Donnerstag, 27. August 2020
Das Leben ist schön!
Ich bin im Moment sehr zufrieden mit meinem Leben. Ich bin jetzt seit knapp 5 Monaten in Vollzeit und ich habe das Gefühl, dass wir jetzt so richtig eingegroovt sind und der Alltag gut funktioniert. Der Nachteil unsere Aufteilung (erst ich Elternzeit, der Mann Vollzeit, dann er Elternzeit, ich Vollzeit, dann wieder beide Teilzeit) ist ja, dass man sich ständig umgewöhnen muss und da knackt es dann bei der Umstellung manchmal heftig. Sieben Monate sind nicht lang, aber was will man machen, mehr Elternzeit gibt es nun mal nicht.
Aber jetzt ist es toll, so wie es ist und ich habe die Hoffnung, dass die letzte Umstellung im November am wenigsten problematisch wird, weil danach ja alles so ist, wie wir es lange kennen.
Jedenfalls genieße ich es gerade so, wie es ist, dazu kommt, dass wir unserer Meinung nach eine gute, wichtige Entscheidung getroffen haben, die sich in den letzten Monaten auch schon immer mitschleppte und es ist erleichternd, dass ich da jetzt nicht mehr weiter drüber nachdenken muss.
Ansonsten geht hier alles seinen Gang.
Ich stehe früh auf und bin trotzdem nicht besonders müde, die Kinder sind so halbwegs drauf beim Aufstehen.
K3 darf ab Donnerstag mal wieder versuchen in die Kita zu gehen, die Erzieherin sagte, er dürfe kommen, wenn sie ihm nicht alle fünf Minuten die Nase putzen müssen. Tja. Müssen sie nicht, die Nase läuft zurzeit kaum, aber der Maßstab ist schon spannend. Wir lernen alle noch.
Arbeitsmäßig kam ich gut voran, Predigt ist fast fertig, dann kann ich mich noch weiteren Elementen im Gottesdienst widmen, das ist schön.
Zwischendurch hatte ich Zeit, für K1 neue Hosen und Pullover zu bestellen. Ich finde für ihn nach wie vor Sachen bei Ebay KA und mache da als Käuferin tatsächlich nur gute Erfahrungen, häufig geht das auch so schnell, da wäre ein Versandunternehmen nicht schneller. Diesmal kommt's wohl mit Hermes, das dauert bei uns dann länger, ist in diesem Fall aber nicht problematisch. Das Kind wächst wie Unkraut, ich bin froh, nicht alles neu kaufen zu müssen. Ich kaufe meist Pakete. Meistens klappt es so, dass 70% gut sind, 20% dem Kind nicht passen/gefallen, für dass ich bestellt habe, es aber generell gut genug ist, aufgehoben zu werden, es kommt ja immer noch ein Kind nach. 10% sind erfahrungsgemäß nichts für uns: Gefällt nicht, passt nicht zu uns (zu weite Hosen tragen meine Jungs zB nicht, oder T-Shirts mit sehr engem Halsausschnitt). Die kommen dann in den Kleidercontainer. So ist das für mich sehr gut und bisher hat sich hier keine über "gebraucht" beschwert. Kommt vielleicht auch daher, dass ich auch Secondhand kaufe und trage - oder es ist ihnen einfach egal.
Nachmittags war ich mit K1 allein zu Hause, der Mann machte mit den Kleinen und K2 die Begleitung zum Sport und Cellounterricht. ich war dann abends beim Bibelseminar, allerdings nur als Teilnehmerin, der Leiter ist, als Entlastung für mich, extern eingekauft. Das war schön.
Zuhause war dann noch keiner im Bett, aber alle auf einem guten Weg und wir konnten K3 und 4 getrennt ins Bett bringen, das hilft immer.
Der Mann war nachmittags auf meinen Wunsch hin im türkischen Supermarkt, um da mal zu schauen, was getrocknete Hülsenfrüchte kosten. Wow! Ein Kilo Kichererbsen für etwas mehr als ein Euro - da kann ich gern länger für einweichen, da muss man ja nur dran denken. Wir essen recht viel Hülsenfrüchte, ist ja bei Vegetariern nicht unüblich und das macht dann schon etwas aus. Der praktische Nebeneffekt war, dass er auch noch Baklava vom Bäcker davor mitbringen konnte. Ich liebe das sehr und das ist in der Qualität schon eine ganz andere Hausnummer als abgepacktes vom Discounter (auch wenn ich das auch ganz gern mag).
Der Abend klang also bei Baklava und Gespräch aus, das war ein runder Tag.

Gegessen:
Joghurt, Blaubeeren, Apfel, Johannisbeeren
Pizza mit Meeresfrüchten (der Mann war sehr beeindruckt, den TK Mix Marinara kannte er noch nicht...)
Salat, Baklava