Freitag, 27. November 2020
Das sollte doch ein entspannter (Arbeits)tag werden
26.11.2020
Hmm, irgendwie lief das schief. Als ich morgens aufstand, wusste ich zwar um den Termin am Abend, aber darüber hinaus hatte ich nicht viel vor. Ich wollte in Ruhe ein paar Sachen abarbeiten, die sich so angesammelt hatten.
Aber während ich Frühstück und Mittagessen vorbereitete, hörte ich K3 schon von oben husten und ziemlich bald war klar: Der geht nicht in die Kita.
Na gut, also K4 in die Kita gebracht, auf dem Rückweg musste ich aber noch einkaufen, denn das hatte ich ja gestern nicht während des Cellos geschafft. Mal wieder mehrmals für die falsche Kasse angestellt, generell zu viele Leute für meinen Geschmack und dann nur eine Kasse aufzuhaben - 10 Leute stehen an. Geht echt nicht. Da hilft auch nicht das Schild im Flur, dass sie Mitarbeiter*innen suchen.
Zuhause auspacken, K3 übernehmen, damit der Mann arbeiten kann. Gemeinsam machen wir den letzten Dekokram fertig, ein Türkranz beispielsweise. Das ist eigentlich gar kein Kranz, weil mir die nackten Kränze zu teuer waren, sondern so ein Büschel, das man eigentlich auseinandernehmen soll um es zu verarbeiten. Dazu hatte ich aber keine Lust, ich fand es so ganz gut und schmückte es mit ein paar Kugeln.
Sogar das Geweih vom Elch klebte ich noch, K3 spielte sehr gut allein - an Arbeit war trotzdem nicht so richtig zu denken.
K4 abholen, dann etwas früher zurück als sonst, also noch Zeit die letzte Lichterkette anzubringen und mir die Fingernägel an der Zeitschaltuhr abzubrechen.
Mittagessen mit viel Theater, man mochte die Suppe nicht (das wusste ich vorher), stritt sich aber über die Aufteilung der Pizza von gestern, weil andere Reste auch keinen Anklang fanden. Naja.
K2 wollte sich verabreden, spricht ja auch nix gegen, ist sein "Corona-Freund", aber ich muss ihn hinbringen. Selten ist er so schnell auf dem Fahrrad, wie jetzt. Hinfahren, zurückfahren, einen Schlenke für einen weiteren Einkauf, sonst wird das nix mit Kekse backen. Waschpulver brauchen wir auch noch, das kann ich nicht zu Fuß besorgen.
Zuhause abklatschen mit dem Mann, K1 ist bei seinem Freund, die kleinen Jungs wuseln um mich rum. Der Mann geht zum Arzt, mal wieder, und dann zur Apotheke, ich verräume Einkäufe und bereite schonmal den Salat für's Abendessen vor.
Dann Abholen von K2, letzte Fahrt mit dem alten Fahrrad (hoffentlich) er trödelt und das Abendessen wird knapp, denn das nächste Meeting ist um 19.30 Uhr.
Ich schaffe es ganz gut, der Mann kommt einen Moment später dazu, es dauert alles länger als gedacht und schwupps ist es halb zehn.
Kurzer Austausch mit dem Mann, dann muss ich ins Bett. Morgen wird es ruhiger. Haha.

Gegessen:
Joghurt, Apfel, Mango
Steckrüben-Rosenkohl-Möhren Eintopf
Eisbergsalat mit Mango und Schafskäse (merke: Eissalat ist vom Markt richtig lecker. Man darf seine Vorlieben eben nicht allein nach Supermarktware festlegen...)



