Freitag, 12. März 2021
Schon besser
09.03.2021
Kein freier Tag, aber davon ab lief alles deutlich besser. Aufstehen fällt nicht mehr schwer und die Jungs haben sich an den Ablauf gut gewöhnt. Sie wissen inzwischen durchaus zu schätzen, dass sie schon morgens eruieren können, was es zum Mittagessen gibt - dass auch die Gerichte, die sie nicht so sehr lieben Arbeit bedeutet haben, wissen sie nur in der Theorie. In der Praxis wird doch viel zu oft gejammert, oder zumindest werden Grimassen geschnitten. Das ist ja mein Endgegner, Gemecker über Essen und ich muss mich sehr zusammenreißen, um das einerseits nicht persönlich zu nehmen und andrerseits nicht mit irrationalem: "Wer übers Essen meckert wird gezwungen aufzuessen" zu reagieren. SO haben wir alle was zu lernen und zu üben.
K4 blieb erstmal zu Hause, nach einer Woche Kita hatte er sich einen Infekt eingefangen - nur Schnupfen, ein bisschen Husten, kein Fieber - war eigentlich klar, dass das so kommt, ist ja auch sein erstes Kitajahr.
Dadurch hatte ich morgens viel Zeit für K3, was er sichtlich genoss und deutlich besser fertig wurde.
Es regnete morgens, also Auto in die Kita, dann konnte ich auf dem Rückweg gleich ein Klavier verladen, dass ich auf der Beerdigung brauchte.
Zuhause normale Arbeit, letzte Vorbereitungen, natürlich zickte der Drucker - sowas soll doch nur funktionieren... ABholen wieder mit dem Auto, ich war schon in Beerdigungsklamotten, da fahre selbst ich nicht Fahrrad im Regen. Wobei, ich bin auch schon zu Beerdigungen Fahrrad gefahren und einmal auf dem Rückweg fürchterlich nass geworden, aber das war im Sommer und so nicht geplant und es ist keine Wiederholung nötig.
Als ich zum Abholen losfuhr und nach unserem Beerdigungsschirm (groß, schwarz) greifen wollte, war der weg - hatte K2 mit in die Schule genommen. Na großartig. Als ich K3 Zuhause ablieferte, war er aber wieder da, K2 war früher nach Hause gekommen, er hatte Kopfschmerzen.
Beerdigung lief, wie Beerdigungen eben laufen, nettes Gespräch mit der Bestatterin, Gottesdienst lief, wie er laufen sollte, es wurde alles deutlich persönlicher und familiärer als ich erwartet hatte, das hat mich gefreut.
Bis ich dann das Klavier wieder zurückgebracht hatte, war es halb drei, zwischendurch noch der Stadt erlaubt, über unser Grundstück Bäume zurückzuschneiden und wenn es nicht so spät und das Wetter so ätzend gewesen wäre, hätte ich mir die Kinder geschnappt um zu gucken - Hebebühne, großes Gerät, das erfreut ja immer.
So blieb ich Zuhause, aß Mittag, schmierte Brote und machte mich dann mit K1 und K2 wieder auf den Weg, erst noch einkaufen, dann Probe.
Das war schön, abends war ich trotzdem platt, es schlaucht alles und das Wetter dazu - ich will Sommer. Oder zumindest Frühling ohne Regen. Naja, wird schon noch.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Blumenkohlauflauf Melusine
Salat



