Dezember
01.12.2020
Lang erwartet, auch ein Stückchen herbeigezaubert, indem wir schon früher mit Adventskalendern und -kerzen angefangen haben (mit Weihnachtsgebäck ohnehin, ich kann gut im Oktober Spekulatius essen) und jetzt endlich da.
Die Pläne für den Dezember sind nicht besonders gewaltig - wie auch. Immerhin ein Cellovorspiel wird es geben, eben an diesem Sonntag im Rahmen des Gottesdienstes. Vielleicht machen wir auch ein bisschen Musik für Videos für Großeltern und Tanten. Im Moment wird hier gern gemeinsam musiziert und ich finde s gut, wenn sie sich in geschütztem Rahmen präsentieren können. Einerseits fördert das die Lust am Üben, andererseits zehre ich noch heute davon, dass ich mindestens seit der Grundschule immer auf verschiedenen Bühnen stehen durfte und stand. Die Sicherheit im Umgang mit Publikum, Mikrofontechnik, Störungen, der eigenen Aufregung usw. erlangt man nur durchs machen und das ist schon sehr nützlich. Wenn ich von Freunden höre, die sich auf eine kurze Präsentation nicht nur lange vorbereiten (das tue ich ja auch), sondern auch drei Nächte vorher nicht schlafen können, dann bin ich sehr dankbar, dass es mir nicht so geht. Ist natürlich auch eine Typfrage, völlig klar - aber es macht es eben auch leichter, wenn man schon jung beginnt und Sicherheit darin erlangt, etwas vor anderen vorzuführen.
Naja, also Dezember: Viel mehr wird hier nicht außergewöhnliches passieren. Ich habe noch ein Fortbildungswochenende, also ich bilde fort, das wird nach dem Stand der Dinge auch stattfinden.
Darüber hinaus werden wir Kekse backen, weiterhin unsere Spaziergänge im Dunkeln machen, ich werde weiterhin joggen. Ganz aufgegeben habe ich die Idee, dass ich einen Solo-Halbmarathon laufe auch noch nicht. Einfach machen, ist die Devise.
Aufgrund unserer beruflichen Situation stellt sich die Frage nach Familientreffen zu Weihnachten überhaupt nicht. Wir werden erst Neujahr die Möglichkeit dazu haben - dann aber auf jeden Fall genug zeitlichen Abstand zu Schule und Kita haben, dass wir es riskieren werden, uns mit meinem Eltern zu treffen. Heiligabend und Silvester bleiben wir zu sechst, aber das ist auch nicht anders als in den meisten andern Jahren. Silvester hatten wir manchmal Besuch, das fällt nun aus.

Ansonsten verlief der Tag ruhig und gleichmäßig. Ruhig vielleicht nicht im akustischen Sinne, eines der Kinder war ziemlich laut und wütend, aber da der Rest ruhig blieb, fiel das nicht so ins Gewicht.
Ich bin ein bisschen antriebslos, da muss wieder mehr Schwung rein, sonst bleibt zum Schluss zu viel liegen. Es müssen noch so viele Sachen genäht werden, Geschenkbeutel, Tischläufer und Weihnachtspullis, sowie ein Geburtstagspulli für K1, da muss ich jetzt unbedingt mal dran.
Aber heute war mir kalt, ich war müde, da war einfach nicht viel zu holen. Muss auch mal sein, wird wieder besser.

Gegessen:
Joghurt, Apfel, Blaubeeren
Chili con Tofu
Chilireste, Salat, Brötchenreste