Jetzt schwimme ich doch ein bisschen...
26.03.2021
Puh, so viel zu tun... Der Tag ist zu kurz und wenn dann immer noch so Nebenschauplätze reinkommen, gehe ich am Ende des Tages am Stock.
So war es am Morgen, als ich, während ich Frühstück und Mittagessen vorbereitete, noch Nachrichten bzgl Werbung für einen Lobpreisabend am Abend beantworten musste. War der Laune nicht so zuträglich, ich liebe es nicht so sehr, wenn man sich in meine Arbeit einmischt.
Trotzdem gingen die Kinder pünktlich los, K1 hatte seinen letzten Schultag, sogar mit Deutscharbeit.
Ich raste nach der Kitarunde noch zum Discounter, ich hatte morgens festgestellt, dass wir keine Tellerlinsen mehr im Haus hatten und das ist bei Linsensuppe eher unglücklich. Der Discounter hatte allerdings auch keine. Man bot mir Linsensuppe aus der Dose an... Immerhin gab es Croissants - die tatsächlich ohne Milch sind, was nicht unbedingt für die Rezeptur spricht, aber dafür, dass K3 sie essen kann. Die kleinen Freuden...
Ich lud zu Hause schnell die Einkäufe aus, fuhr dann weiter zu meinem Termin. Ein Kollegengespräch, unter anderen Umständen noch angenehmer, jetzt saß mir die Zeit im Nacken, aber auch so nett.
Dann fuhr ich zum türkischen Laden in der Nähe, hier hatten sie die erhofften Linsen, überhaupt ein netter Laden. Da gehe ich jetzt öfter hin- ging natürlich auch viel schneller als Supermarkt, allein weil ich mein Fahrrad einfach vor der Tür stehen lassen konnte.
ZUhause dann eine Runde Arbeit, dann K4 abholen. Gemeinsam kauften wir Milch und Quark für's Wochenende ein, holten K3 und fuhren dann nach Hause. Da war die Linsensuppe fertig, aber K3 hatte gerade einen Wutanfall, also verzögerte sich alles. Brauchte ich heute so richtig. Nach dem Essen noch mehr Arbeit, Predigt weiter schreiben, dann zur Gemeinde: Probe, Soundcheck, Technikcheck. Der anschließende Lobpreisabend (ausschließlich online, versteht sich) war trotz allem schön, entspannt war ich nicht, aber immerhin fokussiert, die Teams waren toll dabei und ich bin so unendlich froh über diese überwiegend jungen Leute, die nicht eine Minute diskutieren, gar nicht drüber nachdenken, ob sie jetzt eine Maske tragen müssen oder nicht. Das ist gar kein Thema - bei mittelalten Männern auch bei uns nach wie vor, bei dieser Gruppe war klar: Die Masken werden ausschließlich zum Singen auf der Bühne abgenommen und die Abstände werden routiniert eingehalten. Es beschwert sich auch keiner über mangelnden Tragekomfort. Es gehört einfach dazu. Wie gern hätte wir uns im Anschluss bei einer Pizza zusammengesetzt. Aber keiner meckert. Vielleicht beim nächsten Mal.
War ein schöner Abend, trotzdem bin ich abgespannt, als ich nach Hause komme. Morgen früh Probe motiviert mich nicht unbedingt.

Gegessen:
Joghurt, Apfel
Linsensuppe, Salat
Salatreste