Montag, 1. März 2021
ein ganz normaler Donnerstag
25.02.2021
Tja, so richtig viel passiert hier nicht. Das Essen wechselt, die Besetzung wr zur Shcule geht und wer nicht wechselt zumindest ein bisschen und das war's dann auch. Ich frage mich manchmal, wie wir einen Alltag geschafft haben, in dem die Kinder noch nachmittags Termine hatten - ich bin ja auch so den ganzen Tag unterwegs, renne herum. Aber eigentlich ist es schon klar, die Beschäftigung der Kinder kostet ja auch Zeit und K ist im Moment immer wieder sehr ausführlich mit Blödsinn machen beschäftigt. Dazu kommt, dass die ungestörten Konzentrationsphasen zu kurz sind. Puh. Naja, genug gejammert.
Frühes Aufstehen, kochen, vorbereiten. Zum Ende der Woche hin fällt mir das frühe Aufstehen zunehmend schwer, ich weiß nicht, wie ich das früher geschafft habe, aber da war auch Sommer, vielleicht lag es daran. Aber es wird ja.
Die großen Kinder haben sich sehr gut mit der Situation arrangiert und helfen mir so gut es geht mit den Kleinen.
Wir schaffen es jedenfalls jeden Tag um zwanzig vor acht auf dem Fahrrad zu sitzen, sodass die Kinder um kurz vor acht in der Kita sind. Das ist im Moment die frühest mögliche Zeit, wen wir wieder im Regelbetrieb sind, wäre eine Stunde früher erstrebenswert. Kommt Zeit, kommt Rat.
Auf dem Rückweg erste Nachrichten beantwortet, zu Hause schnell an die Arbeit. K2 hat für die Distanztage so wenig Material, dass er nach einer guten Stunde fertig ist - wenn ich dann aber nachkontrolliere finde ich etliche Aufgaben, die er "vergessen" hat. Nach einer weiteren halben Stunde ist er dann fertig, beschäftigt sich mit der Anton App, später liest er mit meiner Mutter. So geht der Vormittag ganz gut rum, ich verbringe einige Zeit in einer ViKo deren Thema mich nur die Hälfte der Zeit betrifft, aber jedenfalls kann ich nebenbei Wäsche legen...
Dann fahre ich abholen, K4 kommt glücklich ins Fahrrad, wir fahren eine kleine Tour durch die Gegend, dann ist K3 auch fertig.
Mittagessen, aufräumen, was halt so anfällt.
Nochmal Arbeitszeit, es kommen verschiedene Pakete an, Schuhe und Hosen für die Kinder, ebay KA ist meine Rettung, sowohl finanziell als auch in Bezug auf die Zeit, die ich für's Aussuchen und Kaufen brauche. Das geht alles so viel schneller und besser nebenbei als wenn ich extra einkaufen ginge. Trotzdem vermisse ich Flohmärkte.
Dann wird getauscht, ich übernehme K4 und gehe mit ihm und K2 einkaufen, K2 ist mit Inlinern unterwegs, das klappt immer besser.
Zuhause einmal Kindertausch, ich nehme K3 mit zum Obst abholen, jedem Kind seine Bewegung, jedem Kind seine Exklusivzeit.
Abendessen, dann schnell in eine letzte ViKo, anstrengend, ich habe Kopfschmerzen, aber recht ergiebig.
Danach nur noch schnell ins Bett.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Deutsch-türkische Linsensuppe
Salat, frischgebackenes Brot



Freitag, 19. Februar 2021
Sowas wie ein Ausflug
18.02.2021
Normaler Ablauf. Seit heute wissen wir, dass K2 ab nächster Woche am Montag und am Dienstag in die Schule geht, der Rest erfolgt als Distanzbeschulung, so können sie die Klassen teilen. Das heißt aber auch, dass wir disziplinierter in der Tag starten müssen. Es geht letztlich nur darum, dass alle eine halbe Stunde früher aufstehen, damit er Zeit für den Weg hat. Das kriegen wir problemlos hin, aber ich bin froh, dass wir nicht völlig aus dem Rhythmus gekommen sind.
Allerdings werden auch k3 und K4 wieder zur Kita gehen, mit reduzierter Stundenzahl für's erste, also nur von Dienstag bis Freitag, aber das allein wird eine große Erleichterung.
Das wird schon schwerer einzutakten, die schlafen im Moment länger.
Naja, wir werden sehen. Schade ist, dass wir durch die Verlängerung des Lockdowns den Besuch bei meinen Eltern auf Eis legen müssen, die Schnelltests werden wohl auch nicht schnell genug verfügbar und bezahlbar sein und die Kinder gehen eben ohnehin vorher in ihre Einrichtung - es geht einfach nicht.
Dafür kommt meine Schwester am Wochenende, die hatte jetzt auch keine Kontakte und wollte gern mal irgendwo anders hin, da sie allein ist, ist das auch alles erlaubt und wir freuen uns sehr.
Der Vormittag verging mit dem Austragen von Briefen, bzw. Ausfahren, ich hatte die Briefe und K3 und K4 im Lastenrad. Das ging ziemlich gut, zum Mittagessen waren wir zurück und die Briefe, die ich nicht geschafft hatte, schaffe ich morgen.
Mittagessen und kurze Pause, dann fuhren der Mann und ich mit den kleine Kindern los um die Briefe zu den weiter entfernten Gemeindemitgliedern zu bringen. Das war fast ein Ausflug. Die kleinen Kindern hatten sogar Snacks dabei. Wir konnten zusammensitzen, Musik hören (aussteigen, Briefkasten suchen), erzählen... Nach drei Stunden waren wir zurück, die Kinder hatten schon das Abendessen vorbereitet (die Klavierlehrerin hatte das wohl angeregt) und so schafften wir es zumindest zu Essen vor der nächsten Sitzung. K3 hatte im Auto geschlafen, der schlief natürlich nicht pünktlich ein, K4 blieb auf meinem Arm, war eine anstrengende Sitzung.
Immerhin früher ins Bett, ich bin so verspannt, weil ich nicht joggen war, dass ich ständig Kopfscherzen bekomme...

