er hat es gut verkraftet. Wir gingen erstmal zu einer flachen Rodelstrecke, damit K3 und K4 auch Spaß haben konnten. Das ging auch wirklich gut. Für mich ein gutes Fitnessprogramm, denn K4 kann zwar mitfahren, allerdings nicht wieder hochlaufen, gerade wenn der Schnee so dick liegt. Aber K3 machte das schon selbstständig und ohne Gemecker. Die großen Jungs waren die besten großen Brüder und nahmen Rücksicht, auch weil sie wussten, dass wir im Anschluss noch auf den "richtigen" Rodelberg gehen würden. So fuhren sie mit den kleinen Brüdern, ich schleppte wieder rauf und nach einer Stunde hatte K4 dann auch mal genug, vielleicht auch, weil er wiederholt seine Handschuhe ausgezogen hatte und nun wirklich kalte Finger hatte.
Wir brachten die kleinen Jungs nach Hause, der Mann nahm sie in Empfang und ich holte mir meine Langlaufski. Mit den großen Kindern fuhr ich dann quer durch die Stadt zu Rodelberg. Der war ob der späten Stunde eher von Jugendlichen bevölkert, als von Kindern, aber da die auch mit teeniemäßigem Verhalten und dem Trinken von Energydrinks beschäftigt waren, hatten die Jungs die Abfahrt fast für sich allein. Ich schaute mir eine Runde proberodeln an, dann machte ich ich auf zur Gemeinde um einen WLAN Verstärker abzuholen, der allerdings nicht da war. Egal, das Skifahren an sich macht schon Spaß. Zurück am Rodelhang fuhr ich auch zwei Runden mit, mit mir und dem zunehmenden Vereisen der Strecke bekam der Schlitten aber etwas zu viel Speed, man kam nicht mehr unfallfrei runter. Also ließ ich die Jungs noch fünf mal fahren, dann machten wir uns auf den Weg nach Hause - nicht ohne zu versprechen, dass wir bald wiederkommen würden.
Das war wirklich toll, wie schön, dass die Kinder so einen Schneespaß erleben können!

Gegessen:
Joghurt, Apfel (das Obst geht zur Neige, mal schauen, wie das mit dem Nachschub klappt)
Kartoffelsuppe aus den letzten Kartoffeln, Lauchsuppe aus dem TK
Salat