Montag, 4. Mai 2020
Beinahe hätte ich vergessen...
… zu bloggen. So richtig drin ist es noch nicht. Aber wenn ich mir einmal vornehme, dass ich normalerweise täglich bloggen werde, dann halte ich mich dran. Da bin ich ja stur.
Es war aber auch so ein schöner, gemütlicher Tag, da kann man schonmal vergessen, was man so geplant hat. Der Tag begann mit ausschlafen und einem gemütlichen Frühstück. Der Mann war mit K3 zum Verbandswechsel bei Kinderarzt. Diesmal gab es einen zwar größeren Verband, der aber etwas anders gemacht ist und von dem wir uns erhoffen, dass er auch beim wilden Spielen nicht so leicht verrutscht wie der Alte. Denn das Kind vom wilden Spielen abzuhalten geht einfach nicht.
Mit Blick auf's Wetter beschlossen wir, dass der Tag eher drinnen als draußen stattfinden würde und somit holte ich ein Puzzle vom Schrank. Die beiden Großen kommen mit den 1000 Teile Puzzle ganz gut klar, aber auch K3 hat inzwischen großen Spaß daran: Er lässt sich von uns Eltern die richtigen Teile anreichen und puzzelt dann mit großer Begeisterung zusammen. Sehr entspannt, das alles.
Einmal fix zur Schule, neue Aufgaben abholen. Sehr nettes und differenziertes Feedback von den Lehrerinnen! Das freute natürlich alle.
Gegen Mittag sollte die neue Abokiste kommen, die auch immer Milch und Joghurt bringt. Im Moment bin ich die einzige, die regelmäßig Joghurt ist, weil K1 ja seinen üblichen Schuljoghurt nicht braucht, also haben wir davon im Grunde zuviel. Daher machte ich schnell noch einen Himbeer-Joghurt als Mittagssnack zurecht. Sowas kann mich ja sehr erfreuen: Joghurt sinnvoll aufgebraucht, gesunder Snack statt Kuchen, schnell gemacht und flexibel. Es sind die kleinen Dinge...
Auch der Nachmittag verging mit puzzeln, bauen, spielen.
Es war so richtig gemütlich. Stolz bin ich, dass ich im richtigen Moment, als die Arbeits-WhatsApps überhand nahmen, deutlich gesagt habe: Heute will ich das nicht machen. Vielleicht hätte ich es noch ein bisschen höflicher formulieren können, aber wenn man mich mehrfach auffordert Sachen zu machen, die der Auftraggeber genauso gut selbst machen könnte und sowas immer wieder auf meinen (allgemein bekannten) freien Tag fällt, werde ich irgendwann doch etwas ungehalten. Also für meine Verhältnisse. Ich hab nicht rumgepöbelt oder so.
Dadurch wurde der Tag aber noch ruhiger und entspannter. Ein schnelles Abendessen mit Kartoffelspalten, Blumenkohl und (veg.) Hackbällchen - der Tag war eigentlich perfekt abgerundet. Da kam aber grad die Sonne nochmal raus und K1 fragte tatsächlich: Können wir nochmal raus? K2 war auch dafür und wenn gleich zwei Kinder freiwillig spazieren wollen, sage ich natürlich nicht Nein. Also spazierten wir noch eine Stunde durch die Abendsonne und quatschten alle sehr nett miteinander, während der Mann die beiden Kleinen ins Bett brachte. Ich hatte für zwischendurch noch für jeden ein Schokoei mitgenommen und wenn jemand Außenstehendes die Begeisterung der Kinder darüber gesehen hätte, sollte man glauben, dass diese Kinder niemals Süßigkeiten bekommen. Ich hoffe immer nur, dass dieser Eindruck woanders nicht so entsteht... Ich mag ja auch gern mal was Süßes und wir halten die Kinder nicht unbedingt kurz - aber wenn es anderswo Süßigkeiten gibt könnte manchmal der Eindruck entstehen, sie hätten noch nie Schokolade zu essen bekommen. Mir ist das ja immer ein bisschen peinlich, aber ich weiß auch nicht recht, was ich dagegen tun könnte. Naja... Ich vermute, bei anderen ist es ähnlich, wenn ich den Süßigkeitenkonsum auf Kindergeburtstagen bei uns sehe, erscheint es zumindest so.
So, jetzt ist auch für mich Zeit für's Bett. Ich starte ausgeruht in die nächste Arbeitswoche und freu mich schon!