Gegessen:
Joghurt, Apfel (was freue ich mich auf den Frühling und bessere Obstauswahl)
Erbseneintopf
Salat, Brot



Packen, packen, packen
17.02.2021
Leider nicht die Koffer für eine größere Reise, sondern Umschläge voller Texte, kleinen Geschenken und Inspirationen. Für sechs Wochen jeweils einen Umschlag, alles in einen großen Umschlag und bei allem pro Haushalt unterschiedliche Mengen abgezählt - Puh.
Ansonsten war alles wie immer, vormittags war ich mit K3 auf dem Markt, damit der Mann in Ruhe an seiner Bibelstunde arbeiten konnte und das war sehr sehr nett. Er quatschte in einer Tour, mit mir, mit der Verkäuferin am Gemüsestand, er bestellte selbstständig die Eier und suchte noch sehr schlau im Weltladen Süßigkeiten aus. Ganz bezaubernd.
Weil es ja keine Kuchenpausen mehr gibt, besorgte ich getrocknete Mangos und Pistazien, das kam auch sehr gut an. Es wurde sofort berechnet, wie lange es noch bis zum nächsten Markttag dauert.
Nachmittags packten wir noch ein bisschen, dann besuchte ich meine Corona-Freundin. Das war so erholsam.
K2 hatte nachmittags noch Cello, der Mann Onlinebibelstunde, ich packte und packte, erst um kurz vor eins war ich nahezu fertig. Vorher war ich noch einmal zum Laden gekauft um Nachschub zu kaufen. Ziemlicher Kraftakt. Morgen weiter.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Käsespätzle
Salat



Montag, 15. Februar 2021
großer Kopierwahnsinn
13.02.2021
Wie angekündigt heute der große Kopierwahnsinn, aber erst nach ein bisschen Ausschlafen, gemütlichem Frühstück und Gottesdienstprobe.
K1 und K2 kamen mit mir mit, sie wollten auf den Schlittenberg. Der ist in der Nähe der Gemeinde, da konnten sie fahren und ich war im Notfall schnell erreichbar. Im Vorfeld wurde verhandelt, ob die vier Stunden, die ich Minimum für meine Arbeit ansetzte ausreichen würden - nach einer Stunde kamen sie aber schon. K2 hatte seinen Schlitten an den Kopf bekommen, es war sowieso zu ruckelig - sie gingen nach einer angemessenen Ausruhzeit nach Hause.
Ich probte weiter, dann kamen die Kindergottesdienstmitarbeiterinnen dazu und wir bereiteten einen Fenster-Kindergottesdienst vor. Der wurde wieder sehr schön, ich hoffe, das ist ein gutes Ziel für Familienspaziergänge.
Im Anschluss kopiert ich noch eine ganze Weile, ich nutzte Laserdrucker und Kopierer parallel und musste abwechselnd Papier nachlegen und neue Aufträge vergeben, faltete währenddessen immerhin schon eine Woche vor und schleppte dann alles nach Hause.
Der Mann fragte an, ob ich bald da wäre, sie wollten Kaffee trinken - mein "In einer halben Stunde" stellte nicht zufrieden, K3 braucht vorher Futter. Ich bat darum, dass ein Kind mit Schlitten entgegen käme Papier ist schwer, K2 erklärte sich bereit, tauchte aber erst nach 3/4 der Strecke auf: Er hatte beide Schlitten mitgenommen, das war dann an der Straße schwierig. So viel Papier hatte ich nun auch nicht, aber so konnte er mitfahren, ich zog also ihn, die zwei Schlitten und mein Papier nach Hause. Nun gut.
Zuhause gab's dann Kaffee und den Kuchenrest. Mohnkuchen, auf den man im warmen Zustand Milch gießen musste, hatte ich auch noch nie gemacht, war aber sehr lecker.
Abends noch eine Runde Schlittenfahren im Dunkeln, es wird ja nicht richtig dunkel bei geschlossener Schneedecke, das war sehr toll. K3 war mit und als ich ihm versichert hatte, das bei uns im Park wirklich kein Jäger schießen würde auch voll dabei. Der Mann brachte in der Zeit K4 ins Bett und wir großen aßen dann gemütlich zusammen Abendbrot als wir zurück waren. Das war sehr cool.
Ich war wieder sehr müde, ging vor den großen Kindern ins Bett, aber was muss, das muss.

