WmdedgT 12/20
Schon wieder ein Monat rum und es ist Zeit für den letzten WmdedgT. Frau Brüllen sammelt immer am 5. des Monats Blogbeiträge, die beschreiben, was wir den ganzen Tag machen. Ich bin spät dran, Wochenende ist irgendwie schwierig mit Bloggen, man sollte es nicht meinen, ist aber bei mir so. Egal, gab ja kein Abgabedatum.
Was mache ich also? Erstmal schlafe ich aus, wie man das am Samstag so macht, wenn man denn kann. Ich kann, weil der Mann um acht mit den Kleinen aufsteht.
Als ich um halb zehn aufstehe, sind sie gerade dabei, das Frühstück vorzubereiten. Das wird sehr gemütlich und lang, immerhin müssen zwischendurch noch etliche Adventskalender geöffnet werden. Ich bekomme Lindorkugeln, der Tag kann eigentlich nicht mehr schief gehen.
Nach dem Frühstück schläft K4 schon wieder, ich kann also ohne Kind schnell zum Markt runterlaufen - ein paar Sachen brauche ich immer und außerdem muss ich tatsächlich noch schnell in den Supermarkt, denn just bei Frühstück teilen K1 und K2 mit, dass sie ja sich ja schon auf die Lindorkugeln freuen würden, die ihnen der Nikolaus bringen wird.
Ich meine mich zu erinnern, dass sie mir das tatsächlich schonmal mitgeteilt hatten, dass sie sich das wünschen - ich hatte es wohl vergessen. also nochmal schnell in den Supermarkt... Und das an einem Samstag.
Auf dem Rückweg treffe ich Freunde, die auch unterwegs waren und wir quatschen ein bisschen - diese kurzen Begegnungen draußen sind so wichtig geworden.
Zuhause kümmere ich mich um Nikolausgeschenke und bereite Keksteig vor. Der wird dann noch verbacken, währenddessen filmen wir ein bisschen für den Adventskalender unserer Gemeinde. Da der Kalender nicht öffentlich online steht, finde ich es okay, dass die Kinder mit drauf sind.
Einen Stollen backen wir auch noch, auch dabei wird gefilmt, als Material für die kommenden Tage. Wie so ein Insta-Leben, hier.
Dann ist es dunkel genug, dass wir uns auf den Weg machen können, um Nikolaus zu spielen - der Mann und ich laufen mit den beiden Kleinen los und hängen Nikolaustüten an verschiedene Türen im Umkreis. Insgesamt sind wir fast zwei Stunden unterwegs.
Dann hat der Mann ein Meeting (Samstag Abend, ich glaub's nicht), ich beschäftige die Kinder, weil wir erst danach zusammen essen wollen. Wir tanzen zu Weihnachtsliedern, man glaubt es kaum.
Als der Mann fertig ist, bestellen wir Essen, zum Kochen habe ich so gar keine Lust mehr. Also gibt es Pommes.
Dann sind die kleinen Kinder restlos fertig, der Mann bringt sie ins Bett. Ich mache mich mit K2 noch auf den Weg eine letzte Nikolaustüte wegzubringen, zu seinem Freund, diesmal mit dem Fahrrad. So, wie wir um halb zehn im Dunkeln um die Häuser schleichen, können wir froh sein, nicht verhaftet zu werden. Aber das war es ihm wert, er ist sehr glücklich und dann auf jeden Fall auch müde.
Der Mann und ich kümmern uns, als die Großen im Bett sind, um die Stiefel, dann reicht es uns auch und wir gehen früh ins Bett.

Gegessen:
großes Samstagsfrühstück mit Ei und neuer Schokocreme aus dem Adventskalender
Pommes und ein bisschen Lahmacun.