von vollen Spielplätzen...
21.04.2021
Ach ja, nichts Spannendes passiert hier. Mir geht es besser, seit ich akzeptiert habe, dass ich, wenn die Kleinen Zuhause und wach sind, nicht werde arbeiten können und gar nicht mehr den halbherzigen Versuch unternehme. Es kommt eh nicht viel dabei rum und ich bin hinterher maximal frustriert. Also folgender Plan: Ich arbeite morgens vor dem Frühstück, frühstücke mit de großen Jungs und arbeite dann so lange es geht, bzw. bis die Kleinen aufgestanden sind.
Dann hat teilen wir uns auf: Derjenige, der akuter etwas tun muss, arbeitet, der andere passt auf die Kinder auf.
Wenn die Kinder dann abends schlafen wird der Rest nachgearbeitet, bzw. wir haben eh Termine und der Rest bleibt liegen. Ist nicht ideal, sichert aber die Grundversorgung.
Mal schauen, wie das dann im Verlauf klappt.
Heute jedenfalls fröhliches Wegarbeiten von Haushalt und Arbeit bevor die Kinder geweckt wurden. Das war schonmal gut. Ein schneller Einkauf, wenn man um sieben vor der Tür warten muss trifft man auch einen ganzen Bus voll Polizisten, die da zwar reinschreiten, als ob es ein SEK Einsatz wäre, aber doch nur vor der Brötchenauswahl stehenbleiben. Skurril.
Kinder wecken, Frühstück, noch ein bisschen Arbeit, dann werden die Kleinen wach. Während die frühstücken bringe ich das Nötigste zu Ende und räume dann mit ihnen zusammen das Feld - der Mann muss Bibelstunde vorbereiten, wir gehen zum Markt. Da ist es noch nicht so voll - der Spielplatz, auf den wir im Anschluss gehen wollen, ist allerdings von zwei Kitagruppen bevölkert. Das ist irgendwie suboptimal. Ich verstehe, dass die Kitas gern einen Ausflug irgendwohin machen. Die eine Gruppe war auch klein, sechs Kinder, zwei Erzieherinnen. Die anderen kamen allerdings gleich mit 20 Kindern - dann war der Spielplatz voll. K3 wollte rutschen, dass wollte ich dann nicht mehr - dann waren natürlich alle anderen Spielgeräte uninteressant. Wir fuhren also weiter zum nächsten Spielplatz.
Da gibt es auch eine tolle Rutsche. Allerdings kam nach ein paar Minuten ein Renterehepaar mit Enkelin. Meine Toleranzschwelle ist eh nicht so hoch dieser Tage, als ich sie schon lange hörte, bevor sie ankamen, weil sie so laut sprachen hatte ich schon keine Lust mehr. Dann musste gefilmt werden, Kind, rutsch doch endlich, los, hast du sie gut im Bild, los, rutsch... Kind rutschte nicht, Oma klettert hinterher, an meinem K4 vorbei, K4 brüllt.
Hat es Angst? fragt sie ganz erstaunt.
Ja, sage ich.
Hat es echt Angst?
Ja!

Sie dreht sich um und rutscht mit ihrer Enkelin, ich pflücke K4 von der Rutsche, auf die er jetzt nicht mehr will und gehe mit beiden Kindern weiter zur nächsten Rutsche. Bin ich zu empfindlich? Bestimmt. Waren die anderen rücksichtslos? Bestimmt auch. Es ist von allem ein bisschen, meine Kinder sind fremde Menschen nicht mehr gewöhnt und man kann natürlich auch etwas vorsichtiger sein. Ich wollte keine Konfrontation und ging. Anstrengend.
Kurz danach kam eine Schulklasse bzw. Notbetreuungsgruppe und überflutete den Spielplatz und ich gönne es allen Kindern zu spielen, aber danach war ich froh meinen umzäunten Garten zu haben. Morgen eine neuer Versuch, vielleicht.

Im Garten pflanzte ich endlich die lange vergessenen Sträucher ein, mal schauen, was daraus noch wird.
Dann Mittagessen, ich lege mich eine halbe Stunde auf's Ohr, sonst wird das nichts mit dem restlichen Programm.
Dann steigen K2 und ich auf die Fahrräder, er hat Cello, ich mach den Einkauf.
Im Anschluss noch ein Eis, leider keine Flugzeuge zum gucken, aber dafür sind wir schnell wieder Zuhause. Der Mann hat schon Abendessen vorbereitet.
Abendessen, Kinder ins Bett bringen, ich schlafe natürlich wieder fast dabei ein. Nacharbeiten, der Mann hat Konferenz, dann schnell ins Bett, der Tag morgen beginnt früh.

Gegessen:
Joghurt, Himbeeren, Erdbeeren, Apfel
Gnocchi Spitzkohl Pfanne
Eis (Joghurt)
Salat, Brotreste von K3