Gegessen:
Brötchen, Ei, Cara-Cara Marmelade (die gab' von unserer Obsthändlerin geschenkt und K2 bezeichnete sie als die beste Marmelade, die er je gegessen hatte...)
Mohnkuchen
Salat, Brot, Ofenkäse



Wochenschluss
12.02.2021
Das Wochenende verspricht zwar erstmal nicht so viel Erholung für mich, aber die Kinder freuen sich sehr, denn Montag und Dienstag sind auch frei. K2 hätte eigentlich heute frei und dafür Dienstag nicht, aber er passt sich an. Das geht ja auch ganz gut, weil er nur Arbeitspläne, keine Videokonferenzen hat.
Ich starte früh, bereite Mittagessen und Frühstück vor und starte dann mit den großen Kindern in den Tag. Ich schreibe Predigt während sie noch frühstücken, es ist so viel zu tun und alles was ich schaffe, bevor die kleinen Kinder aufstehen, ist Gold wert. Ich komme weit, während die Kleinen rumwuseln werde ich fertig, es ist ein Thema, das mir gut liegt - und Gnade.
Ich unterbreche und gehe unser Obst abholen. Das wird immer vom Laden zu einer ehemaligen Mitarbeiterin geliefert, die auch noch die Köchin in unserer Kita ist und die auch mal ein Kind bei uns in der Kita hatte. Das ist sehr cool, normalerweise nehme ich es beim Abholen aus der Kita mit, im Moment hole ich es bei ihr Zuhause ab. Sehr sehr toll, dass das geht, die Qualität ist so viel besser als bei Supermarktware. Ergänzt mit Biokiste und Markt komme ich so bis zu viermal in der Woche zu frischem Obst (manchmal lasse ich einen Markttag aus) und das funktioniert für uns super. Ich wüsste sonst gar nicht, wo ich die Mengen an Salat und frischem Gemüse lagern sollte, besonders im Sommer.
Kurze Atempause für mich, kein Kind wollte mit und so habe ich eine halbe Stunde Ruhe. Dann arbeite ich Zuhause weiter und beaufsichtige nebenbei K2, wir vergessen das gemeinsame Lesen mit Oma, aber das ist kein Drama.
Mittagessen, dann spielen die Kinder Computer, K4 schläft und der Mann und ich machen an unseren Briefen weiter. Bis wir es geschafft haben ist es halb fünf und ich zwinge K1 mit mir einkaufen zu gehen- ich brauch Tragehilfe, auch, weil ich für unsere Umschläge größere Mengen an Tee und Süßigkeiten brauche.
Wir kommen um kurz vor sechs zurück, der Mann steht schon mit Laptop und Schürze in der Küche: Heute gibt es ein interkulturelles Online-Kochen auf dem Plan. Es gibt Lahmacun und das wird sehr lustig und lecker, zumindest für die, die scharfes Essen mögen. Der Rest isst Chips :)
Abends noch ein wenig abhängen, K3 ist zu müde um Wii zu spielen, das gab es auch schon länger nicht.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Spitzkohlauflauf mit Lachs (für Fans mit Würstchen)
Lahmacun



