Einer dieser Tage
11.05.2021
Schon beim Aufstehen wusste ich, dass dieser Tag voll werde würde. Beim Anziehen merkte ich, dass ein Finger am Nagelbett entzündet war, das also auch noch. Daran operierte ich also erstmal rum. ließ sich auch recht leicht beheben, aber es war irgendwie symptomatisch für meine derzeitige Gemütsverfassung: Irgendwas kommt im vollen Alltag immer noch obendrauf.
Egal, dann ging es jedenfalls los. Ich beeilte mich mit dem Frühstück machen, damit ich es schaffen würde zu bloggen und dann noch bei Öffnung vor dem Discounter zu stehen. Ich möchte eigentlich in dieser Feiertagswoche nicht mehr einkaufen gehen, einerseits weil es zunehmend voller werden wird, andrerseits weil ich wenn wir Besuch haben keine Lust habe einzukaufen. Das heißt aber auch, dass ich mehrere Läden an einem Tag ansteuern muss.
Jedenfalls stand ich um sieben vor dem Laden, begrüßte meine Bekannten vom Zoll, die da auch immer auftauchen (das erste mal habe ich mich ziemlich erschreckt, als vier Uniformierte zielstrebig im laden auf mich zumarschierten - um dann am Gebäckregal anzuhalten) kaufte ein und war um zwanzig nach sieben wieder da um die Kinder zu wecken.
Die kamen nicht in die Gänge, um acht ließ ich sie am Frühstückstisch sitzen und fuhr mit dem Rad weiter einkaufen.
Als ich zurück war, konnte ich gerade auspacken um dann zur Zahnreinigung zu gehen.
Die ging so schnell, dass ich völlig verwundert über den plötzlichen Zeitpuffer war. Den nutzte ich gleich, packte mir die kleinen Jungs für den anschließenden Termin ins Auto und kaufte auf dem Weg nochmal ein.
Dann Autofahrt, Besuch bei Gemeindemitgliedern (so langsam wird's einfacher, ich vermute, den Seniorenkreis können wir als erstes wieder aufmachen, die sind ja alle geimpft), lange autofahrt zurück. Meine Hochachtung vor diesen beiden Besuchten, die diesen Weg immer auf sich nehmen. Ich wäre ja nicht gut für's pendeln geeignet, es stresst mich zu sehr.
Zum Mittagessen waren wir etwas spät, aber die anderen hatten gewartet.
Kurze Pause, dann musste ich mit K1 zur Allergiespritze. Schon auf dem Rückweg merkte ich, wie dringend ich eine Pause brauchen würde, aber als ich nach Hause kam, sagte der Mann, wie schlecht es ihm ginge. Also nahm ich die Kleinen und K2 und wir gingen gemeinsam zum Optiker. K2 hat schon wieder bedenkliche Wackelkontakte in der Brille, der Optiker meine auch, so Leid es ihm tue, müsste bald eine neue Brille her, weil diese zu klein wird. Ach ja.
Schnell nach Hause, glücklicherweise entfiel die Probe, dafür machte ich Essen für alle, die Kinder guckten einen Film und aßen vor dem Fernseher, der Mann war in einer Konferenz.
Dann Kinder ins Bett bringen, um acht der letzte Termin.
Völlig erledigt um halb elf ins Bett.

Gegessen:
Joghurt, Erdbeeren, Pfirsich, Heidelbeeren
Rhabarberkuchen
Risotto mit grünem Spargel
Salat