Familien-Fahrradtour
25.11.2020
Guter Tag zum frühen Aufstehen, ich kam gut in die Gänge, alles ging leicht von der Hand, bis K3 die Treppe runtergeholpert kam und helfen wollte. Manchmal wird der früh wach, schleicht sich am Mann vorbei und steht dann um sechs in der Küche bei mir.
Er durfte also helfen, das Mittagessen vorzubereiten, dadurch dauerte alles länger, das Bloggen fiel aus, aber egal.
Allgemeines hetzen, Mittwochs müssen wir zu viert aus dem Haus, um K1 zur Schule zu begleiten, das ist immer anstrengend. Das Wetter ist kühl, ich will die Abdeckung auf dem Rad lassen, dass ist es allerdings sehr eng mit dem Horn, aber wir kriegen es hin. Am Ende sind alle pünktlich, sogar zeitig unterwegs und ich lande nach meiner Marktrunde am Schreibtisch. Da ist die Arbeit zäh, ich bin blockiert, weil mich das abendliche Seminar stresst, schaffe es aber am Ende doch ganz gut.
Kinder abholen, ich fahre in die Gärtnerei und will dort nach Basilikum und/oder einem Adventsgesteck gucken - und laufe in einen kleinen Weihnachtsmarkt. Zufällig bin ich auf einen inoffiziellen kleinen Verkauf einiger Händler gestoßen, die sonst auf dem großen Weihnachtsmarkt in der Region verkaufen. Für eine Woche verkaufen sie hier ein paar Sachen, um den Verlust ein bisschen auszugleichen.
Es gibt keine Zufälle, am Abend vorher hatte ich sehr bedauert, dass ich ein bestimmtes Dekoobjekt (ich kann es schwer beschreiben, eine Stadtansicht aus Ton, mit Licht dahinter), dieses Jahr nicht kaufen kann, obwohl ich doch jedes Jahr eins kaufen will. Ich hatte schon online geguckt, aber nichts gefunden. Nun stehe ich hier auf diesem Verkauf und vor mir steht die Krippe aus der Serie, mit der ich schon im letzten Jahr geliebäugelt hatte. Sehr sehr toll!
Zuhause freuten sich auch alle (oder taten zumindest zu meiner Zufriedenheit so), Mittagessen gab's zu fünft, dann holte ich K1 ab.
Wir mussten bald schon wieder los, K2 hatte Cello, ich wollte die kleinen Kinder mitnehmen um den Mann zu schonen, K4 schlief aber noch, so wurde es sehr eilig und ich war echt platt, als wir dann endlich da waren.
K3 schlief, war ungnädig als ich ihn weckte und konnte sich partout nicht auf Einkaufen einlassen. Also ließen wir das, morgen ist auch noch ein Tag. K4 wollte ohnehin lieber rumlaufen und eine halbe Stunde ist ja schnell um. Dann gab es Eis für alle (ich wollte nicht, mir war es echt mal zu kalt für Eis, ich glaub ich werd alt). K4 war begeistert von seinem eigenen Eis, K3 aß zitternd, aber sehr stolz. Dann noch eine kurze Runde auf dem Spielplatz und dann fuhren wir nach Hause.
Ich hatte abends das morgens vorbereitete Seminar und damit war der größte Brocken für die Woche geschafft.
Anstrengender Tag, aber alles gut gemeistert.

Gegessen:
Joghurt, Apfel, Heidelbeeren
Pizza (Mozzarella und Tomaten)
Salatreste, dabei plötzlich starker Allergieschub, war da Heu im Wildkräutersalat?)



Noch ein Monat - kann losgehen mit der Deko
24.11.2020
So früh waren wir mit der Weihnachtsdeko glaube ich noch nie dran. Sonst haben wir es meist frühstens am Samstag vor dem ersten Advent geschafft. In manchen Jahren war die ganze Dekoration für mich auch mehr Last als Lust, daher habe ich das nicht forciert, manchmal kam ich von einer Veranstaltung nach Hause und der Mann hatte dekoriert, das war auch schön.
Jedenfalls ist Weihnachtsdeko immer nicht das entspannteste Thema für mich, aber ich werde mit den Jahren besser. Mir hilft es, wenn ich da nicht so einen Staatsakt draus mache, sondern das eher nebenher läuft - und mir hilft es, wenn ich nur einen Teil der Sachen aufstelle, die wir haben (und heimlich einiges wegschmeiße), sonst wird mir ohnehin alles zu viel.
Aber dieses Jahr ist ja ohnehin alles anders und so hatte ich schon in den letzten Tagen, wenn die Kinder nachfragten, versprochen, dass wir bald dekorieren.
So wurden dann nach einem relativ normalen Vormittag am Nachmittag die Weihnachtskisten hochgeholt. Der Mann war nicht voll einsatzfähig, er lebt im Moment wieder auf Schmerzmitteln, aber die Jungs haben gut mitgeholfen. E hat wirklich Spaß gemacht, zumal K3 ja sehr gut zu begeistern ist, im Moment, und sich an die meisten Sachen überhaupt nicht erinnern kann, also alles neu entdeckt.
Als es anstrengend wurde, gab ich die Devise aus, dass wir jetzt erstmal aufhören und noch eine Dienstagsrunde machen, das war gut. Auf dem Weg nach draußen brachten wir noch die Lichterketten an, inzwischen habe ich auch da ganz gut raus, wie es geht, das lief also auch.
Dann machten wir unsere Runde, K3 ließ sich 4 Brötchen einkaufen, aß zwei davon und wollte dann nach Hause getragen werden. K2 spielte allerdings so toll mit ihm (Fangen, in die Arme laufen, Schatten spielen usw.), dass er dann doch die meiste Zeit lief. Große Kinder sind so super!
Zuhause dann Abendessen und schnell ins Bett.
Abends noch ein Meeting, online natürlich. Hat den Vorteil, dass man nicht aufräumen muss, ist aber auch anstrengender...

Gegessen:
Joghurt, Apfel, Heidelbeeren
Blumenkohlauflauf Melusine
Salat
Gegessen.