Dienstag, 2. Februar 2021
zerstückelter Samstag
30.01.2021
Schlecht geschlafen, schlecht geträumt, irgendwie mit einem schalen Gefühl aufgewacht, dass den ganzen Tag nicht so richtig weichen wollte.
Mittelgemütliches Früshtück, es wurde zeitlich etwas eng, weil ich um zehn zur Probe musste. Diesmal kam K2 mit, auch er arbeitet sich jetzt in die Beamertechnik ein, das ist sehr schön.
Nach der Probe noch schnell auf den Markt, es wurde alles knapp, denn ich hatte um 12 schon die nächste Videokonferenz. Die lief aber gut, auch Zeit, ein bisschen persönlich zu sprechen, das ist so wichtig in diesen Zeiten, auch und gerade bei den Mitarbeiterinnen, die nach außen hin nicht so wirken als fiele ihnen alles schwer.
Danach noch weiter gearbeitet, eine weitere Konferenz besucht, die frustriert nach einer Stunde abgebrochen, weil sie so schlecht war. Eine Stunde verschwendete Lebenszeit reichte dann aber auch.
Schließlich folgte ich der Familie zu Freunden, Kaffee mit Abstand, ich bekam Kopfschmerzen, weil ich vergessen hatte zu essen, ein Stück Kuchen half nur bedingt.
Abends auf dem Sofa rumgedämmert, Kinder zum Einschlafen gebracht, ich war froh, als der Tag dann vorbei war.

Gegessen:
Brötchen, Ei
Mohnkuchen



Dienstag, 26. Januar 2021
nochmal Seminartag, kurze Spielplatzrunde und ein gemütlicher Abend
23.01.2021
Nicht viel zu berichten, dadurch dass ich 7 Stunden im Seminar saß, gibt es nicht so viel zu berichten.
Aber das Seminar lief super, alle waren sehr zufrieden und das macht mich dann natürlich zufrieden. Sehr schön, das alles.
Dem Mann ging es nicht so toll, da war es für uns natürlich hilfreich, dass ich Zuhause war. Trotzdem kamen nachmittags Freunde und gingen mit den Kindern raus. Es ging einfach nicht anders. Die Kinder waren so froh, mal wieder unter anderen Menschen zu sein und dass sich jemand nur mit ihnen beschäftigte und haben sich so richtig verwöhnen lassen. Diese Idee mit nur einer Kontaktperson ist mit Familie so unrealistisch, zumindest wenn es irgendwo nicht mehr rund läuft.
Als ich mit meinem Seminar fertig war, holte ich die Kinder auf dem Spielplatz ab, völlig begeistert und euphorisiert ob ihres Nachmittags. So kam ich immerhin auch noch auf ein paar Schritte, aber das war jetzt seit Anfang des Jahres der erste Abend mit weniger als 10000 Schritten. Gut genug.
Familienabendessen, laut und lustig und dann ein Sofaabend mit den Großen - mehr war nicht drin, aber auch nicht weniger.
Schön, das Seminar geschafft zu haben, jetzt kommt nur noch ein Wochenende im Mai, dann ist das auch durch.

Gegessen:
Samstagsfrühstück: Ei, Laugenbrezel, Schokocreme usw.
Wraps mit Hähnchenersatz, Schafskäse, Salat, was eben so da war.



Sonntag, 3. Januar 2021
Tag vorbei, immerhin
02.01.2021
Kein toller Tag. Zu lange geschlafen, dann, um wach zu werden, mit den kleinen Kindern beim Markt. Im Anschluss beim K4 auf die Rutsche tragen umgeknickt und mit dem Knöchel aufgeschlagen, das tat den ganzen Tag weh.
Nachmittags musste ich Predigt schreiben, aber währenddessen reparierte der Mann mit einem Freund an der Waschmaschine rum, also wuselten immer wieder die Kinder rein und raus.
Spätes Abendessen, K3 wollte nicht ins Bett, K1 zerstörte den Mülleimer - war irgendwie alles Scheiße.
Immerhin, die Predigt ist fertig, irgendwann schliefen die Kinder, gegessen haben sie auch. Es muss wohl auch solche Tage geben. Für die Waschmaschine wurde ein Ersatzteil bestellt, das kommt in den nächsten Tagen, bis dahin funktioniert sie mit händischem Abpumpen...

