Freitag, 21. August 2020
Arbeit-Freizeit-Arbeit
Das ist bei mir ein gar nicht so seltener Rhythmus zur Zeit: Morgens Schreibtischarbeit, nachmittags Familienzeit, abends nochmal Arbeit, meist aber mit Menschen, weil die dann frei haben. Eigentlich ein ganz toller Rhythmus und entweder ich bilde es mir nur ein, oder ich habe eben Glück - mein Biorhythmus passt dazu ganz gut: Morgens bin ich sehr konzentriert, nachmittags eher in einem Loch und gechillt, abends werde ich dann nochmal leistungsfähig und aktiv.
Der Tag ging jedenfalls normal los, Frühstück vorbereiten, Kochen, Bloggen, Kinder wecken. Natürlich musste noch irgendwas eingepackt, gesucht, unterschrieben werden - da kann ich am Tag vorher noch so oft nachfragen. Aber es ist auf jeden Fall entspannter, weil die Jungs früher aufstehen.
K1 wollte begleitet werden, was ich mit einer DinA2 Mappe und -block verstehen konnte, da konnte ich danach dann gleich das Eis aus dem Angebot kaufen. Da stand ich erstmal vor der Tür: Öffnung erst um acht. Sowas gibt's noch? Anscheinend. Es waren nur 5 Minuten, daher wartete ich und quatschte ein bisschen mit einem anderen Kunden über das Lastenrad. Das Ding ist wie ein Hund, man kommt ständig ins Gespräch mit Passanten. Noch finde ich das nett.
Dann Eiseinkauf und nach Hause, K3 begrüßen, der ja immer noch zuhause ist, aber nicht mehr ausschlafen darf, sonst geht das abends zu lange.
Viel Arbeit am Schreibtisch, bei dem ich jetzt nicht mehr sagen könnte, was das eigentlich war. Viel Zeit nahm ein Meeting in Anspruch, in dem es in erster Linie um Austausch ging, von dem ich aber einiges mitgenommen habe.
Mittagessen mit (mal wieder) großem Gemecker, weil das Essen nicht so war, wie vorgestellt. Das muss aber echt besser werden, ich halte das nicht mehr gut aus und habe gestern ziemlich geschimpft. Es kann nicht jeden Tag Pommes oder Pizza geben - aber es kann auch nicht sein, dass jeden Tag so gemeckert wird. Da haben sich die Kinder einen echt üblen Ton angewöhnt und da müssen wir jetzt mal gegensteuern. Allerdings lieber nicht so hitzig wie beim Mittagessen.
Ich musste dann schnell los zu meiner Turngruppe mit Vorschulkindern. Der Verein hat keine Emailadressen, deswegen war die Information, dass wir starten, nur auf der Homepage, ergo zwei Kinder in der einen, drei Kinder in der anderen Gruppe. Aber das wird sich rumsprechen, da habe ich keine Sorge.
Dann holte ich K1 direkt vom Klavier ab. Da hatte der Mann ihn hingebracht, um den Weg nochmal zu üben mit dem Fahrrad. Das soll er in den nächsten Wochen dann allein machen und nur den Rückweg mit mir zusammen. Wir fahren die Kinder wirklich viel durch die Gegend, weil die Sporthallen eben nicht bei uns sind, sondern im Nachbarstatteil und 5-7km Weg (eine Strecke) ist für Grundschüler häufig zu lang, oder eben zu kompliziert. Aber da K1 jetzt mit dem Rad zur Schule fährt, ist er ohnehin fitter und er ist ja auch größer geworden. Mal gucken, ob wir in eine Phase kommen, in der wir die großen Kinder nicht mehr und die kleinen noch nicht irgendwo hinbringen müssen...
Zuhause Abendessen, dann wieder in die Gemeinde. Das ging recht lang, war aber gut und hilfreich. Nach Hause laufen im Dunkeln ist man ja auch nicht mehr gewöhnt, es war auch seltsam, weil es überhaupt nicht kühl wurde.
Kurz noch mit Mann und K4 auf dem Sofa gesessen, aber das Bett rief dann sehr laut.

Gegessen:
Joghurt, Nektarine, Pflaume
Grillkäse mit Röstikruste und Kohlrabi (Tja. Ich dacht ich kann dem Mann mit dem Rezept das Röstibraten ersparen, aber da müssen wir nochmal optimieren. Das war auch nach 45 Min Ofen nicht sehr krustig und damit schon eher doof)
Zwetschgenkuchen
Salat, Laugenstange (Brot war wohl alle, ich hatte nicht den Überblick. ich kaufe in solchen Fällen Brot nach, der Mann mein: "Lohnt sich nicht mehr ein ganzes Brot zu kaufen, essen wir am Wochenende eh nicht" und kauft Brötchen. Schon klar, wer hier beliebterer Einkäufer ist :))