Dienstag, 9. Juni 2020
Back to normal?
So langsam wird es, mit dem "normalen" Alltag... Auch wenn wir immer wieder hören, dass Corona noch nicht vorbei ist und dass wir noch lange nicht wieder bei "normal" sind, fühlt es sich anders an. Es ist vielleicht eine Mischung aus Resignation ("das ist es jetzt also, das neue Normal") und tatsächlicher Wiederaufnahme alter Gewohnheiten.
Heute manifestierte sich das indem K2 und K3 gleichzeitig außer Haus waren, einer in der Kita und der andere in der Schule, und dadurch tatsächlich sowas wie Ruhe eintrat.
Konnte man sehr schön bei Arbeiten. Und auch im Arbeitsalltag bin ich langsam durch mit Corona Schutzkonzepten und kann wieder mehr an inhaltlichen Dingen arbeiten, vor allem mit Blick auf Gruppentreffen. Der Terminkalender füllt sich, es werden deutlich mehr Präsenztreffen und weniger Onlinetreffen. Mit jedem Treffen, dass ich miterlebe, wird mir deutlicher, wie sinnvoll die Zeit in Schutzkonzepte investiert war: Gute Planung macht das Seltsame weniger seltsam. Alle wissen, wie sie sich zu verhalten haben. Aber vor allem: Durch die Konzepte sind die Treffen überhaupt erst offiziell möglich - und sie tun gut.
Soviel zur aktuellen Lage :)
Ansonsten war der Tag arbeitslastig, aber sehr abwechslungsreich. Die Fahrradfahrt in die Kita tut mir immer gut, das leidige Umziehen fällt weg, weil die Kinder an der Tür in Empfang genommen werden können.
K3 wird immer sicherer ohne Windel, bald gibt es hier wieder nur ein Wickelkind und das freut die Umwelt, unseren Geldbeutel und die Abfalltonne. Und mich.
Nachmittags ein Ausflug zur Bibliothek: Neue CDs und Filme, Kochzeitschriften für die unkreative Köchin.
Abends einen Offlinetermin, der sich abgesehen von Begrüßung und Verabschiedung ziemlich normal anfühlte.

Gegessen:
Obst und Joghurt
Rösti mit Tofu-Geschnetzeltem
Rote Bete Apfelsalat und Brot
Eis