Ich merke, dass mir die unklare Struktur dieser Tage zunehmend auf die Nerven geht. Es hängt vor allem an den Essenzeiten, merke ich. Mir geht es viel besser, wenn wir abends nur wenig essen - und ich frage mich, ob es überhaupt nötig ist, an Feiertagen aufwendige Abendessen zu machen. Wäre es nicht vielleicht sogar einfacher, wenn man auch zu Silvester ein normales Mittagessen macht und dann abends eben auch ein normales Abendessen, gern gepimpt mit besonderen Leckereien? Ich werde das mal überlegen, es würde unsere Tage deutlich besser strukturieren.
Oder ich muss flexibler werden...
Dann habe ich über Vorsätze für's neue Jahr gegrübelt und auch wenn ich weiß, dass ich das nicht muss, mag ich das doch ganz gern. Dieses Jahr bleibe ich bei den Klassikern: Bewegung, Essen.
Mehr Bewegung heißt eigentlich nur, dass ich wirklich zuverlässig meine 10000 Schritte machen werde. Im letzten Jahr kam ich schon in der Woche immer auf über 70000, aber es gab Tage, da blieb ich unter 10000. Das will ich besser schaffen, jede Bewegung tut mir gut, gerade verbunden mit frischer Luft.
Außerdem will ich jeden Tag ein kleines bisschen Sport machen - und sei es nur ein 10 Minuten Muskeltraining.
fünf Kilo abnehmen wären noch gut, das würde mich freuen.
Und um mir dann noch etwas vorzunehmen, was mir Freude macht: Jeden Tag mindestens 10 Minuten Klavierspielen. Wir haben neue Kopfhörer, das sollte doch drin sein.

So, das waren der Vorsätze alle, ich bin gespannt, ob das klappt - fängt ja schonmal gut an, das erst am 3. Januar zu beginnen....

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Mangoldquiche
Mangoldquiche und Frustschokolade



Dienstag, 29. Dezember 2020
Langsam geht's zurück in den normalen Rhythmus
27.12.2020
Heute war für uns quasi Alltag, denn es war eine normaler Sonntag. Der Mann hatte die Verantwortung für den Gottesdienst Das war schonmal luxuriös.
Trotzdem standen wir mal alle zu einer vertretbaren Zeit auf, frühstückten zusammen und dann gingen der Mann und K1 zum Gottesdienst und wir anderen machten die Küche fertig und stellten dann den Lifestream ein.
Das war dann sehr nett, die Kinder waren fasziniert davon, K1 beim Singen zu beobachten und verfolgten den Gottesdienst recht konzentriert. Ein Nebeneffekt des Lockdowns und des dadurch minimalen Gottesdienstbesuch ist, dass man hinterher nicht noch lange für Gespräche zur Verfügung steht und daher schnell wieder zu Hause ist. K1 und der Mann waren sogar so schnell, dass es sich noch nicht lohnte, das Essen anzumachen, als sie sich anmeldeten. Aber wir sind wieder im normalen Rhythmus mit Mahlzeiten zu den üblichen Zeiten und kriegen dadurch den Tag etwas besser strukturiert. Es ist ja schön, dieser Ausbruch aus dem Alltag mit spät ins Bett gehen und lange Schlafen, aber das können wir nicht noch zwei Wochen so weiter machen. Einerseits, weil der Mann und ich keinen Urlaub haben und eben zwischendurch arbeiten müssen, andrerseits, weil wir uns ohne jede Struktur doppelt so schnell auf die Nerven gehen.
Der Nachmittag wurde trotzdem sehr gemütlich, Fernsehen, Spielen, Bloggen, was eben so anfiel.
Dann brauchten wir aber noch Bewegung und so ging ich mit K2 und K3 zum Weihnachtsbären. In der Nähe steht in einem Geschäft ein großer Bär, mit dem K3 immer auf dem Weg zur Kita redet. Ich war nicht sicher, ob er schon wieder verpackt wäre, aber wir hatten Glück. K3 machte Abschiedsfotos, quatschte nochmal mit dem Bären - und bekam zwei Gläser Honig von ihm :) Es war ganz zauberhaft.
Abends spielen der Mann und ich im Moment ein PC Spiel, dass ich zu Weihnachten bekommen habe, das ist sehr schön, verleitet uns aber auch dazu, länger aufzubleiben als unbedingt sinnvoll. Aber egal, noch geht das ein paar Tage und ich genieße diese besondere Zeit zwischen den Jahren, in der ich eben nicht um vier, aber jetzt zumindest wieder um acht aufstehe.

Gegessen:
Brezel, Lachs
Gnocchi Spinatauflauf
Salat