Sonntag, 31. Mai 2020
Frohe Pfingsten
Das Pfingstfest ist ein Fest, das für mich in den meisten Jahren im Zeichen von Freizeiten, Lagern, Camps usw. stand. Als Jugendliche war ich viele Jahre bei einem Zeltlager als Begleiterin dabei (seit dem weiß ich, dass die Nächte um Pfingsten herum noch sehr kalt sein können), in den letzten Jahren war ich dann häufig mit den Teenies auf einem Camp. Demzufolge bin ich mit Pfingstgottesdiensten gar nicht so versiert. Das hat zu solchen Festen aber auch seine Vorteile, man hat eben noch nicht alles gesehen - Weihnachten ist in der Hinsicht komplizierter.
Heute morgen lief es dann jedenfalls nach dem üblichen Sonntagsablauf ab: Mittelfrüh aufstehen, Kleiderfrage klären, Mittagessen vorbereiten, Frühstück vorbereiten. Dann weckte ich K1, der wieder Technikdienst hatte, wir frühstückten zusammen und dann gings los. Gottesdienst mit nur wenigen BesucherInnen, dabei immer im Hinterkopf, dass via Livestream noch etliche zuschauten und ich die auch nicht aus dem Blick verlieren durfte... Es ist anstrengend. Aber es ist auch wirklich toll. heute gab's für die BesucherInnen Orffsche Instrumente, damit man während der Lieder zumindest ein bisschen mitmachen konnte und das war auch schon was. Und es predigt sich schon deutlich besser, wenn man Reaktionen bekommt.
Im Anschluss eine kurze Auswertungsrunde, ein paar Gespräche auf Abstand und dann ab nach Hause.
Zuhause wartete der Rest der Familie mit Mittagessen. Danach habe ich lauter Kleinigkeiten erledigt: Unkraut jäten, Überweisungskram, Briefe eintüten und abschicken, mit K3 um die Wette zum Briefkasten rennen, Sportprogramm - all diese Kleinigkeiten, mit denen ein Nachmittag dann auch schnell vergeht. Das Elterntelefonat habe ich sogar noch nicht geschafft, unsere Essens/Ausflugszeiten sind einfach zu gegenläufig. Aber gleich werde ich es nochmal versuchen. Aber ein Kaffee auf der Terrasse war auch mit drin.
Jedenfalls war das ein sehr entspannter Nachmittag, und ich bin sehr froh, dass mein Sportprogramm so langsam wieder läuft. Das hat mich doch sehr geärgert, die letzten Wochen, dass ich das einfach nicht geschafft habe... Aber jetzt bin ich wieder im Flow und die Idee das Programm im neu aufgeräumten Keller zu machen, war super: Kein Kind, dass sich zwischendurch auf meine Matte schmiss um "mitzumachen", keins, dass mein Handy schnappt um mal zu gucken, ob man vorspulen kann... Wunderbar. Ich saß sogar zum Schluss noch fünf Minuten unten und genoss die Ruhe.
Bisher bin ich sehr zufrieden mit meinem Pfingstfest.

Gegessen:
Obstsalat und Joghurt (und ich muss endlich lernen, dass Bananen und Milchprodukte bei mir zu Bauchweh führen)
Pfannkuchen aus dem Ofen (auf jeden Fall praktisch, geschmacklich gut, nur das Ablösen vom Blech müssen wir noch üben)
Salat und Laugenstange mit veganer "Leberwurst"