Samstag, 31. Oktober 2020
40km Fahrrad
30.10.2020
Im Urlaub behauptete ich noch so fröhlich meinem Vater gegenüber, dass ich monatlich so rund 300km Fahrrad fahren würde. Eine gewagte Behauptung, gerade, wenn man sich, so wie ich, schlecht an Zahlen erinnern kann... Stimmte aber, sagte meine App, zumindest im September. Jetzt war mein Ehrgeiz geweckt - würde das auch für den Oktober stimmen? Vorweg muss man sagen: In Monaten mit Urlaub bzw. Ferien werde ich das nie so richtig erreichen, denn die hauptsächlichen regelmäßigen Kilometer mache ich mit den Fahrten zur Kita. Das sind rund 60km pro Woche, wenn da eine Woche rausfällt ist das schon schwierig für die Statistik. Von daher war das Ziel für Oktober auch nicht 300km, aber zumindest 250km. Ich fahre ohnehin bei jedem Wetter Rad, maß aber jetzt noch ausführlicher und insofern fand ich es noch weniger schlimm, dass ich am Freitag eine große Strecke mit dem Fahrrad machen musste, weil der Mann das Auto brauchte. Bei Trockenheit wäre ich trotzdem lieber gefahren, aber man kann ja nicht alles haben...
Also, frühes Aufstehen, alles vorbereiten und dann die Kinder zeitig in die Kita bringen. Wieder nach Hause, vom Lastenrad aufs normale Fahrrad wechseln. Um 9 Uhr hatte ich einen Notartermin, wollte aber vorher noch schnell einen Umweg fahren, um eine Unterschrift zu leisten. Als ich losfuhr kam noch eine Nachricht, dass ich vorher noch ein Dokument abholen sollte. Also los. Dokument abholen, Unterschrift leisten, weiter zum Notar und nur 2 Minuten zu spät. Das ging schonmal gut.
Einkauf von Schleichtieren, noch ein paar andere Kleinigkeiten und dann nach Hause. Zuhause zum zweiten mal umziehen (das erste mal schon nach der Kitafahrt), Dokument abschicken, ein bisschen Arbeit und ein Cappuccino, dann wieder in die Kita, K4 abholen. Mit K4 nochmal einkaufen, ich suchte einen bestimmten Adventskalender, bekam ihn aber nicht - dafür kam ich zu spät zur Kita um K3 abzuholen - war aber nicht schlimm. Immerhin hatte ich Bananen, das sorgte für Ruhe bei der Rückfahrt.
Mittagessen zu Hause, dann Predigt schreiben. Noch eine Tour zum Baumarkt, der Mann brauchte Holz für seine abendliche Gruppe und fühlte sich nicht gut. Der Arztbesuch vormittags, auf den wir viele Hoffnungen gesetzt hatte, hatte leider einiges ausgeschlossen, aber kein Ergebnis gebracht. Dazu wurden die Schmerzen wieder schlimmer - ich versuche ihm alle unnötigen körperlichen Belastungen abzunehmen, aber das, was sein muss, macht er eben trotzdem. Holz holen gehört nicht dazu, dass konnten K2 und ich sehr gut alleine.
Dann nahm der Mann seinen Termin war, ich blieb mit den Kindern Zuhause. Wir bastelten wie eine Bilderbuchfamilie Fensterbilder. In den Bilderbüchern ist es dabei nicht so laut und kein Kind räumt währenddessen den Spieleschrank aus, aber gut. Irgendwann schmiss sich K4 auf meinem Arm in Liegeposition und machte klar, dass er seinen Schnuller wollte, und schlafen wollte. Kompetentes Kind. Ich brachte ihn und K3 ins Bett, nach 15 Minuten schliefen beide und ich konnte mich mit K1 un2 und dem wieder gekommenen Mann auf's Sofa setzen und Ninja Warrior gucken. Atmen.
Was für ein Tag - aber gut für die Statistik. Wie dann das Gesamtergebnis aussieht, kann ich am 1.11. berichten.

Gegessen:
Joghurt, Apfel, Blaubeeren
Ofengemüse (das war sooo lecker!)
irgendwelche Rest von allem: Mittagessen, Salat, Reste von den geschmierten Brötchen für die Kinder. Ach, ich weiß auch nicht. Das ist keine gute Selfcare, aber alles andere würde mich da mehr Kraft kosten.