Freitag, 11. Dezember 2020
Wenn man denkt, ätzender geht es nicht, kommt so ein Donnerstag
10.12.2020
Monothematisches Gemecker hier. Was für ein Tag.
Das aufstehen fiel schon schwer, um vier war ich hellwach, drehe mich nochmal um, um dann um halb fünf todmüde zu sein...
Kinder antreiben, K1 steht nicht auf, ein Adventskalendergeschenkt ist nicht eingepackt, ein Kind dreht am Rad und schreit rum. Geht ja gut los.
Aber die Kleinen gehen lieb und fröhlich in die Kita, manches läuft ja doch.
Ich arbeite mich durch meine Seminarvorbereitung, alles wird ganz gut.
Abholzeit, während ich auf K3 warte, gehe ich mit K4 zum Bioladen. Drei! Leute, die nach mir kommen werden vor mir bedient, beim Dritten sage ich dann: Ich kann auch alles hier lassen. Der Quark, den der Mann wollte, war ohnehin nicht da. Überhaupt, der Laden war zu voll und die Mitarbeiterinnen sind da, mit einer löblichen Ausnahme, so unfreundlich, dass man sich immer entschuldigen möchte, dass man die Dreistigkeit besitzt da einzukaufen.
Vielleicht bestelle ich einfach alles mit, was ich brauche, wir bekommen ja eh eine Kiste geliefert, dann muss ich da nicht mehr hin. Ich überlege nur noch, wie ich meine Kritik an der Kundenfreundlichkeit da platziere, ich habe schon den Eindruck, dass Menschen, die 2 Stücke Bio Entenbrust kaufen, da schneller bedient werden, als Frauen mit Kleinkind und einer Packung Quark...
Zuhause dann großes Gemecker über das Mittagessen, mir platzt der Kragen und ich schimpfe. Nicht schön, aber kommt vor.
Danach darf ich eine halbe Stunde schlafen, bis ich vom Paketmann geweckt werde, das Paket ist noch nicht mal für mich. Kurz danach unliebsamer Besuch - Menschen, ey. Da fasst man sich an den Kopf. Wirklich. Was ist mit den Leuten los?
Egal. Ich fahre mit K1 zum Klavier, mache den Wocheneinkauf und quatsche und plane noch ein bisschen mit der Klavierlehrerin.
Abendessen, dann geht der Mann in einen Videocall, den ich auch besuchen sollte, aber ich schaffe das nicht mit dem ins-Bett-bringen. Egal. Dann nehme ich mir dafür Zeit und Ruhe und bringe alles in Ruhe ins Bett und das ist schön.

Gegessen:
Joghurt, Apfel, Heidelbeeren
Möhren-Süßkartoffelsuppe (jaja, ich hätte Gemecker einkalkulieren sollen)
Salat



Was für eine Woche
09.12.2020
Noch ein Tag ist geschafft, aber mit dem Wissen, dass ich am Wochenende den größten Teil der Zeit im Seminar sitzen werde, ist die Perspektive auf's Wochenende gar nicht so verlockend.
Egal, wird bestimmt nett und dann ist es für's erste geschafft und ich kann mich auf Weihnachtsvorbereitungen konzentrieren.
Für die Kinder sind eigentlich alle Geschenke da, für den Mann noch nicht viel. Alle guten Ideen habe ich an die Verwandtschaft abgetreten, aber mir wird schon noch was schönes einfallen.
Im Moment überlege ich, ob ich es schaffe (und ob ich es will), mit den Kindern kleine Geschenke für Erziehrinnen, Musiklehrerinnen usw. zu produzieren - habe ich eigentlich jedes Jahr gemacht, manchmal auch gekauft, aber bisher hatte ich keinen Kopf dafür. Muss ich aber bald mal entscheiden, aber erstmal muss das Wochenende vom Tisch.
Dann kommen so wunderbare Dinge wie die Überprüfung des Gasvertrags, der natürlich erhöht wird und den ich dann vergleichen muss, naja, wie das halt so ist.
Ansonsten geht hier alles seinen gewohnten Gang: Die Kinder gehen weiterhin zur Schule, Mittwochs immer mit Begleitung von K1, wegen des Horns. K1 steht im Moment vor der Herausforderung, im Unterricht die anderen Kinder weniger zu stören, aber es scheint sich mit der Schulsozialarbeiterin zusammen ein Weg zu eröffnen. Ich mag das ja, wenn die Schule von sich aus Lösungsvorschläge macht - die sind ja viel dichter dran an dem Thema als ich, ich kann ja von Zuhause aus auch nur sagen: Du sollst im Unterricht nicht reden, konzentrier dich auf deine Aufgaben. Aber gemeinsam mit der Schule wird das schon werden.
Die Tour zum Cello machen wir mit dem Auto und nehmen K3 mit. Leider ist der Eisladen geschlossen (verwunderlich, bei 0 Grad...), aber ein Kirmeswagen mit gebrannten Mandeln steht vor der Tür, da versorgen sich die Kinder.
Abends habe ich noch einen langen Termin, die Weihnachtsgottesdienste müssen vorbereitet werden. Auch da wieder: Es muss sicher sein für alle, aber es muss eben auch was stattfinden. Aber ich denke, wir haben eine gute Lösung gefunden.

Gegessen:
Joghurt, Apfel (für alles andere bin ich im Moment zu unkreativ)
Nudeln mit Möhrensauce
Salat